Die 10 besten Weinbars mit Naturweinen in Zürich
Die Gamper Bar ist ein Paradies für Liebhaber von Natur- und Likörweinen, Wermut und anderen Besonderheiten. In der eleganten Atmosphäre bestellt man ein Glas oder eine Flasche vom regelmässig wechselnden Angebot, dazu gibt es köstliche Happen aus ausgesuchten Zutaten.
Die perfekte Schnittstelle zwischen Bar und Ristorante: kreative Cocktails mit dem gewissen «Lupo-Twist», erstklassige Naturweine und Pasta-Klassiker wie Tagliatelle al ragù oder cremige Carbonara, die an die Nonna erinnern. Ein lebendiger Hotspot, der stets neue Talente einlädt und halb Zürich magnetisch anzieht.
Die Bar Sacchi am Lochergut ist ein Hotspot für klassische Cocktails und italienisches Flair. Inhaber Claudio Sacchi verbindet nostalgischen Charme mit modernem Ambiente, grünen Ledersofas und 1950er-Jahre-Leuchten. Der Negroni wird aus der Soda-Pistole serviert. Naturweine und Montag-Wein-Specials gibt es auch.
Das 169 West gehört zu den Naturweinpionieren der Stadt. Hier zählen Herkunft, Handwerk und Natürlichkeit. Auf der Karte stehen Raritäten, ältere Jahrgänge und spannende Neuentdeckungen ebenso wie Kaffeespezialitäten. Dazu hausgemachte, kleine Apéro-Teller zum Teilen.
Das Légère in der Badenerstrasse ist seit Jahren beliebter Treffpunkt im Quartier. Serviert werden schmackhafte Cocktails, eine schöne (Natur-)Weinauswahl und Comfort Food wie Hotdogs und Frittiertes. Schlichter Raum und professioneller Service und foodtechnisch erfindet man sich immer wieder neu.
Am Heimplatz ist die Kunsthaus Bar der Ort für den Ausklang nach der Ausstellung. Im Glas sind sorgfältig ausgewählte Weine, auf den Tellern unkomplizierte Gerichte. Wer hier sitzt, hat Blick auf das Treiben auf dem Platz und ist nah dran an Zürichs kulturellem Puls.
Die Einrichtung im nordischen Stil ist gleichgeblieben, aber doch weht im «Frisk Fisk» seit August ein frischer Wind. Inhaber Matteo Trivisano hat die Leitung seines Zürcher Fischrestaurants einem neuen Gastgeberpaar anvertraut. Am Herd steht nun Rony Weiss, seine Partnerin Emelie Brandin kümmert sich um die Gäste und den Weinkeller. Brandin selbst ist Schwedin, das Paar arbeitete bereits in Norwegen zusammen, weiss also, worum es in der nordischen Küche geht. Die Karte bietet einen spannenden Mix aus skandinavischen und französischen Einflüssen. Die Hauptrolle spielen der hervorragende Fisch und Meeresfrüchte aus Wildfang, die «Frisk Fisk» hauptsächlich aus Norwegen importiert. Wir beginnen mit einem Glas Champagner und Scheiben vom warmen Brot mit aufgeschlagener brauner Butter. Kurz darauf bekommen wir eine «Handvoll Schrimps», von denen die eine Hälfte geräuchert und die andere gekocht ist. Sie sind so gut, dass wir die Aioli dazu beinahe komplett ignorieren – obwohl uns diese ebenfalls sehr schmeckt. Weiter geht’s mit einem feinen Lachstatar, das in kleinen Häppchen in einer Schneckenpfanne serviert wird. Zum Hauptgang entscheiden wir uns für den Heilbutt, der von einer luftigen, mit Schalentieren aromatisierten Hollandaise bedeckt ist. Dazu bestellen wir buttrige Dill-Kartoffeln und ein Tatar aus geräucherten Randen mit Estragon und Ei. Beim Dessert beschränken wir uns aufs Erfrischende und bekommen je eine Kugel Sanddornsorbet, Lakritze- und Vanilleglace – aus geräuchterter Vanille – köstlich! Auch die Weinkarte mit Tropfen von kleinen, handwerklich arbeitenden Produzenten gefällt uns sehr. Wir kommen wieder!
Die Bar im Coco am Paradeplatz ist klein, fein und komplett Fumoir. Wer hier anlegt, nippt an Champagner oder Cocktails, während die Luft nach Zigarren und Fernweh riecht. Mehr Achterdeck als Bar, ein Ort für gesellige Apéros und späte Drinks. Und ja: auch mietbar, wenn man das ganze Schiff für sich haben will.