Die besten Restaurants mit 3 Falstaff-Gabel(n) in Tirol
Der Ausblick auf den Wilden Kaiser setzt den Menüs im Kulinarium das Sahnehäubchen auf. In vier bis sechs Gängen glänzt die Küche mit kreativem Detailreichtum und starken Aromen. Gute Weinbegleitung!
Bernhard Hochkogler setzt in seiner Küche auf Ausgewogenheit und kreative Ideen, stets mit regionalem Bezug, zubereitet mit Leidenschaft und Ambition. Tipp: Gondel-Dinner auf der Panorama-Terrasse.
Zu keinem Wirtshaus lässt sich gerade so viel erzählen wie über den »Schwarzen Adler« in Jochberg bei Kitzbühel. »Seit 1492« führt man mit dem Aviso, schon länger Gäste zu bewirten, als Amerika entdeckt wurde. Die prächtigen Stuben frischten die neuen Pächter mit Sinn für die Substanz auf. Der spektakuläre »Kaisersaal« wurde anlässlich einer Visite Seiner Majestät errichtet und war 1900 einen Tag in offiziellem Gebrauch. Soweit zur Hardware, die bislang kulinarisch kein adäquates Spiegelbild hatte. Mit der Wintersaison hat sich das gründlich geändert. Wer auf der Homepage zum Team scrollt, mag sich wundern. Da wäre einmal Geschäftsführer Klaus Pinter, zuvor führend bei Commerzbank oder Lloyd Fonds tätig und nun Gründer eines KI-gesteuerten Versandhandels für hochwertiges Fleisch namens »MEZGa«. Hier kommt Hannes Hönegger ins Spiel – als Qualitätsmetzger bekannt, Co-Entwickler der Wiener »Tatarie Marie« und Lieferant zahlreicher Top-Restaurants. Er steuert das Fleischwissen für den Webshop bei und ist zugleich Gastgeber im »Schwarzen Adler«, der auch als eine Art Schauraum für die »MEZGa«-Produkte fungiert. Und damit das tolle Fleisch auch würdig zubereitet auf die Teller kommt, stieß zum bisherigen Küchenchef Mario Naschenweng noch Marco Gatterer dazu, zuvor hochdekorierter Koch des »Berggericht« in Kitzbühel. Das wurde vom Management unter seltsamen Umständen im Juli 2025 über Nacht geschlossen. Gatterer lernte einst bei Größen wie Reitbauer, Sieberer, Nickol und Wallner und hebt hier nun Wirtshausküche auf ein neues Niveau. Handgeschnittenes Beef Tatar wird von Hönegger bei Tisch komponiert, dazu holzofengegrillte Salatherzen und Dottercreme. Und obwohl man sich dezidiert nicht als Fine-Dining-Adresse versteht, kann sich Gatterer Abstecher dorthin nicht verkneifen. Siehe sein neu interpretierter Germknödel: Optisch ident der deftigen Hüttenvariante, kommt ein zarter Germschaum mit Powidl, Zwetschkensorbet und drunter marinierte Entenleber – exzellent. Zartes Jochberger Lamm wird als Dreierlei aufgetragen – marinierte Karree-Spieße, gefüllte Paprika mit Faschiertem und Leber. Besonders beliebt: Gamslasagne – weniger saftig als gewohnt, denn die Teigschnitten kommen kurz auf den Grill, dazu »Tiroler Einbrenn« mit Bergkäse und Pilzallerlei. Die Weinkarte erfüllt die ortsüblichen Ansprüche – von Chateau Lafleur abwärts bis zu sehr freundlich gepreisten Einstiegsweinen finden alle etwas. Die Region Kitzbühel hat eine alte neue Top-Adresse.
In der Post Gourmet Stube entstehen Menüs mit Sinn für Ursprung und Entwicklung. Thomas Strasser denkt regional weiter, während Almin Begic mit sicherem Gespür glasweise den Abend harmonisch abrundet.
An Sebastian Stocks Chef’s Table wird es garantiert nicht langweilig. Der Blick auf das rege Küchengeschehen begleitet das exklusive Überraschungsmenü ebenso wie die passende Getränkebegleitung.
Mit Blick auf die Berglandschaft von der Sonnenterrasse aus die Seele baumeln lassen und genießen. Ein Hauch Luxus darf es dabei sein – etwa Beef Tatar mit N25-Kaviar oder Flammkuchen mit Trüffel.
Die Winterresidenz des Zuma ist etwas Besonderes. Sushi, Signatures wie der Miso-marinierte schwarze Kabeljau, Wagyu und Seafood vom Robata-Grill – dazu werden edle Weine und fancy Drinks serviert.
Feiner Auftakt mit Austern und Champagner, danach das faschierte Butterschnitzel vom Milchkalb: Sonnenhofs Wirtshaus verbindet elegante Momente mit vertrauter Küche, leicht und stilsicher umgesetzt.
Gourmethütte mit alpinem Charme und modernem Lifestyle: Gustav Jantscher kocht auf höchstem Niveau. Als Aromenkünstler macht er Haute Cuisine zur sensorischen Erlebnisreise, die in Erinnerung bleibt.
Im Bruderherz Fine Dine zeigt Christian Marent, wie spannend Bodenständigkeit schmeckt. Regionale Zutaten werden zu feinen Kompositionen mit internationalem Akzent, im omnivoren wie auch im vegetarischen Menü.
Die Aussicht über die Bergwelten ist erwiesenermaßen filmreif, die Küche hält mühelos mit. Klaus Holzer überzeugt mit starken Menüs, die in Erinnerung bleiben. Ein Klassiker und immer ein Spektakel: Käsefondue.
Tiroler Klassiker treffen auf internationale Spezialitäten, mit Hang zur Perfektion inszeniert. Die Teller wirken wie kleine Kunstwerke. Bluefin-Thunfisch mit geräucherter Tomate und Olive – das hat Stil!
Auf 2350 Metern kehrt man in der Wedelhütte immer wieder gerne ein: Topservice, Spezialitäten von Gulaschsuppe bis Fine Dining am Abend. Am besten auch gleich übernachten und das Frühstück genießen!
Das Team des Zomm hat es in sich: geballte internationale Erfahrung und Gastgeber-Leidenschaft. Das Ergebnis: köstliche, innovative, zugleich bodenständig verwurzelte Küche ohne unnötiges Chichi!
Der atemberaubende Panoramablick auf den Großglockner aus 1500 Metern Seehöhe untermalt die Osttiroler Spezialitätenküche von Michael Karl: modern und trotzdem heimatverbunden. Raritäten-Weinkeller.
Küchenchef Wieser weiß seine Gäste zu begeistern und im besten Sinne kulinarisch »abzuholen«. In der Stube, im Garten – egal wo: Die regionalen Schmankerl sind modern und von Topweinen begleitet.
Die Unterwirtinnen füllen das Gebäude von 1490 mit so viel Leben, dass es eine wahre Freude ist! Im Restaurant kreiert Christian Ranacher mit Heimatliebe tolle, kreative Gerichte in Slow-Food-Qualität.
Beim Fliana Chef’s Table verbinden sich raffinierte Küche und große Weine zu einem besonderen Genussort. Andreas Spitzer kocht nah am Gast, und der neue Weinsafe lässt Weinherzen höherschlagen.
Im Bichlhof fühlt man sich als Gast sofort zu Hause. Die Lebensmittel stammen aus der näheren Umgebung und sind genauso bodenständig wie zeitgemäß zubereitet. Tipp: Fondue Chinoise auf Vorbestellung!
Ob man wegen der saisonalen Wirtshausküche oder wegen des Feinschmeckermenüs von Max van Triel hier einkehrt: Garantiert werden beste Zutaten mit geübtem Handwerk zu feinen Gerichten verarbeitet.