"Kalte Speisen" Bars in Österreich
Es gib viele Details, die schon vor dem ersten Schluck die Qualität verraten. Edles Holz, jazzige Musik und eine Cocktailkarte, die Punch-Bowls ganz selbstverständlich listet. Denn Heinz Kaiser und sein Team verstehen sich auf die »flüssige Einnahme« in großen wie kleinen Dosen. Gern auch mit Rum wie in der »Kaiserin«.
Das Leitthema, um nicht zu sagen der Leit-Index, ist unter dem neuen Barteam geblieben: Finanzthemen werden kreativ in saisonale Cocktailkarten übersetzt – zuletzt etwa mit den fünf Investorentypen. »Innovation«, »Independance« und »Opportunities« werden nicht nur als Cocktailnamen großgeschrieben. Tolles Barfood!
Ein buntes Karussell ist die Barkarte, hinter der mit Laura Peez und Sigi Schot gleich zwei kreative Feuergeister stehen. Dazu kommen Signature Cocktails des gesamten Teams, gern mit popkulturellem Schalk oder kunsthistorischen Anspielungen als Garnierung. Ein offener, inklusiver und vor allem verdammt guter Trinkort!
Man sieht es den Tiroler Balken nicht gleich an, dass dahinter eine der ungewöhnlichsten Bars des Landes wartet. Auch der »Zwetschken Bellini« oder die »Rote Bete Colada« bereiten – so gut sie auch sind – nicht auf den Schatz des Andi Hotter vor: das Spirituosenreich gigantischer Größe, in dem er meisterhaft navigiert.
Die Cocktails sind mindestens so beeindruckend wie das glamouröse Ambiente der »D« alias »Discovery« Bar. Die hochwertige Qualität und die professionellen Barkeeper inszenieren jeden Signature Drink zur perfekten Guest Experience. Eines der Geschmackshighlight: »Isla Verde« mit Rum, Avocado, Kokos, Wasabi und Molke.
Ein paar Stiegen trennen die Lände vom Land des Marco. Denn hier herrschen andere Gesetze. Man ist in der Sekunde Komplize der Nacht und freut sich an den gern mit US-Whiskey gemixten Erfrischungen. Dazu läuft LP-Musik aus verborgenen Boxen, während wieder jemand die Freude hat, seine erste »Thai Massage« zu trinken.
Der fünfte Geburtstag der Bar zeigte, wie international die Freunde dieses Teams sind. Mit den Fruchtweinen, für die David Barbist ein Händchen hat, besitzt man einen USP. Chef Kostas Karvounis ergänzt den Tüftler als stets gut gelaunter Gastgeber. Gemeinsam lässt man einzelne Zutaten (auch optisch ansprechend) aufleben.
Immer tiefer taucht Damir Bušić in die Welt der Tiroler Aromen ein, um sie mit internationalen Rezepten zu verschmelzen. Jüngstes Beispiel: die Zähmung des berüchtigten »Krautingers«, die nur dem Meister selbst so gelingen konnte. Wer dem eigenen Tagebuch ungewöhnliche Trinkabenteuer anvertrauen will, muss ins Diary!
Im Topitaliener und Szenetreff teilen sich Restaurant und Bar ein Grundkonzept: Qualität bis ins Detail. Jeder Cocktail ist daher fein abgestimmt, jede Zutat durchdacht. Auch alkoholfrei wird mittlerweile großgeschrieben – der »Garden Sprizz« mit Sparkling Tea, Gurke, Minze und Cranberry passt sogar perfekt zum Lunch.
Die Anarchie der ewigen Kinder führt hier den Rührlöffel. Doch reines Spaßprojekt ist die auf natürlichen Zutaten – im Schweiß der Sommersaison konserviert – basierende Bar keines. Der Spaß am Tiefstapeln – herausragende Aromatik, simple Optik – verbindet Küche und Cocktails. Und dann ist da noch die Naturweinauswahl …
Die Mixologen sind wahre Meister ihres Fachs und gehören zu den renommiertesten der Stadt. Mit Kreativität und Präzision experimentieren sie mit Zutaten, Aromen und Techniken, um Einzigartiges zu erschaffen. Auch Klassiker gelingen fehlerlos; der Negroni, um ein Beispiel zu nennen, überzeugt mit perfekter Balance.
Wenn die Lampen über der Bar in Schwingung kommen, ist wieder Showtime. Der Schalk und das stupende Abstimmungshändchen für Aromen hat da schon lang sein Werk begonnen. Kan Zuos Auswärtsspiel in der Villa Bulfon bringt exotische Aromen und witzige Serves – von Smoken mit einem »Drachen« bis zur Seifenblase – zusammen.
Alleine die Location im alten Steinstollen – er liegt 90 Meter tief im Festungsberg – macht das 1930 schon zu einem Must-go. Hier angekommen, geht es im Glas vor allem um die enorm große Auswahl an Gins aus aller Welt – sie ist sogar im Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet. Absolutes Erlebnis mit Speakeasy-Charakter!
Ein »Kirchgang«, der Spaß macht: Durch den Beichtstuhl rein und schon hat man eines der Flaggschiffe der städtischen Speakeasy-Kultur erreicht. Das himmlische Konzept wird konsequent durchgezogen: Die »Heilige Schrift« (also die Barkarte) enthält »Neues-Testament«-Highballs genauso wie »7-Sünden«-Shots und »Zölibat«-Mocktails.
Die adelige Geschichte des mondänen Hauses zeigt sich auch in der Barkarte: Da wird allen Berühmtheiten von »Prinzessin Elisabeth« über »Kaiser Franz« bis zu »Herzogin Ludovika« ein flüssiges Denkmal ins Glas geschenkt – die gute Aromenbeschreibung hilft Neulingen bei der Auswahl: von kräftig-bitter bis cremig-süß.
Mit Stani Fürst am Shaker hat sich das Motto in der kleinen Bar des Sternerestaurants schnell bewahrheitet: »Sen(n)sational Cocktails«. Die komponiert der Barchef so, dass sie alle Sinne kitzeln. Parallel offeriert man zwei Dutzend offene Weine, die Thomas Kracher kuratiert. Im Industrial-Chic-Ambiente führen beide Optionen zum Genuss.
Wine Pairing war gestern – hier wird das Prinzip auf links gedreht und zu kreativen Drinks die passende kulinarische Begleitung aufgefahren. Auch ohne Hunger ist Experimentierfreude aber fast Pflicht, die Karte hilft mit Aromensonar. Tipp: Der »Negroni Benito« kombiniert Bitterstoffe mit Rosmarin- und Himbeernoten.
»Life is golden«, nach diesem Motto und voller großartiger Jazz-Club-Inspiration begeistert die American Bar im Grand Tirolia nicht nur mit sehr gut ausgeführten Drinks und der großen Auswahl an Whisk(e)y, Tequila und Co. Liveauftritte von jungen Künstlern laden zum Zuhören, Swingen und Schwärmen ein – und zum Tanzen!
Im ganzen Haus herrscht alpine Eleganz, so auch in der Bar. Dank hausgemachter Sirupe gerät die alkoholfreie Auswahl vielfältig, die Signature Cocktails reüssieren derweil wahlweise mit regionalem Twist wie beim »Alpincosmo« oder internationalen Noten wie beim »Thai Massage« mit Tequila, Chili, Zitronengras und Mango.
Hoch über der Stadt sorgen die Sonnenuntergänge hinter der Rooftop Bar des The Ritz-Carlton, Vienna für Wow-Momente. Mit einem Glas »Perrier-Jouët« ist der ideale Sundowner zur Hand. Das Angebot ist vielfältig und dem Hause entsprechend immer extravagant, luxuriös und von höchster Qualität. Der Service »auf dem Dach« ist ebenfalls top!