"American Bar" in München
Barkultur von einem der Besten: Charles Schumann hat im ersten Stock seines Stammhauses einen Ort geschaffen, der auch nach New York oder Tokio passen würde. Gediegen, elegant, geheimnisvoll und mit nur wenigen Plätzen auf Augenhöhe mit dem professionellen Barteam. Hier entstehen ikonische Drinks in legendärer Umgebung.
Das unprätentiöse Zephyr ist weit über die Grenzen Münchens hinaus bekannt und gilt immer schon als kreativer Innovationstreiber im Barbereich. Aus hochwertigen Spirituosen und mit besonders viel geschmacklicher Kreativität mixt Chef Lukas Motejzik wie kein anderer mutig, neu, frisch und dabei trotzdem unkompliziert.
In ist, wer drin ist. Das gilt seit vielen Jahren für die »Goldene« als Barikone in der Nacht – aber auch für die große Terrasse, die im Sommer schon tagsüber ein chilliger Platz für Drinks, Kaffee und die besten Pastrami-Sandwiches der Stadt ist. Der Ort atmet Geschichte, daneben haben die Eisbach-Surfer ihr Zuhause.
Vor allem Rum hat es Emanuele Ingusci angetan. In seiner kleinen, aber feinen Bar lässt er die Gäste gern an seinem Wissen und seiner Leidenschaft teilhaben. Mit Vintage-Ambiente bietet die Bar mit ihren wenigen Plätzen eine intime Atmosphäre, in der man abtauchen und sich ganz auf das Cocktailhandwerk einlassen kann.
Wer die Treppe hinabsteigt, betritt die Welt von Stefan Gabányi. Die ganze Bar ist Kult: professionell und stilvoll; leise Coolness ist ein Selbstverständnis. Das Nachtschwärmer-Publikum setzt außerdem auf die warme Küche bis zum Schluss – die Rettung für so manche Barnacht, wenn sich am Tresen alle wiedertreffen.
Seit 1998 ist das Negroni eine Institution in der Münchener Barszene, eröffnet nach dem klassischen Vorbild einer American Bar. Die Negroni-Drinks haben naturgemäß ihren erhabenen Platz auf der Karte, aber auch die anderen Drinks sind handwerklich und qualitativ bemerkenswert. Dazu: San Daniele, Linguine al tartufo und mehr.
Das Pusser's ist längst eine Barlegende. Schon im München der 70er-Jahre wurde hier nach American-Bar-Manier gefeiert und die Geschichte der Cocktailkultur hochgehalten. Der Tresen hat viele Geschichten zu erzählen! Man sollte unbedingt einen klassischen Rum-Drink kosten und sich etwas über dessen Herkunft erzählen lassen.
Wer an diesem Tresen oder in einer der flauschigen Ecken im rötlichen Licht noch keinen Drink genossen hat, hat vielleicht keine Seele für Bars. Wo Soulmusik keine Untermalung, sondern ein Lebensgefühl – und Bourbon eine Leidenschaft! – ist, kommen Nachtschwärmer und Frischverliebte zusammen, um die Nacht zu feiern.
Eingebettet in die schöne Hans-Sachs-Straße im Glockenbachviertel, ist die Bar seit vielen Jahren eine etablierte Anlaufstelle für handwerklich hervorragende Drinks – vom Klassiker bis zu ausgefallenen Kreationen. Immer wieder gibt es auch Specials aus der gut kuratierten Spirituosenauswahl. Im Sommer schöne Terrasse.
Im coolen Garçon finden sich Freunde des legeren Minimalismus und der gehobenen Barkultur wieder. In der ruhigen Utzschneiderstraße, direkt zwischen Viktualienmarkt und Gärtnerplatz, liegen cozy Baratmosphäre, internationaler Vibe und erstklassige Drinks im Schanigarten nah beieinander. Kleine Barsnacks wie Jahrgangssardinen.
Zwischen Partygängern und hippen Outfits, coolen Sonnenbrillen und nächtlichen Party-Queens steht man am Tresen des The High ohne Zeitgefühl und vergisst schon mal, dass man in München am steilen »Dark & Stormy« nippt. Der »Basilic«-Highball oder der »Thyme Smash« sind auch echte Klassiker, passend zum grünen Neonlook.
Rotes Licht, schummrige Atmosphäre, Wes-Anderson-Vibes: Die Bar wirkt wie ein Filmset. Kein Wunder, sie ist nämlich an den Rio Filmpalast angedockt und entführt die Gäste in eine andere Welt am Tresen. Die Eigenkreationen sind ambitioniert und kreativ – wie der »American Allstar« mit Bourbon, Zitrone, Tomate und Eiweiß.
Wo seit 15 Jahren das Robinson's Nachtschwärmer und Gärtnerplatz-Gänger mit Drinks versorgt und als Hotspot fungiert, war seit Ende der 50er Jahre das Cherie – eine Party-Institution in den wilden 70ern zwischen Rotlicht und Rock 'n' Roll. Heute noch kann es bei einem Shot selbst entwickeltem Rum einmal wild zugehen.
Die Architektengruppe um Günter Behnisch hat für die Olympiade 1972 mit dem »Olypark« eine Ikone erschaffen. Nirgends lässt sich der Blick über die Bauten so gut genießen wie im Deck 21, wo sommerliche Longdrinks den Sonnenuntergang begleiten oder das Barfood ein legeres Dinner in außergewöhnlicher Atmosphäre ergibt.
Die 1950er-Jahre standen Pate für das sehenswerte Interieur der stylischen Bar. Ein beliebter Meeting Point für Freunde des prickelnden Genusses, Champagner gibt es pur und in einfallsreichen Cocktails gemixt.