Die besten Restaurants mit 2 Falstaff-Gabel(n) in Hannover
Seit dem Abgang von Nico Kuckenburg, ehemaliger Souschef im Votum, ist man im Wild Duck zu unkomplizierter, kreativer Genussküche zurückgekehrt. Es bleibt dennoch eines der besseren Lokale der Stadt.
Kein lautes Lokal, aber einheimische Feinschmecker schwören auf die konstant gute Genussküche von Dieter Grubert, der allein am Herd steht, aber kocht, wie es sonst nur ein ganzes Küchenteam kann.
Tataki vom Bürgermeisterstück oder Pho vom Wagyu, dazu allerhand Cuts von namhaften Züchtern in Deutschland oder Australien: Mit seinen Kreationen lockt Koch Benjamin Busmann Fleischfans an.
Im familiären Ambiente des Ristorante erleben die Gäste italienische Küche vom Feinsten. Immer hausgemacht und frisch zubereitet, kommen hier die beliebten Klassiker Italiens auf die Teller.
Raffinierte Haute Cuisine im Herzen von Hannover: Im eleganten Mary’s wechseln die mehrgängigen Menüs ständig, so können Feinschmecker immer wieder aufs Neue verblüffende Geschmackreisen unternehmen.
Raj Dass ist ein Meister der indischen Küche, seine Gerichte strotzen vor Würze und Aromatik. Spezialität des Hauses ist das Thali, ein Menü, das eine ganze Reihe traditioneller Gerichte umfasst.
Mit seiner souveränen französischen Handwerksküche hat Küchenchef Maik Neumann eine Nische in Hannover besetzt: Fischsuppe, Tatar, Wildpastete, Kalbsnierchen oder Steak frites at their best.
Der Insalata di mare, die hausgemachten Ravioli und das Kalbschnitzel mit Parmaschinken sind nur drei der vielen Spezialitäten, die im chic-gemütlichen Restaurant mit Grandezza serviert werden.
Roy Stache lebt seine Leidenschaft für die Gastronomie, seine Küche ist ausgesprochen kreativ und immer mit einem Hauch internationaler Raffinesse. Genussmomente, die in Erinnerung bleiben.
Die »typisch deutsche Küche«, die im Albertz. (»The German Eatery«) nach eigenen Angaben »neu gedacht« wird, versteckt sich auf dem Menü zwischen guten mediterran-kosmopolitischen Speisen.
In kleinem Rahmen tischt Inhaber und Koch Benjamin Meusel unkomplizierte Feinschmeckerküche auf, seien es Parmesanravioli mit Trüffeln, Hummer mit Tomatenkompott oder Seeteufel im Bouillabaisse-Sud.
Sascha Werhahns Küche entfaltet die meiste Kraft, wenn er das Arrangement der Zutaten einer Geschmacksidee folgen lässt, manchmal nimmt sein Faible für Handwerk und Präsentation allerdings überhand.
Der »Supperclub 34« existiert schon mehrere Jahre. Mit zwei neuen Personalien haben sich in diesem Jahr die Karten jedoch neu gemischt, oder besser: die Wein- und Menükarten haben sich neu gemischt. Die Küche verantwortet seit September Deniz Petrovic, der bereits über zwei Jahre im Zwei-Sterne-Restaurant »Jante« am Herd stand. Gastgeber und Sommelier in Personalunion ist Oliver Fabris, der im ehemaligen Sternerestaurant »Ole Deele« in Burgwedel versiert die Kreativgerichte von Benjamin Gallein mit erlesenen Weinen zu begleiten wusste. Die Preisstruktur des Lokals (5- bis 9-Gänge-Menüs für 65 bis 108 Euro, à la carte von 7 bis 34 Euro) setzt dem Produkteinkauf zwar Grenzen, was sich unmittelbar auf die Qualität auf dem Teller auswirkt. Das heißt aber nicht, dass Petrovic nicht mit Handwerk und Kreativität das legere Snack- und Barkonzept des Lokals auf ein anderes Level hebt. Wenn er etwa aus dickeren Rettichscheiben eine Rose drapiert. Mit warmer Gemüsejus, pikantem Peperoni-Gel und kühlem Forellenkaviar macht er aus der Vorspeise ein wunderbares Temperatur- und Texturspiel. Auch ein deftiger Maulhappen wie ein Sandwich aus buttrigen Briochescheiben, süßlichen Schmelzzwiebeln und fettdurchsetzter Morcilla gehört zum Repertoire des Kochs. Die Süße greift Fabris mit einem halbtrockenen Zierfandler vom Weingut Krug aus Gumpoldskirchen auf. Auch sonst schenkt der Österreicher gerne mal etwas aus seiner Heimat ins Glas. Grandios: ein 2022er Morillon »Ried Obegg Aeon« vom Weingut Polz. Mit seiner kühlen Eleganz hält der Wein einen mit der japanischen Gewürzmischung Furikake abgeschmeckten Pulpo mit Yuzugel und gebrannter Buttermilch im Zaum.