Die besten 10 Restaurants für Mittlere Preisklasse im Kanton Bern
Markus Arnold lädt ins historische Museum und nimmt den Gast in seiner Steinhalle kulinarisch auf eine Reise mit. Der Küchenchef reist selbst gern und übersetzt diese neuen Impressionen und Inspirationen aus Asien oder Amerika in kreative und köstliche Gourmetmenüs.
Die Stuba ist DAS Gourmetrestaurant in Adelboden. Das Menü bringt alpine Produkte auf den Teller – Gemüse vom Tal, Fleisch und Fisch von hier. Gekocht wird exakt und auf höchstem Niveau. Die Weinkarte setzt auf kleine Produzenten, der Service weiss damit umzugehen.
Am Stammtisch kommt man sofort ins Gespräch mit anderen Gästen. Von dort aus kann man in die Küche blicken, aus der alsbald drei Amuse-Bouches serviert werden: ein mit Frischkäse gefüllter Windbeutel, ein lauwarmes Hackbällchen und ein mit Randen und abgehangenem Joghurt gefülltes Knusperkörbchen. Ein fulminanter Start! Christoph Hunziker ist ein wettbewerbserprobter Koch, der seit Jahren seinen Landgasthof im bernischen Schüpfen liebevoll mit Leben und Lukullischem füllt. Es duftet nach Urdinkelbrot, das mit Rapsöl, Butter, Fleur de Sel und Kresse zum Selberschneiden serviert wird. Der Berner Küchenchef kennt jeden Produzenten seiner Ingredienzien. Das zeigt sich bei der Wild-Pastete, gefüllt mit Zwetschgen vom Nachbarhof und Kirschen von der eigenen Hoschtet in Form von Kompott. Grandios geht’s weiter mit einem Sustener Zander – glasig gebraten, mit Speck ummantelt. Das süsse Tomatenkompott und das sanfte Sauerkraut-Beet passen wie die Faust aufs Auge. Die Brigade – alles Frauen am besuchten Tag – hat aber noch mehr im Köcher: Hackbraten mit Champignons, knackig-buttrige Rüebli und Kartoffelstock. Diesen gibts immer, wenn Hunziker danach ist. Er wird rege bestellt, wie ein Blick in die Runde zeigt. Das geniale Predessert – eine Pop-Corn-Glace mit Apfel- und Quitten-Stücklein und Crumble – bereitet sensorisch auf das Dessert vor: Marronimousse mit Zwetschgenglace, dazu Marroni-Schaum in einer Honighippe, garniert mit Meringuestücklein. Als Friandises ein Apfel-Gelée und einen Spitzbub. Alles wirkt so locker-leicht und erfrischend ehrlich wie der Chef selbst.
Seit dem 18. Jahrhundert wird in diesem wunderschönen Gasthaus gekocht. Seit einiger Zeit hingegen isst man wegen Lukas Kiener besonders gut. Der Küchenchef mischt lokale Zutaten und internationale Aromen und kreiert so elegante Spitzenmenüs der Sonderklasse.
Ob auf der Terrasse mit wunderbarem Blick auf den Bielersee und seine Rebberge oder im gemütlich-eleganten Gastraum, in diesem Restaurant fühlt man sich garantiert wohl. Gehobene, zeitgenössische Gourmetküche aus saisonalen Zutaten, dazu viele Weine aus der Region.
Schnörkellos werden hier aus regionalen, saisonalen Produkte innovative zeitgenössische Gerichte zubereitet. Wer sich auf die Carte blanche einlässt, hat eine vegetarische Option. Empfehlenswert, denn für die Gemüseküche stammt einiges aus dem eigenen Garten.
Küchenchef Pascal Melliger hat Talent, das beweist jeder Teller, der seine Küche verlässt. Abends kocht er in mehreren Akten, in denen er gern Fleisch aus der Familienmetzgerei Jaun verwendet. Seine Partnerin und Inhaberin Daniela Jaun findet immer den passenden Wein.
Um ins «Zum Blauen Engel» zu gelangen, passiert man ein schönes Gärtchen und steuert direkt auf eine hölzern-historische Bar zu. Wer rechts in die Küche blickt, sieht die Brigade um Martin Krebs bei der Arbeit, links befindet sich der Gastraum des Restaurants. Klare Linien und modernes Design darf man hier nicht erwarten, dafür ist es romantisch und im Brocante-Stil eingerichtet. Wir bestellen je ein Vegi- und ein Fleischmenu. Martin Krebs grüsst uns aus der Küche mit einer Brioche mit Wachsei und Trüffel. Wir grüssen zurück, der Start ist gelungen. Für die Vegetarierin geht es weiter mit geräucherter Burrata und Randentatar. Der Fleischesser bekommt ein rosarotes Taco mit einem Alpenzander-Tatar. Die Küchenbrigade ist überschaubar, viele der zahlreichen Komponenten sind in beiden Menus die gleichen: gebratene Endivie, Feigen, Kohlrabiwürfel, Meeresspargel, Blutorangen-Kräuter-Sorbet und ein Deko-Blümchen. Die Vorspeisen sind nicht nur farblich ein Feuerwerk, sondern auch im Mund. Der vegetarische Hauptgang besteht aus einem Duo des violetten Blumenkohls, gebratenen Steinpilzen und einem raffinierten Lauch-Parmesan-Flan mit Verveine-Schaum. Getoppt ist das Ganze mit frittiertem Engelshaar, jeder Bissen knuspert. Vom Fleischesser sind derweil nur noch Seufzer zu hören: Er isst Hirsch in Form von Crépinette und Gamspfeffer, dazu Marroni, Spätzli und zahlreiche Gemüsevarianten. Das verspielte Menu ginge mit Käse und Schokoladenmousse an Kürbiskernöl und Bretzeli weiter. Wir teilen uns nur noch einen Käsegang mit hyperregionalen Sorten und Früchtebrot. Der Pegel im Lokal ist mittlerweile angeregt, auch an unserem Tisch. Hier stimmt so ziemlich alles, bilanzieren wir.
Auf der Moosegg wird aus regionalen Produkten präzise und kreativ gekocht. Fleisch und Fisch aus dem Emmental mit internationalen Einflüssen gestalten die Karte. Schmackhafte Gerichte mit überraschenden Aromen werden mit Blick auf die Hügel des Emmentals serviert.
Die Haberbüni sitzt in einer alten Heubühne am Stadtrand von Bern. Abends wird eine kleine, saisonale Auswahl gekocht oder man lässt sich von einem kreativen Set-Menü überraschen. Viel Holz, Garten und Naturweine schaffen den passenden Rahmen für den klaren Küchenstil.
Ein geschichtsträchtiges Landhaus von 1671 steht am Rande Berns. In der eleganten Gaststube und der rustikalen Rôtisserie serviert man saisonale Küche: etwa Entrecôte in Kräuterbutterschaum oder Grillgerichte unter alten Platanen. Im Dachstock gibt's Livemusik.
Der Bären ist ein Landgasthof wie aus dem Bilderbuch. Seit 14 Generationen ist die Familie Thommen für das Wohl der Gäste zuständig, sowohl Küche als auch Service sind äusserst routiniert. Es gibt vorzügliche traditionelle Gerichte aus besten lokalen Zutaten.
Die überraschenden Gerichte bekommt man im Restaurant Dampfschiff an umwerfender Lage serviert: direkt am Aareufer und mit Blick auf den Thunersee. Kevin Wüthrich ist der Kreativkopf der Küche und kombiniert Bodenständiges mit besonderen Beilagen und speziellen Aromen.
Im «Bären» wird Gastfreundschaft seit sechs Generationen gepflegt, in den Stuben des 1542 erbauten Gasthauses werden frisch gekochte Spezialitäten aufgetischt. Im Weinkeller warten 3000 Flaschen auf Durstige. Und Kennerinnen und Kenner bestellen zum Dessert die Cremeschnitte.
Vor dem Einkehren in diesen malerischen Gasthof empfiehlt sich ein Spaziergang an der Aare. Denn dann bringt man Hunger mit, um die deftige, aber sehr fein umgesetzte Hausmannskost zu geniessen. Regionalität auf dem Teller ist ebenso wichtig wie die feine Weinauswahl.
Im malerischen Emmental wird im romantischen Hotel Bären elegante Schweizer Küche zelebriert. Das Küchenteam der Gastgeberfamilie Beduhn kreiert aus regionalen Produkten klassische Gerichte oder erfindet gern neue Kreationen, auch für Vegetarier und Veganerinnen.
Im renovierten Kornhaus direkt an der Aare wird eine schnörkellose italienische Küche angeboten. Diese geniesst man entweder auf der grosszügigen Terrasse oder im historischen Gebäude bei Kerzenschein. Ebenfalls erwähnenswert ist die sorgfältig kuratierte Weinkarte.
Das Kirchenfeld in Bern bringt italienische Bistroküche in entspanntem Rahmen. Es wird unkompliziert und mit Sinn für gute Zutaten gekocht – mit einem Stil, der an eine Trattoria erinnert und dank des freundlichen Service, auch im Garten, Lust auf geselliges Essen macht.
Das Restaurant 1903 liegt im Romantik Hotel Schönegg in Wengen. Abends stehen kreative Gerichte mit mediterranem Einfluss auf der Speisekarte. Serviert wird in einer warmen Stube, dekoriert mit schönem Holz. Frühstück, Lunch und Dinner – zuverlässig saisonal.
Das Küchenteam lockt Gourmands und kleinere Esser an – mit leichten, lokalen und leckeren Gerichten. Auf der Karte steht eine grosse Palette – von asiatischen Bowls bis hin zu Cordon bleus. Statt auf Hauschampagner setzt das Hornberg auf einen eigenen Schaumwein.