Die besten Restaurants in 8005 Zürich
Beeindruckend, wie das Josef seit einem Vierteljahrhundert den Balanceakt zwischen hohem Anspruch an Kulinarik und lässigem, ungezwungenem Ambiente meistert. Man erkennt in jedem Gericht, dass in der Küche ein ambitioniertes Team steht, welches bestens eingespielt ist.
Das «Chifa Izakaya» wirkt wie ein kultureller Dreiklang. Die Küche fährt ein komfortables, aber nie langweiliges Crossover zwischen Peru, China und Japan. Die Basis bildet die peruanische Küche, die weiss Gott mehr ist als Ceviche. Obschon sich das Lokal eines Klischees gerne bedient: Das Lama ist allseits präsent – im Logo, auf dem Tisch, sogar als Rechnungsüberbringer. «Chifa» steht in Peru für die Fusionsküche der eingewanderten Kantonesen, während «Izakaya» das japanische Pendant zur gemütlichen Trink- und Genussstube ist. Verantwortlich für die Fusion sind zwei Küchenchefs, die genau wissen, wie man Traditionen respektiert und sie trotzdem frech neu interpretiert: Paulo Timoteo, zuvor bei DiverXO in Madrid, und Dan Shu, Zürcher Meister des urbanen Umami. Im modern schummrig gehaltenen Lokal mit offener Küche servieren die beiden Virtuosen eine Menuwelt im Sharing-Konzept aus Sea, Land und Garden. Der Seafood Fried Rice zeigt sofort, warum er ein Bestseller ist: Onsen Egg, Safran-Espuma und ein Reisbett, das Charakter hat. Die warm servierte Brioche ist ein kleines, buttriges Monster – die Rocoto Sauce hat genug Feuer, um daran zu erinnern, dass man Wasser nicht weit wegstellen sollte. Manchmal wirds etwas messy, spätestens bei den Knoblauch-Nudeln, aber wer nach einem Teller keinen Finger-Licking-Instinkt verspürt, ist eh im falschen Lokal. Der grosse Gewinner des Abends war die Tantan «Bolognese», ein Beef-Ragout mit Five-Spices, Sesam und Onsen Ei, dazu Brot zum Dippen. Und weil ein Izakaya ohne Drinks nur die halbe Wahrheit wäre, gibt es eine kleine, feine Cocktailkarte mit – wie könnte es anders sein – verschiedenen Pisco-Sour-Varianten. Salud!
Im Schiffbau, in Zürich-West, trifft urbanes Industrieflair auf europäische Küche ohne Effekthascherei. Das Angebot reicht von knackigen Salaten über Kalbsleber bis zur LaSalle-Paella. Die Weinkarte ist breit, der Service ungezwungen und die Stimmung elegant-lässig.
Im modernen Kulturquartier Zürich-West liegt das Più Schiffbau, das italienische Küche mit Anspruch kredenzt. Ofenfrische Pizza nach neapolitanischem Vorbild, hausgemachte Pasta-Gerichte, feine Fisch- und Fleischgerichte – stilvoll, überzeugend und auf Qualität bedacht.
Die Alpenrose ist seit über dreissig Jahren eine der beliebtesten Adressen für traditionelle Schweizer Küche der Stadt. Die Hausspezialitäten sind Röslis Hackbraten und «Suure Mocke», es gibt aber auch zeitgenössischere Optionen – auch vegane –, die wunderbar schmecken.
Das Püente serviert peruanische Fusionsküche in der Nähe vom Platzspitz. Die einzige Option ist ein Überraschungsmenü mit vier bis neun Gängen zum Teilen. Erwartet Ceviche, pochiertes Kartoffelbrot mit Olivenbutter, diverse Fisch- und Fleischgänge, dazu Pisco-Cocktails.
Über oder zumindest in der Wolke muss die Freiheit wohl grenzenlos sein – oder zumindest die Aussicht über Zürich und den See. Im 35. Stock werden mediterrane Speisen auf höchstem Niveau serviert und durch eine ausladende Cocktailkarte sowie spannende Weine begleitet.
Im Osso lodert das Feuer für Fleisch und Gemüse gleichermassen. Beides kommt aus verantwortungsvollen Quellen und wird mit Rauch, Hitze und viel Feingefühl zubereitet. Saisonale Ideen treffen auf bodenständigen Geschmack – urban, ehrlich und immer wieder überraschend.
Frischer können die Zutaten nicht sein als von der Markthalle im Viadukt. Und es gibt nichts Schöneres, als nach einem ausgedehnten Marktbummel gemeinsam an den grossen Tischen zu essen und zu trinken. Die offene, unkomplizierte Atmosphäre ist ein weiteres Plus.
Schweinebauch, Rippchen, gezupftes Poulet – seit 2015 werden im Brisket Träume von Fleischliebhabern wahr. Grosse Stücke werden im massgefertigten Smoker Dolly zubereitet, ganz im Stil der südstaatlichen Grilleure. Passende Cocktails stehen ebenfalls auf der Karte.
Im Cucina Bernoulli an der Hardturmstrasse gibt's Pizza wie in bella Italia: knusprig, dünn, mit frischen Zutaten. Pasta, Risotto und Dolci runden das Menü ab. Die Weinkarte ist solide, der Service herzlich – die perfekte Quartierbeiz mit Ferienfeeling.
LA Brea SoCal Tacos bringt kalifornisch-mexikanisches Feeling nach Zürich. Kreative Tacos, reichhaltige Burritos und hausgemachte Salsas bieten Casual Food mit Stil. Die Bar serviert fachmännisch gemixte Margaritas und die wunderbare Terrasse lädt zum Verweilen ein.
Industrie-Charme meets Pizza-Perfektion: In der Hallenruh an den Gleisen trifft man sich an riesigen Tafeln. Standard ist hier: gemeinsam lachen, essen, trinken. Die Pizzen? Hauchzart, knusprig, mit Belägen, die begeistern. Urbanes Feeling mit italienischer Seele.
Familiengeführte Trattoria mit dem Besten aus allen Ecken der Toskana. Erst mal einen Wein zu bestellen, bietet sich an, denn die Auswahl an Chianti und Co ist gross. Auf Primi wie Rindstatar folgt gern eine Portion Gnudi, bevor die legendäre Bistecca zelebriert wird.
Im Afghan Anar werden Spezialitäten aus Afghanistan serviert. In entspannter und gemütlicher Atmosphäre gibt es Köstlichkeiten wie Bolani (gefülltes Fladenbrot), Kabuli Palau (ein typisches Reisgericht) oder Manti, göttliche kleine Teigtaschen mit Joghurtsauce.
In einer ehemaligen Lagerhalle in Zürich-West fühlt man sich schnell wie auf einem wilden Pariser Markt: Moules-frites bestellt man am Tresen, Käse- und Charcuterie-Auslage sowie ein Sammelsurium aus Postern, Lampen und Fahrrädern. Funky, unprätentiös und hörbar lebendig.
Italienische Küche in Zürich: Das gibt es öfter. Eine Italo-Variante des Sharings ist da schon seltener. Im Ribelli bestellt man mehrere Teller oder das grosse Tavolata-Erlebnis mit einem Streifzug durch die Küche. Sehens- und essenswert ist die Pizza mit Aktivkohleteig.
Im lebhaften Kreis 5 bringt Co Chin Chin vietnamesische Klassiker mit französischem Twist auf den Tisch – von knusprigen Bánh xèo über frische Sommerrollen bis zu würzigem Bò Lá Lot. Frisch, hausgemacht und voller Aroma – hier hat jede Schüssel Charakter.
Im Frau Gerolds Garten trifft urbanes Biergartenflair auf saisonale Küche, vom Grill und aus dem eigenen Nutzgarten. Ob Sommer auf der Terrasse mit Drinks und Streetfood oder Winter im gemütlichen Fondue‑Stübli – hier fühlen sich vom Yuppie bis zum Banker alle wohl.
«LÈ» heisst auf Chinesisch «Freude» – und genau die kommt auf, wenn man sich durch die frischen Gerichte im Shanghai-Stil schlemmt. Ein Gedicht sind die Spareribs und das Rib Eye wird in einer köstlichen, würzigen Sauce serviert. Charmanter, sehr freundlicher Service.