Die besten Restaurants in 1190 Wien
Carabinero. Jabugo. Escabeche. Regelmäßig blitzen bei Juan Amador, der sich nun auch als Maler betätigt, seine spanischen Wurzeln durch. Das Ambiente im Kellergewölbe ist etwas in die Jahre gekommen.
In dritter Generation kocht Maria Zarl-Eckel neben Bodenständigem wie Naturschnitzel und Tafelspitz auch Edles: Den Hummergerichten eilt ihr Ruf voraus. Auch die Desserts lassen keine Wünsche offen.
Mit »Mama Konstantina« deckt Konstantin Filippou neben dem gleichnamigen Fine-Dining-Restaurant und dem großartigen Zweitlokal »O boufés« auch die bodenständige, traditionelle Küche Griechenlands ab.
Neon-Raketen und Gitarren an der Decke, sehr bunte Bänke und gar prächtiger Marmorboden – fünf Jahre ist es her, dass der Immobilien-Entwickler Hermann Rauter das heruntergekommene Casino Zögernitz in Wien-Döbling neu entwickelte und dort auch ein Restaurant aufsperrte. »House of Strauss« nannte er das Ensemble als Gedenkort an die Strauss-Dynastie mit Ballsaal und Museum. Und weil zum Portfolio von Rauter auch der »Neusacherhof« am Kärntner Weissensee gehört, lag es nahe, den dortigen hochdekorierten Küchenchef Stefan Glantschnig auch mit der Entwicklung des Wiener Lokals zu betrauen. Seit Kurzem firmiert das unter »Simon«, weil als lokaler Koch Simon Steindl engagiert wurde – ein Mann mit vielfältiger Erfahrung in der Top-Gastronomie. Die kleine Karte ist im Stil der »Bistronomie« gehalten – Klassiker bekommen einen Twist. So ist das Beef Tatar dank geschmorter Paprikaemulsion ungewöhnlich cremig gehalten, das Nussbutter-Dotter thront obendrauf zum Selbermischen, gehobelter Parmesan umrundet das Fleisch. Ein optisch wie geschmacklich prächtiger Teller: gebeizte Gebirgsforelle mit eingelegter Ingwer-Birne in Vinaigrette vom Vogerlsalat und Schnittlauch. Dann ganz klassisch geschmorte Lammhaxe in rustikalem Kichererbsen-Paradeiserragout und Haselnüssen aus dem Piemont. Und für Freunde des kombinatorischen Experiments: ausgelöste, wirklich knusprige Freiland-Hendlkeule auf Spitzkraut, Fregola Sarda, Estragonöl und – Bouchotmuscheln. Einen viel weniger schrägen Gesamteindruck hinterlässt der wirklich schön »saftige« Orangenkuchen »by Simon« mit Vanille-Mascarpone und Orangengelee. Bei der noch eher kleinen Weinauswahl erfreut die trinkfreundliche Kalkulation.
Nur wenige Meter vom pittoresken Nussdorfer Platzl entfernt kann man in gewohntem Ambiente und ebensolcher Qualität den Tafelspitz, das Schnitzel und viele andere Spezialitäten der Plachuttas speisen.
Das Spoerri-Bild im Eingangsbereich gibt den Takt vor. Hier atmen die Mauern Geschichte, während sich Wiener und internationales Publikum an Schnitzel und Tafelspitz delektieren. Traumhafte Veranda!
Neben Klassikern wie Dim Sum oder Sushi ist die aufwendige, knusprige Pekingente (in drei Gängen, ohne Vorbestellung!) Spezialität des prunkvollen Chinarestaurants am historischen Nussdorfer Platz.
Von außen verspricht das Eckhaus nicht allzu viel, umso überraschender dann das Innere: sympathischer Service, nette Stimmung und herrliche Traditionsküche mit Innereien-Schwerpunkt und Saisonalem.
Im hübschen Traditionswirtshaus wird seit weit über 100 Jahren bodenständig aufgetischt, gern auch selten gewordene Oma-Klassiker wie Stosuppe mit Blunzen. Auch Saisonales steht hoch im Kurs.
Heimische und mediterrane Küche sorgen dafür, dass das Pop-up zum über das Grätzl hinaus beliebten Lokal geworden ist. Dabei ist Vielfalt Trumpf: Vitello oder Blunzn, danach Kalbsleber oder Trofie?
Den Beweis, dass Grinzing mehr kann als urige Heurigen, treten Pizza, Pasta und klassische Secondi aus Land und Meer an. Im von Bäumen beschatteten Garten schmeckt’s freilich noch etwas besser.
Ein Alt-Wiener Gasthaus, in dem man sich kulinarisch quer durch Österreich kostet (Riesenschnitzel!). Dazu gibt’s eine große Getränkeauswahl mit umfangreichem Weinangebot. Tipp: Bärenspritzer.
Als Abwechslung zu den Heurigen der Gegend fungiert das nette Wirtshaus nicht nur dank Schweinsbraten und Kalbsbutterschnitzel, auch der Grill steuert das Seine in Form von Burgern und Ribs bei.
Beliebte Adresse für Freunde der echten neapolitanischen Pizza. Davor gibt’s Vitello tonnato oder Carpaccio, dazu vielleicht ein Spritz. Zur Abwechslung: »Pizza Bianche« – einmal ohne Tomatensauce.
Ob auf ein gepflegtes Pfifferl und ein Gulasch oder ein Mehrgängemenü mit Weinbegleitung – hier wird jeder glücklich. Veganer lieben die Krauttascherl, Abenteuerlustige das aromatische Jaipur-Curry.
Gästen liegt Wien eindrucksvoll zu Füßen, dabei verdient die Küche ungeteilte Aufmerksamkeit. Erfreulich kreative Veggie-Optionen ergänzen Klassiker mit saisonalem Twist wie das Hirsch-Butterschnitzel.
Institution in Döbling mit kreativer Küchenlinie wie Teriyaki-Duck-Burger, hausgemachten Quesadillas (Käse-Tortilla) mit Schinken und Käse. Es gibt aber auch Schinkenfleckerl und Edelstoff vom Fass.
Neben Bekanntem aus dem panasiatischen Kosmos verdienen die würzigen Sichuan-Spezialitäten Beachtung, auf Vorbestellung wird Pekingente serviert. Zum Durchprobieren eignen sich die Menüvarianten.
Das Grinzinger Wirtshaus mit seinem schönen Gastgarten ist nicht umsonst seit Langem beliebt, denn Tafelspitz, Backhendl und Co können sich, so wie die saisonalen Specials, wirklich sehen lassen.
Das Wiener Gasthaus Grabmüller wurde im Jahr 1971 eröffnet. Heute wird es in der zweiten Generation von Karl Grabmüller geführt. Besonders beliebt: das große Spanferkelessen, das hier zur Tradition geworden ist.