Die besten Weinbistros in Zürich
Inhaberin Zizi Hattab hat mit dem COR ihrer katalanischen Heimat ein Denkmal in Zürich gesetzt. In der gemütlichen Bar gibt's eine schöne Auswahl an Bioweinen aus Europa, dazu werden köstliche Pintxos und Tapas serviert. Besonders dabei ist: Sie sind allesamt vegan.
Das Küchenteam orientiert sich am saisonalen und regionalen Marktangebot. Um die Frische zu garantieren, geht der leidenschaftliche Küchenchef persönlich auf den Markt. Der Name des Lokals kommt nicht von ungefähr: Der vielfältige Weinkeller sucht seinesgleichen.
Im Baur's zeigt die Bar des Grandhotels, wie Aperitifkultur heute geht: Signature Drinks aus aller Welt, präzise gemixte Highballs im japanischen Glas und elegante Nightcaps. Auch alkoholfreie Kreationen überzeugen. Präzision, Qualität und ein Hauch Extravaganz machen jeden Drink hier zum Statement.
Chez Smith verbindet alles, was das Apéro-Herz begehrt: frische Tapas, Cocktails und Longdrinks. Dazu gesellen sich ausgewählte Weine aus der über 60-seitigen Karte, zu geniessen an der Bar, am Chef’s Table mit Blick in die Küche oder auf der begrünten Terrasse.
Die Einrichtung im nordischen Stil ist gleichgeblieben, aber doch weht im «Frisk Fisk» seit August ein frischer Wind. Inhaber Matteo Trivisano hat die Leitung seines Zürcher Fischrestaurants einem neuen Gastgeberpaar anvertraut. Am Herd steht nun Rony Weiss, seine Partnerin Emelie Brandin kümmert sich um die Gäste und den Weinkeller. Brandin selbst ist Schwedin, das Paar arbeitete bereits in Norwegen zusammen, weiss also, worum es in der nordischen Küche geht. Die Karte bietet einen spannenden Mix aus skandinavischen und französischen Einflüssen. Die Hauptrolle spielen der hervorragende Fisch und Meeresfrüchte aus Wildfang, die «Frisk Fisk» hauptsächlich aus Norwegen importiert. Wir beginnen mit einem Glas Champagner und Scheiben vom warmen Brot mit aufgeschlagener brauner Butter. Kurz darauf bekommen wir eine «Handvoll Schrimps», von denen die eine Hälfte geräuchert und die andere gekocht ist. Sie sind so gut, dass wir die Aioli dazu beinahe komplett ignorieren – obwohl uns diese ebenfalls sehr schmeckt. Weiter geht’s mit einem feinen Lachstatar, das in kleinen Häppchen in einer Schneckenpfanne serviert wird. Zum Hauptgang entscheiden wir uns für den Heilbutt, der von einer luftigen, mit Schalentieren aromatisierten Hollandaise bedeckt ist. Dazu bestellen wir buttrige Dill-Kartoffeln und ein Tatar aus geräucherten Randen mit Estragon und Ei. Beim Dessert beschränken wir uns aufs Erfrischende und bekommen je eine Kugel Sanddornsorbet, Lakritze- und Vanilleglace – aus geräuchterter Vanille – köstlich! Auch die Weinkarte mit Tropfen von kleinen, handwerklich arbeitenden Produzenten gefällt uns sehr. Wir kommen wieder!
Ein Geheimtipp für Önophile ist diese Enoteca mit Restaurant. Im Keller lagern Hochkarätiges, Rares und Ausgesuchtes, mit besonderem Augenmerk auf Tropfen aus Italien. Dazu wird eine moderne mediterrane Küche serviert. Besonders schön ist es im Sommer auf der Terrasse.
Im YAMAS wird griechische Gastfreundschaft mitten in Zürich gelebt. Mezze zum Teilen, Grillgerichte und frischer Fisch prägen die Karte, dazu gibt es eine schöne Auswahl an Weinen aus Hellas. Die Stimmung ist lebendig und herzlich – fast wie Ferien am Mittelmeer.
Im Ojo de Agua Weinkontor stapeln sich argentinische Weine neben bestem Rindfleisch, Käse und feinen Kolonialwaren. Malbec im Glas, Tatar und Entrecôte auf dem Teller, dazu Sardinellas und Pan con Tomate – hier fühlt sich Zürich für einen Moment wie Buenos Aires an.
Am Heimplatz ist die Kunsthaus Bar der Ort für den Ausklang nach der Ausstellung. Im Glas sind sorgfältig ausgewählte Weine, auf den Tellern unkomplizierte Gerichte. Wer hier sitzt, hat Blick auf das Treiben auf dem Platz und ist nah dran an Zürichs kulturellem Puls.