Die besten Streetfood-Lokale mit internationaler Küche in Niedersachsen
Sie waren und bleiben hier der Renner: die Eggs Benedict, etwa mit Chorizo, Ofengemüse oder Trüffeln. Die Hollandaise wird frisch aufgeschlagen. Viele Gäste kommen auch bei einem zweiten oder dritten Besuch nicht dazu, etwas anderes zu probieren. Dabei sind auch die Stullen klasse.
Wem bei dieser georgischen Handwerksküche nicht das Herz aufgeht, dem ist nicht zu helfen. Man dippt frisches Brot ins Eigelb eines Acharuli oder schlürft den Sud aus den Teigsäckchen Khinkali. Das schmeckt so gut, da vergisst man sogar das eher trostlose Flair der Markthalle umher.
Nur drei Tage in der Woche hat die Wein- und Snackbar geöffnet. Das ist eindeutig zu wenig. Noch dramatischer ist, dass die stadtbekannten Smørrebrød nur noch freitags angeboten werden. Da weiß man zumindest, wie man sich kurz vor dem Wochenende etwas Gutes tun kann …
Wie es Patron Panagiotis Katsanos schafft, die Hamburger Allee vor den Türen des griechischen Restaurants Meteora verschwinden zu lassen, grenzt an Zauberei. Dazu kommt das hervorragende griechische Essen: Knoblauchwurst, Tintenfischringe, dazu Ouzo – und alles ist gut.
Erst gut zwei Jahre gibt es das Lokal. Aus der Südstadt ist es aber kaum mehr wegzudenken, füllt es doch ideal die Lücke für gepflegtes Schlürfen und Schnabulieren. Es gibt Snackteller, Stullen, Suppen oder Dosensardinen. Dazu darf ein ordentliches Glas Wein nicht fehlen.
Ob afrikanische Geflügelsuppe oder klassische Kartoffelsuppe: Alle Gerichte werden hier frisch zubereitet. Für die Einlage der Eintöpfe wird jedes Gemüse einzeln gegart, um den idealen Garpunkt zu treffen. Es gibt Tagesangebote, die Preise sind günstig. Kurz: super Suppenbude!
Hannover gefiel sich gern als graues Stadtmäuschen der Republik, auch gastronomisch. Das hat sich in den letzten Jahren geändert. Auftakt bildete mitunter auch die erste Seven-Sundays-Filiale, die 2018 eröffnete – mit poppigem Flair, Frühstücksgerichten und Cocktails. Kann was!
Eines der besten Lokale der Stadt, wenn es um deftige Balkanküche geht. Der Grillteller mit Rumpsteak, Schweinesteak, Ćevapčići, Fleischspieß, Speck und Leber ist beliebt. Danach empfiehlt sich ein Brand aus Kroatien, Serbien oder Bosnien, um die Lücken im Fleischmagen zu füllen.
Die guten Quiches mit etwa Pfifferlingen und Spinat oder mit Wirsing und Walnüssen locken Gäste ebenso an wie die Salate oder Suppentöpfe. Auf der kleinen Terrasse, die an die Lister Meile grenzt, lassen sich die Snacks bei schönem Wetter besonders gut genießen.
Querbeet – so ist das Angebot im List:ich aufgebaut. Da gibt es Flammkuchen oder Waffeln, Pulled-Pork- oder Hummus-Rote-Bete-Sandwiches, veganes Kichererbsen-Cashew-Curry oder Räucherlachs-Penne. Das verbindende Element: Die Gerichte werden alle mit viel Engagement zubereitet.
Die Fusion von indischen und deutschen Spezialitäten hat Charme: Schon morgens werden hier herzhafte Sauerteigbrotscheiben mit Tandoori-Chicken, Scampi-Kokosnuss-Curry oder Kurkuma-Gewürz-Rührei belegt. Wer das nicht mag, lässt sich auch gerne eine Bowl schmecken.
In der Fußballkneipe wird viel Hausgemachtes angeboten und dabei gerne mit Fritteuse und Pfanne gearbeitet, etwa Currywurst oder Burger. Unser Favorit: Labskaus aus gezupftem Rindfleisch mit Püree, Roter Bete und Kartoffel – Matjes, Spiegelei und Essiggurke fehlen natürlich auch nicht.
In der Institution findet ganz im Wortsinn das eine oder andere Intermezzo statt. Studentinnen und Studenten starten hier mit Eintöpfen, Flammkuchen oder deftigen Broten gerne in eine lange Nacht. Manchmal schauen sie dann auch gleich wieder zum Frühstück vorbei …
Satte vier Gänge zum Mittagessen? Was nach Bärenhunger und robuster Magenspannweite klingt, ist hier eher die Regel, nicht die Ausnahme. Das »Thali-Lunch« besteht aus vier kleineren Gerichten nach Wahl. Alles wird frisch und solide zubereitet – natürlich auch am Abend.
Hier geht es herrlich rustikal und leger zu. Am Tresen lässt sich die Kundschaft ein Tablett mit hausgemachten orientalischen Backwaren füllen, das in die Tischmitte kommt: etwa Manakish, Sanfoura oder Balbakia mit deftigen Füllungen. Die Preise sind niedrig, die Qualität hoch.
Afrikanische Küche ist hierzulande noch ein unbeschriebenes Blatt. Wenn in Shabba Dee’s Kitchen an Nebentischen Fufu (ein klebriger Brei aus Maniok und Kochbananen) mit den Händen gegessen wird, ist man erst einmal irritiert. Aber nur, bis man es selbst probiert! Etwa mit frittiertem Fisch!
Frisch gekochte, ganz ordentliche afghanische Küche zu moderaten Preisen – zumal die Portionen auch satt machen, etwa die Lammkeule mit gebackenem Reis mit Möhren, Rosinen und Mandeln. Auch wegen des günstigen Mittagstischs und seiner zentralen Lage ist das Lokal beliebt.
Dass hier Gummihandschuhe zu den Hotdogs und Corndogs angeboten werden, sagt viel über das Konzept. Da wird auf die wurstgespickten Hotdog-Brötchen draufgepackt, was man so draufpacken kann: Käse, Gemüsewürfel, Chipsbrösel, Soße – viel Soße. Loaded Fries gibt es auch.