Die Besten aus »Falstaff Restaurant- & Gasthausguide Deutschland 2026« in Köln
Daniel Gottschlichs sorgfältig ausgetüftelte Geschmacksreisen laden die Sinne zum Tanzen ein. Dabei spielt das Küchenteam immer wieder mit Texturen, Temperaturen, Ideen, Präsentation und Erwartungen.
Heimische Geschmacksbilder sind für Maximilian Lorenz essenzieller Bestandteil seiner kulinarischen DNA. In zwei Spitzenmenüs – eines davon vegetarisch – vermittelt er eine neue deutsche Esskultur.
Mit höchstem Anspruch an Ästhetik und Komposition bringt Julia Komp die Geschmäcker der weiten Welt in einer nahtlos durchkonzipierten Spitzenküche auf die Teller. Jeder Gang wirkt wie gemalt.
Kölns einst plüschigstes Sternerestaurant hat sich in den letzten Jahren neu positioniert. Dafür sorgt vor allem Leon Hofmockel mit einer äußerst kreativen, spannungsgeladenen Crossover-Gourmetküche.
Vincent Moissonnier führt auch nach der Konzeptänderung die gastronomische Legende fort. Souverän stellt er unkomplizierten Genuss ins Zentrum seines französischen Bistros. Exzellenter Service!
Gourmetlokal mit Haltung sowie klarem Fokus auf Handwerk und Produkt. Der fehlende Stern hat den ungezwungenen Kreationen des Küchenteams um Jan Maier und Tobias Becker keinen Abbruch getan.
Marlon Rademachers Gourmetküche setzt vielfach auf Luxusprodukte, die er mit großer Hingabe zu eingängigen Genussmomenten verwebt. Da nimmt man die abseitige Lage im Rechtsrheinischen gern in Kauf.
Der beste Platz ist an der Theke. Dort kann man dem Team um Enrico Sablotny so schön auf die Finger schauen. Das Überraschungsmenü – stets kreativ, stets ästhetisch – gibt es auch vegetarisch.
Im Basement des altehrwürdigen Grandhotels wird seit vielen Jahren eine kreative, ostasiatische Spitzenküche gekocht. Mirko Gauls geradliniger, moderner Stil setzt sich auch im Ambiente fort.
Thomas Lösche kocht noch immer nach alter Schule – frei von Moden, Allüren und Provokation. Extraschön der Rheinblick. Das Interieur ist etwas in die Jahre gekommen. Stammgäste lieben diesen Stil.
Roberto Carturans kunstfertige Interpretation der Cucina italiana lebt weniger von Show-Effekten als von tadelloser Produktqualität und klassischer Schlichtheit. Purezza bis zur Perfektion!
Auch unter neuer gastronomischer Führung bleibt die traditionsreiche »gute Stube« im altehrwürdigen Grandhotel ihren Leitlinien treu. Lars Wolfs französisch-rheinische Hochküche wirkt sehr vertraut.
Szenelokal mit toller Weinkarte. Frei nach dem Motto »geteilte Teller sind doppelter Genuss« kann man sein Programm individuell gestalten. Zur Auswahl stehen je eine Handvoll kalte und warme Speisen.
Gekonnt bricht Kengo Nishimi im fünfgängigen Omakase-Menü die traditionelle japanische Küche durch internationale Aromen auf, etwa beim Rochen mit Lauch-Barigoule, Tomaten-Dashi und Vadouvan.
Nach dem Umzug kocht das Duo Sonja Baumann und Erik Scheffler nun mit deutlich mehr Platz. Geblieben sind der Fokus auf echte, naturnahe Küche und der Mix aus Frühstück und Casual Fine Dining.
Alen Radics Gourmetbistro im Belgischen Viertel blieb lange unter dem Radar. Völlig zu Unrecht, denn aus der winzigen Kombüse kommen handwerklich präzise, elegante Kreationen – als Menü und à la carte.
Schicke Gourmetbar von Daniel Gottschlich im Basement eines Boutiquehotels. Aus der Küche von Head Chef Johannes Langenstück kommen eindrucksvolle Kreationen: Kleines, Großes, Solo-Dishes oder welche zum Teilen.
Mit viel Herzlichkeit geführtes Speiselokal mit bodenständiger Wirtshausküche und hervorragender, deutsch-österreichischer Weinauswahl. Der erste Donnerstag im Monat ist für saftig-krosse Backhendl reserviert.
Gastronomieinstitution mit sehr guten arabischen Spezialitäten. Am neuen Standort überzeugen nun Muna Nazzals Söhne mit Premiumdrinks, schickem Ambiente und neuer Speisekarte im Sharing-Stil.
In wenigen Jahren hat Maria Karpathiotaki gemeinsam mit Ehemann und Küchenchef Nikos Kasotakis aus dem elterlichen Betrieb einen neuen Gourmet-Hotspot gemacht. Griechische Küche? Ja, aber neu gedacht.