Die schönsten Strände Italiens? Diese 10 sind die Favoriten der Einheimischen
Kaum etwas gehört so selbstverständlich zum italienischen Sommer wie ein Tag am Meer. Eine Reiseplattform hat jetzt ausgewertet, welche Strände bei Italiener:innen in dieser Saison besonders beliebt sind.
Mare, mare, mare, ma che voglia di arrivare! Sommer in Italien und ein Tag am Meer gehören untrennbar zusammen. Kein Wunder also, dass die Auswahl an Traumstränden ebenso groß ist wie die Begeisterung für sie. Doch welche Küstenabschnitte stehen bei Italiener:innen in diesem Sommer besonders hoch im Kurs? Das Ferienhausportal »Holidu« hat dafür Google-Maps-Daten ausgewertet und ein Ranking der beliebtesten Strände Italiens 2026 erstellt.
Besonders stark vertreten ist Sardinien: Gleich acht der zehn bestplatzierten Strände liegen auf der Mittelmeerinsel. Auffällig ist zudem die Konstanz an der Spitze: Die ersten fünf Plätze bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Von weltberühmten Badebuchten bis zu weniger bekannten Küstenperlen vereint die Liste einige der schönsten Strandziele Italiens. Falstaff TRAVEL stellt die Top 10 vor.
Platz 1: Spiaggia dei Conigli, Lampedusa, Sizilien (Bewertung auf Google Maps: 4,9)
Der Strand zählt seit Jahren zu den schönsten der Welt – und das aus gutem Grund: Feiner, fast puderweißer Sand trifft hier auf kristallklares, türkisfarbenes Wasser und eine weitgehend unberührte Naturkulisse. Schroffe Felsen und mediterrane Vegetation umrahmen die Bucht und verleihen ihr eine beinahe surreale Schönheit. Seinen Namen verdankt der Strand den Wildkaninchen (Italienisch: »conigli«), die einst in der Umgebung lebten.
Platz 2: Cala Mariolu, Baunei, Sardinien (4,8)
Die abgelegene Bucht an der Ostküste Sardiniens ist ausschließlich per Boot oder über anspruchsvolle Wanderwege erreichbar – schon die Anreise macht den Besuch zu einem besonderen Erlebnis. Umgeben von steilen Kalksteinfelsen und mediterraner Vegetation schimmert das Meer in Blau- und Türkistönen, während helle, fast weiße Kiesel den Uferbereich prägen. Wer auf die umliegenden Klippen steigt, wird mit Panoramablick belohnt.
Platz 3: Spiaggia di Tuerredda, Teulada, Sardinien (4,7)
Gegenüber der von mediterraner Macchia bewachsenen Insel Tuerredda im Süden Sardiniens erstreckt sich der gleichnamige Strand. Feiner heller Sand, glasklares türkisblaues Wasser, zerklüftete Felsen und kleine Buchten prägen die Küstenlandschaft. Das kristallklare Meer bietet ideale Bedingungen zum Schwimmen, Schnorcheln und Beobachten der vielfältigen Unterwasserwelt. Kein Wunder, dass »Tuerredda« mit seiner tropischen Anmutung oft mit der Karibik verglichen wird.
Platz 4: Spiaggia Di Is Arutas, Cabras, Sardinien (4,7)
Berühmt ist »Is Arutas« auf der Sinis-Halbinsel im Westen Sardiniens für seine winzigen Quarzkiesel, die wie Reiskörner aussehen und in Weiß-, Grün- und zarten Rosatönen schimmern. Zusammen mit dem kristallklaren blaugrünen Wasser entsteht eine Küstenlandschaft, die es so kaum ein zweites Mal auf Sardinien gibt. Der rund zehn Kilometer von Cabras entfernte Strand eignet sich ideal für einen entspannten Badetag. Die Anreise führt durch das beschauliche Dorf San Salvatore, das für den traditionellen Barfußlauf »Corsa degli Scalzi« und als Kulisse mehrerer Italo-Western bekannt ist.
Platz 5: Spiaggia di Porto Giunco, Villasimius, Sardinien (4,7)
Der »Porto Giunco« bei Villasimius, rund 40 Kilometer von Cagliari entfernt, zählt zu den schönsten Stränden im Süden Sardiniens. Hinter dem feinen Sandstrand liegt die Salzwasserlagune Notteri, in der sich häufig rosa Flamingos beobachten lassen. Das flach abfallende, kristallklare Meer macht die Bucht besonders beliebt bei Familien, während Windverhältnisse auch Surfer:innen anziehen. Auf einem felsigen Kap wacht ein historischer Turm über die Küste. Trotz des Andrangs im Sommer bietet der weitläufige Strand meist ausreichend Platz.
Platz 6: Spiaggia Su Giudeu, Domus de Maria, Sardinien (4,7)
Goldfarbener Sand, türkisblaues Wasser und eine weitläufige Dünenlandschaft machen die »Spiaggia Su Giudeu« bei Domus de Maria zu einem der schönsten Strände im Süden Sardiniens. Ihr Wahrzeichen ist die kleine vorgelagerte Insel »Su Giudeu«, die bei Niedrigwasser sogar zu Fuß erreichbar ist. Das flach abfallende Meer und die naturbelassene Umgebung schaffen ideale Bedingungen für entspannte Badetage.
Platz 7: Cala Goloritzé, Baunei, Sardinien (4,7)
Goldfarbener Sand, türkisblaues Wasser und eine weitläufige Dünenlandschaft machen die »Spiaggia Su Giudeu« bei Domus de Maria zu einem der schönsten Strände im Süden Sardiniens. Ihr Wahrzeichen ist die kleine vorgelagerte Insel »Su Giudeu«, die bei Niedrigwasser sogar zu Fuß erreichbar ist. Das flach abfallende Meer und die naturbelassene Umgebung schaffen ideale Bedingungen für entspannte Badetage.
Platz 8: Spiaggia dell'Arcomagno, San Nicola Arcella, Kalabrien (4,7)
Versteckt unter einem gewaltigen Felsbogen liegt die »Spiaggia dell'Arcomagno« bei San Nicola Arcella in Kalabrien. Die kleine Kiesbucht ist nur zu Fuß über einen Küstenpfad oder vom Wasser aus erreichbar und zählt zu den spektakulärsten Naturkulissen Süditaliens. Türkisblaues Meer, schroffe Felsen und die markante Felsformation verleihen dem Strand eine fast mystische Atmosphäre – besonders stimmungsvoll bei Sonnenuntergang.
Platz 9: Spiaggia di Mari Pintau, Quartu Sant'Elena, Sardinien (4,7)
Versteckt unter einem gewaltigen Felsbogen liegt die »Spiaggia dell'Arcomagno« bei San Nicola Arcella in Kalabrien. Die kleine Kiesbucht ist nur zu Fuß über einen Küstenpfad oder vom Wasser aus erreichbar und zählt zu den spektakulärsten Naturkulissen Süditaliens. Türkisblaues Meer, schroffe Felsen und die markante Felsformation verleihen dem Strand eine fast mystische Atmosphäre – besonders stimmungsvoll bei Sonnenuntergang.
Platz 10: Spiaggia di Cala li Cossi, Trinità d'Agultu e Vignola, Sardinien (4,7)
Ein schmaler Wanderweg führt zur »Spiaggia di Cala li Cossi«, die sich zwischen mächtigen Granitfelsen an Sardiniens Nordküste verbirgt. Die geschützte Bucht besticht mit smaragdgrünem Wasser und einer außergewöhnlich ruhigen Atmosphäre – ein Ort, der trotz seiner Beliebtheit erstaunlich ursprünglich geblieben ist.