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In acht Stunden nach Rom: »Frecciarossa« auf neuen Schnellzug-Strecken

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»Trenitalia« testet den »Frecciarossa 1000« für neue Strecken nach Österreich und Deutschland. Ab 2027 sollen Direktverbindungen zwischen Rom, Mailand und München starten.

Die italienischen Staatsbahnen wollen ihr Hochgeschwindigkeitsnetz über den Brenner nach Norden ausweiten. »Trenitalia«, Tochter der »Ferrovie dello Stato Italiane« (»FS«), testet dafür derzeit den Hochgeschwindigkeitszug »Frecciarossa 1000« auf neuen Strecken nach Deutschland und Österreich. Ab 2027 soll es dank der Superspeed-Züge schnelle und direkte Verbindungen zwischen Rom, Mailand und München geben, wie italienische Medien berichten.

Erste Streckentests des Schnellzugs

Das Projekt ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen »FS«, »Deutsche Bahn« und »ÖBB«. In diesen Tagen haben die ersten technischen Tests in Deutschland und Österreich begonnen – ein entscheidender Schritt, um die erforderlichen Zulassungen für die neuen Verbindungen ab 2027 zwischen Rom, Mailand und München zu erhalten.

Die Testfahrten entlang der Brennerachse sollen die Kompatibilität der Züge mit den unterschiedlichen Stromversorgungssystemen und Signaltechniken der drei Länder überprüfen. Ab Mai 2026 wird das Prüfprogramm intensiviert, um schließlich für den Start der regulären Fahrten samt Ticketverkauf vorzubereiten.

Ab 2027 tägliche italo-deutsche Verbindungen

Geplant sind vier tägliche Verbindungen zwischen Italien und Deutschland. Die Fahrt von Mailand nach München wird rund sechs Stunden und 30 Minuten dauern, mit Zwischenstopps in Brescia, Verona, Rovereto, Trient, Bozen und Innsbruck. Die Strecke von Rom nach München ist mit etwa acht Stunden und 30 Minuten länger, Zwischenhalte sind hier unter anderem Florenz und Bologna.

Ab Dezember 2028, nach der Eröffnung des Brenner-Basistunnels, soll das Angebot bis nach Neapel und Berlin erweitert werden. Auch neue Verbindungen zu weiteren wichtigen Zielen wie Frankfurt und Krakau sind künftig geplant. Die Expansion folgt den Zielen der Europäischen Union, den Verkehr stärker von der Straße und dem Flugzeug auf die Schiene zu verlagern. Die neuen Angebote sollen insbesondere auf inneralpinen Strecken eine umweltfreundliche Alternative zum Flugverkehr bieten.


Travel-Redaktion
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