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Sonntags geöffnet – Restaurants in Basel-Landschaft

Von der Quartierbeiz bis zum Gourmetlokal – die kuliarische Vielfalt im Baselland ist gross: Wir verraten welche Restaurants auch sonntags geöffnet haben.
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An diesem idyllischen Ort werden Gourmets glücklich. Seit Jahren wird im Familienbetrieb Bad Schauenburg eine fantastische französische Küche mit einigen mediterranen Einflüssen kredenzt. Die Einrichtung vermischt auf stilvolle Weise Historisches mit Modernem.

Schauenburgerstrasse 76, 4410 Liestal, Schweiz

Im schönen Wasserschloss von Bottmingen wird die französische Küche gefeiert. Es gibt Brasserie-Klassiker wie Moules oder Entrecôte, die mittags in Form eines Menüs und abends à la carte serviert werden. Auch bei der Weinauswahl wird man keinesfalls enttäuscht.

Schlossgasse 9, 4103 Bottmingen, Schweiz

Der alte «Schlüssel» war ein echtes Gourmetrestaurant: eine überschaubare Anzahl von Tischen, ein feines, nicht billiges Menu, reichlich Ehrungen der Gastroguides … Der neue «Schlüssel» will etwas anderes sein. Tanja Grandits und ihr Team haben übernommen, am Konzept gefeilt und eine Art Dorfbeiz 2.0 erschaffen, gehoben, aber mitnichten abgehoben. Wir merkten es schon beim Studium der Karten. Das viergängige Mittagsmenu ist für 119 Franken zu haben, der Fünfgänger am Abend wird ab 129 Franken angeboten. Dass es dafür keine Trüffel-Wagyu-Kaviar-Orgien geben kann, ist nachvollziehbar, doch wer braucht schon vermeintliche Luxusprodukte, wenn grüne Bohnen, Quinoa, Mandeln und Kräutervinaigrette zu einer so frischen, animierenden Vorspeise verarbeitet werden? Wir waren überzeugt und widmeten uns bald darauf der Peterlisuppe mit Sesamjoghurt und Anis-Falafel, welche Orient auf den Teller zauberte. Beim Hauptgang hatten wir die Qual der Wahl – es wurden dann weder Spinatknödel mit Wiesenkümmel noch Rehschnitzel mit Wacholderblaukraut, sondern Forelle mit Zitronenfenchel und Kartoffelpüree; ein Elsässer Muscat von François Schmitt passte wie die Faust aufs Auge. Apropos Getränke: Wirklich teure Flaschen sind die Ausnahme, doch im Ausgleich dafür gibt es Feines von Franz-Josef Eifel (Mosel) oder Valdemonjas (Ribera del Duero). Der Champagner von Roederer, ein 2016er, wurde mit 18 Franken pro Dezi so günstig verabreicht, dass an teure Weine gewohnte Zürcher schon deshalb die Reise nach Oberwil anpeilen sollten. Auch wegen des Apfel-Pistazie-Zitronenthymian-Desserts kehren wir gern jederzeit wieder in die neue Super-Dorfbeiz ein.

Hauptstrasse 41, 4104 Oberwil, Schweiz
Schweizer Küche

Eigentlich ist nicht viel los in Eptingen, gleich unter der Autobahn von Basel nach Luzern. Mit Ausnahme des hiesigen Gasthofs «Bad Eptingen», der viele Jahre lang ein Treffpunkt der besseren baselländischen Gesellschaft war. Man konnte hier wunderbar unter sich sein, Eptinger Mineralwasser und Bordeaux trinken, Gänseleberterrine und Cordon bleu verzehren. Doch nun gilt es, sich zumindest ein bisschen umzustellen. Neuerdings ist nämlich Daniele Tortomasi als Küchenchef verantwortlich, während sein Bruder Gabriele als Sommelier amtiert. Was sich hier geändert hat respektive noch ändern soll, bekamen wir nur nach und nach heraus. Die Weinkarte etwa wurde soeben neugestaltet und mit Champagner kleiner Winzer (Suenen, Stéphane Regnault), grossartigen Burgundern und Piemontesern aufgewertet; Schweizer Weine bleiben aber ebenfalls im Fokus. Noch besser scheint, dass die Getränkekalkulation überaus fair ist. Gestrafft wurde die Speisekarte, doch klassisch wird es auch weiterhin zugehen. Wir probierten Balfegó-Thunfisch mit Pfefferkruste, perfekt inszeniert, und einen Fischteller, auf dem sich Seezunge, Steinbutt und allerlei mehr in tadelloser Qualität und Würzung präsentierten. Danach Orangenfilets mit Datteln und Grand Marnier: Es gibt nicht mehr viele Restaurants, in denen man so etwas findet. Dass der Service was kann, braucht man kaum zu betonen. Erwähnen muss man aber, dass Daniele Tortomasi, zuletzt im «Mandarin Oriental» Zürich, bald in einem separaten Raum hinter dem Gasthof noch ein Gourmet-Outlet betreuen wird. Ob die bessere hiesige Gesellschaft das Zusatzangebot annehmen möchte oder ob das «Bad Eptingen» eine ganz neue Klientel anlocken kann, wird sich zeigen.

Läufelfingerstrasse 2, 4458 Eptingen, Schweiz
Schweizer Küche mediterrane Küche

Im hellen Wintergarten mit Pergola wird eine klassische Küche serviert, die aber keinesfalls altmodisch wirkt. Die Menüs sind saisonal geprägt, Vegetarier werden ebenfalls immer berücksichtigt. Die Weinkarte enthält viele gute Tropfen – auch im Offenausschank.

Kantonsstrasse 3, 4416 Bubendorf, Schweiz
Schweizer Küche

Fleisch aus der eigenen Metzgerei trifft auf kreative Tradition: Monatlich wechselnde Menüs, Ochsen-Klassiker und saisonale Spezialitäten zeugen von Verständis für die Region. Vegetarische Gerichte und glutenfreie Optionen ergänzen das kulinarische Angebot auf hohem Niveau.

Ermitagestrasse 16, 4144 Arlesheim, Schweiz
Schweizer Küche

Hier gibt es eine regionale Küche mit mediterranen und französischen Akzenten. Spezialitäten wie marinierter Serranoschinken, Lümmeli vom Baselbieter Säuli und «Müetis Hackbrote» geniesst man in einer der urchigen Stuben oder auf der lauschigen Gartenterrasse.

Dorfplatz 8, 4418 Reigoldswil, Schweiz
Schweizer Küche

Das Lindenbeizli ist Balsam für die Seele. Dafür sorgt schon die friedvolle Umgebung mitten im Grünen. Die Speisen reichen über Plättli mit Wurst, Käse und Bauernbrot bis zum Burger für den grossen Hunger. Schön ist die Auswahl an offenen Weinen aus dem Baselbiet.

Schauenburgerstrasse 76, 4410 Liestal, Schweiz
orientalische Küche

Schmidlihof 3, 4102 Binningen, Schweiz

Lutzertstrasse 38, 4132 Muttenz, Schweiz
Schweizer Küche

Dorfplatz 1, 4123 Allschwil, Schweiz
italienische Küche

Delsbergerstrasse 64, 4242 Laufen, Schweiz