Die besten Streetfood-Lokale in Köln
Kölns bestgehütetes Döner-Geheimnis versteckt sich in der Körnerstraße: Jeden Mittwoch schmeißt Atila Tosun in seiner kleinen, kultigen Ehrenfelder Markthalle höchstpersönlich den Drehspieß für die vielleicht ehrlichste und leckerste Dönertasche der Domstadt an.
In der Domstadt mangelt es wirklich nicht an Pizzerien, aber die neapolitanischen Pizzen schmecken hier außergewöhnlich gut. Geschmackvoller Teig und absolut frische, aromatische Zutaten sorgen für pure Glückseligkeit. Was Pizzaiolo Raffaele anders macht, bleibt sein Geheimnis.
Pizza mal anders: Die stylishe Ehrenfelder Backstube mit dem markanten Neonschild bäckt knusprige Sauerteigpizzen und rechteckige Blechpizzen nach Detroit-Art. Teig, Teigführung und Backstil sind ein echter Gamechanger. Favorit: Double Pepperoni mit Chili-Honig. Richtig heiß!
In diesem kleinen, sympathischen Imbisslokal bietet jedes Gericht ein Feuerwerk an Aromen. Aufregend gewürzte Currys und authentisches bengalisches Streetfood wie Bhel Puri oder frittierte Linsenbällchen laden zu einer spannenden kulinarischen Entdeckungsreise durch Südasien ein.
Burger, Pommes, Kaffee: Mit diesem Trio rettet man so manchen Tag. Gut, dass hier alle drei Grundnahrungsmittel mit spürbarer Liebe und Sinn fürs Wesentliche zubereitet werden. Superknusprige Knoblauchfritten. Der Oklahoma Onion Smash-Burger schmeckt gigantisch gut.
Ein Rievkooche kommt selten allein. Vor allem der Knoblauchdip macht Lust auf mehr, jeder weitere Dip – Apfelmus, Kräuterquark oder Chilisauce – kostet schlappe 50 Cent. Der Star aber sind die außen herrlich krossen, innen supersoften Puffer aus diesem kleinen Altstadt-Stand.
Der süße Foodtruck in der Innenstadt hat ein Herz für Veganer und serviert Brat- und Currywurst in sehr leckerer klassischer wie auch phänomenal guter pflanzlicher Version. Keinesfalls verpassen darf man außerdem die knusprigen Arancini sowie Cannoli und Cornetti.
Pop-up goes Restaurant! Nach einem erfolgreichen Interimsjahr in der Bredouille Weinbar hat das Duo Herbig-Krings den Sprung zum eigenen Lokal gewagt. Seit April kann man in der Kölner Innenstadt die gewaltig guten Feinripp-Sandwiches genießen, dazu gibt's ausgewählte Naturweine.
Hummus für Fortgeschrittene. Das mit Olivenöl und Tahini abgeschmeckte Kichererbsenpüree kommt hier in seidenweicher Textur und mit herausragenden Kombinationen auf den Tisch. Samstags von 12 bis 17 Uhr gibt es Shakshuka, ein »Hummus der Woche« sorgt für Spiel, Spaß und Spannung.
Zauberhafter kleiner Nudelsuppenladen im rechtsrheinischen Kalk. Die mit viel Liebe zu Qualität und Geschmack zubereiteten, japanisch inspirierten Gerichte sind den Ausflug definitiv wert. Udon in Brühe mit verschiedenen Toppings, Tempura auf Reis mit Sauce – alles richtig stark.
Die kleine, quirlige Schwester des für seine gehobene Japanküche bekannten Restaurants ITO hat sich in Windeseile vom Take-away-Spot zum eigenständigen Restaurant mit Sushi, aber auch kreativen Vor- und Hauptspeisen gemausert. Manche Gerichte sind einfach, andere komplex.
Mit seinen farbenfrohen und kreativ zusammengestellten Salaten hat sich die Bad-Ape-Crew in den letzten Jahren einen Namen gemacht. Auch die Sandwiches – von »Slappy Joe« bis »Bad Pastrami« – machen nachhaltig glücklich. Genauso bunt wie das Essen sind übrigens auch die Drinks.
Modern gestaltete Focaccia-Bar im Kölner Süden – nicht nur für den kleinen Hunger zwischendurch eine gute Wahl. Die mit viel Olivenöl luftig gebackenen Hefeteigfladen werden mit besten Zutaten belegt und vor dem Servieren warm »aufgekrosst«, dazu gibt es frittierte Spezialitäten.
Japanisches Barbecue im All-you-can-eat- und DIY-Stil. Gäste bereiten ihre Speisen auf einem Tischgrill selbst zu und wählen dabei aus einem facettenreichen und saisonal variierenden Zutatenrepertoire: Roastbeef, Lamm, Jakobsmuscheln Kräuterseitlinge, Enoki und vieles mehr.
Die in Sharing-Dishes-Größe servierten Gerichte bringen original peruanische Klassiker und gut austarierte Fusionsgerichte auf den Tisch, etwa »Ceviche Chifa« mit Thunfisch, Tosazu, Radieschen und Noriblatt oder Rumpsteak mit Knochenmark, Aji Amarillo und Rotweinessig-Soja-Sauce.
Chronischer Pommes-Mangel? Der lustige Frittendoktor auf der Neusser Straße weiß, wie man diesen kuriert. Die nach belgischer Manier doppelt frittierten Kartoffelstreifen werden mit verschiedenen hausgemachten Saucen serviert, dazu gibt es Burger – vegetarisch und halal.
Das zum Traditionsimbiss im Kwartier Latäng gehörende Deli bringt Kebab-Power ins Agnesviertel. Der Döner wird nach einem über 30 Jahre alten Rezept zubereitet. Brot, Fleisch, eingelegtes Gemüse, Salate, Falafel und Co schmecken absolut frisch, der Dönerteller ist besonders gut.
Pflichtprogramm für Köln-Besucher. Wer hier kein Adana-Sandwich gegessen hat, hat die Domstadt nicht gesehen. Die über Holzkohle gegrillten Lammfleischspieße kann man sich auch mit Bulgur, Reis, Salat und scharfer Sauce einverleiben. Noch ein Tipp: die Pide nach Art des Hauses.
American BBQ-Paradies in gemütlich-rustikalem Restaurant mit Terrasse und Spielplatz. Hier werden Väterträume wahr. Während Kids auf der Rutsche turnen, genießen Eltern Pulled Pork, Ribs, Brisket, Burger, Wings und Bratwurst. Regelmäßig gibt es All-you-can-eat.
Raph's BBQ Deli, der kleine City-Cousin des BBQ Diner in Widdersdorf, holt Sandwiches aus der Pausenbrotecke und macht aus ihnen handliche Genusskultur. Dabei legt Ex-Spitzenkoch Saloum Raphael Doucouré größten Wert auf Qualität, Kreativität und Spaßfaktor – zu jeweils gleichen Teilen.