"Barrierefrei" Restaurants in Niedersachsen
Tony Hohlfeld kreiert Genussmomente abseits vom Mainstream. Seine Gerichte sind schillernd, bisweilen gewagt, aber niemals provokant. Die Weine von Mona Schrader setzen der Küche die Krone auf.
Trocken gereifter Saibling mit Wassermelone, Olive und Joghurt oder Garnele mit Tomate und Kräuterspeck – Benjamin Gallein sprüht vor Taten- und Entdeckungsdrang. Ein Besuch im Votum ist einfach ein Erlebnis.
Saibling trifft auf Rotkohl und Kumquat, Kalb auf Pfifferlinge und Banane: Im Kesselhaus kocht Randy de Jong nicht um der Kreativität willen, sondern im Streben nach spannenden Geschmacksbildern.
Mit seiner gleichermaßen unaufgeregten wie kreativen Hochküche ergänzt Thomas Wohlfeld gut das übrige Angebot der Stadt. Der Name ist Programm: Die Handwerksqualität lässt Gourmets zufrieden seufzen.
Haute Cuisine mit Nordsee-Panorama: Die spektakuläre Kochkunst Marc Rennhacks, die saisonalen Menüs und die exzellente Weinkarte garantieren großen Genuss; die grandiose Meereskulisse tut das Übrige.
Kevin Gideon ist ein Koch mit Mission: Er will mit überraschenden Geschmackskombinationen Erlebnisse ermöglichen. Seine außergewöhnlichen Menüs offenbaren eine Küche, die gekonnt mit Aromen jongliert.
Es sind die Traditionen seiner Heimat Sizilien, die Salvatore Fontanazza höchst gelungen mit Einflüssen aus aller Welt verschmilzt. Dabei zeigt sich deutlich seine Vorliebe für Meeresspezialitäten.
Gastgeberin Clarissa und Koch Malte Ibbeken achten beim Einkauf auf Saison und Region. Zusammen mit der Kreativität des Küchenteams entsteht so eine leichtfüßige, beschwingte Genussküche.
Serviert wird frische Handwerksküche aus regionalen Zutaten – 98 Prozent davon stammen direkt aus Niedersachsen. Brot und Saucen entstehen in eigener Herstellung. Leidenschaft auf dem Teller, die man schmeckt!
In der Region Hannover lockt eine neue Fine-Dining-Stätte in Fachwerkkulisse: Die kurzweilige Genussküche von Joris Hogervorst wird garniert mit der sympathischen Gastfreundlichkeit von Laura Überschär.
Rüdiger Mehlgarten verspricht kulinarische Kunstwerke. Dazu verwendet der Küchenchef sowohl regionale Bioprodukte als auch – je nach Saison – Kräuter, Tannennadeln und Pilze aus dem Wald vor der Tür.
Auf die Schwankungen, die zyklischen Auf und Abs der Branche, hat Michael Röhm mit einem vielseitigen und unkomplizierten Konzept reagiert. Nach zwei Jahrzehnten in der Spitzen-Gastronomie – zuletzt im eigenen Restaurant »Zum Heidkrug« – bietet »Röhms Deli« Feinkost an, im gemütlichen Ambiente der Lüneburger Altstadt mit verwinkelten Gässchen und Kopfsteinpflaster. Käse und Wurst werden empfohlen, zum Kaffee feine hausgemachte Patisserie, für den Mittagstisch wird täglich frisch gekocht. Gerichte wie krosses Tempura von knackigen Shiitake-Pilzen mit veganer Jalapeño-Creme können vorbestellt und mitgenommen werden; abends wird die kleine, durchdachte Karte durch Tagesempfehlungen erweitert. Der gebürtige Saarländer setzt auf eine schnörkellose, handwerklich versierte Küche mit hoher Produktqualität. Das Carpaccio von der Jakobsmuschel wird nicht wie üblich kalt in Limettenmarinade serviert, sondern lauwarm in Kokosmilchschaum. Für Frische und Würze sorgen Schnittlauch und Saiblingskaviar aus der Lüneburger Heide, eine überzeugende Interpretation. Die gefüllte Perlhuhnbrust mit Trüffeljus und Petersilienwurzelpüree ist präzise auf den Moment gegart, mit knuspriger Haut, zartem Fleisch und delikater Farce, das Püree zeigt pure Aromatik, die köstliche Jus setzt Geschmack vor Konzentration. Die im Ganzen gebratene, saftige Seezunge mit Heidekartoffeln, opulentem Gurkensalat in Rahm und mit Zitronen und Kapern wäre auch mit weniger Butter ausgekommen. Konsumentenfreundlich kalkuliert ist die auf Europa ausgerichtete Weinkarte mit Jahrgangstiefe. So trägt »Röhms Deli« dazu bei, dass sich Lüneburg mit seiner lebendigen Gastroszene zum kulinarischen Satelliten des nahen Hamburg gemausert hat.
Es ist die Gesamtkomposition, die so beeindruckt: Die exklusive Atmosphäre und die superbe saisonale Küche Fabian Schröters werden durch die freie Sicht auf den Industriehafen effektvoll kontrastiert.
Das traditionsreiche Gasthaus setzt als Mitglied der Slow-Food-Bewegung auf beste saisonale Produkte, wenn möglich aus der Umgebung. Die anspruchsvolle Küche zeigt aber auch mediterrane Leichtigkeit.
Im urigen Ambiente des Fachwerkhauses mit seiner verwinkelten Stube lässt es sich gut speisen, denn Alexander Niemeyer gelingt es höchst stimmig, Landhausküche und klassische Haute Cuisine zu vereinen.
Das romantische Haus am Harz-Rand empfängt seit 130 Jahren Gäste. Seine saisonale À-la-carte-Küche bietet heimische Wildgerichte mit südländischen Noten. Im Sommer wird donnerstags im Garten gegrillt.
Das Sushi-Restaurant der besonderen Art: Dennis Düvel und Stefan Wiede bereichern japanische mit südamerikanischen Traditionen und bringen ihre Aromakreationen in spontaner Gangfolge auf den Tisch.
Raffinierte Haute Cuisine im Herzen von Hannover: Im eleganten Mary’s wechseln die mehrgängigen Menüs ständig, so können Feinschmecker immer wieder aufs Neue verblüffende Geschmackreisen unternehmen.
Das Konzept setzte einst Tim Mälzer mit auf. Wer auf die Speisekarte schaut, meint immer noch, die typisch Mälzer'sche Wohlfühlküche zu erkennen, etwa Burrata mit Kürbiskompott und Pinienkernen.
Alle vier Wochen bietet Mauro Stiller eine neue Speisekarte – gute kulinarische Ideen hat der talentierte Koch ausreichend. Dazu passt die Weinkarte, auf der viele spannende Gewächse stehen.