Glenmorangie lanciert «A Tale of Spices»
Glenmorangie hat den neuesten Whisky ihrer Serie «A Tale of…» lanciert. Falstaff konnte «A Tale of Spices» bereits verkosten und mit Master Blender Gillian Macdonald über die Idee dahinter sprechen.
Die Whisky-Destillerie Glenmorangie aus Tain in den nördlichen Highlands präsentiert mit «A Tale of Spices» die sechste Ausgabe ihrer Limited Edition-Reihe «A Tale of...».
Die Inspiration für die Kreation des «A Tale of Spices» hat der charismatische Dr. Bill Lumsden MBE, Direktor für Whisky-Kreation bei Glenmorangie, seinen Reisen zu verdanken. Von Gewürzmärkten mit ihren intensiven Farben und Düften fühlt er sich seit jeher angezogen. Diese Aromenvielfalt auf einen Whisky zu übertragen, war die grundlegende Vision hinter den Experimenten, die er gemeinsam mit Master Blender Gillian MacDonald durchführte.
Besonders macht diese Ausgabe die erstmalige Verwendung von vier unterschiedlichen Fassarten für das Finishing eines Glenmorangie-Whiskys. Es ist eine komplexe Komposition, die dennoch den eleganten Markencharakter bewahrt. «Wir haben immer gewisse Gebiete, die uns interessieren», sagt Gillian Macdonald im Gespräch mit Falstaff. «Schon vor einigen Jahren haben wir mit marokkanischen Weinfässern experimentiert, sie waren von Anfang an gesetzt.»
Ein echter, würziger Glenmorangie
Der Grundwhisky, ein klassischer Glenmorangie aus 100 Prozent schottischer Gerste und dem Wasser der hauseigenen Tarlogie-Quelle, reifte zunächst in Bourbon-Fässern und erhielt sein Finish in vier sorgfältig ausgewählten Fasstypen.
Die erwähnten marokkanischen Rotweinfässer dominieren die Mischung und steuern charakteristische Noten von Kreuzkümmel und Safran bei. Pedro-Ximénez-Sherry-Fässer bringen üppige Süsse mit Dattel- und Siruparomen sowie nussige Kastanien- und Brotteig-Noten. Neue, stark geröstete Eichenfässer sorgen für feurige Akzente mit Ingwer, Pfeffer und «Bold Spices». Portugiesische Weinfässer bilden den kleinsten Anteil und runden das Geschmacksprofil ab.
Der Glenmoranige «A Tale of Spices» ist die sechste Edition in dieser Serie. Vorangegangen waren ihm andere Spezialkreationen wie «A Tale of Cake», der in Tokaj-Fässern veredelt wurde, «A Tale of Ice Cream», der teilweise in Vanillin-Fässern reifte oder der bereits legendäre «A Tale of the Forest» für den das Malz unter dem Rauch spezieller Hölzer und Ingredienzen geräuchert wurde.