"Lieferservice" Streetfood-Lokale in Hannover
Im vorveg wird nicht nur pflanzlich gekocht, auch Überseewaren – wie Avocado oder Mango – haben die Betreiber eine Absage erteilt. Das ist kein Manko. Sandwiches, Pancakes, Bagels: Der ausgebildete Koch Florian Skupski bringt veganes und nachhaltiges Streetfood zum Schmecken.
Ein Kandidat für ein Stammlokal, denn mithilfe des wuchtigen Steinofens verwandelt sich der hausgemachte Sauerteig in zarte Pizza, Panini oder Brot mit Sardinen aus der Dose und frischem Zitronensaft. Dazu hausgemachtes Sauergemüse und ein Cynar-Tonic? Starke Performance!
Die Markthalle in Hannover steht nicht unbedingt für hohe Qualität, aber das DOLI macht Hoffnung: Die georgische Handwerksküche ist umwerfend. Kubdari oder Borschtsch werden frisch zubereitet und mit Fingerspitzengefühl abgeschmeckt. Unbedingt die Teigsäckchen Khinkali probieren!
Fans der Smashed Burger mit knautschigen Buns, kross-saftigen Pattys, Schmelzzwiebeln und gepickleten Gurken versenken die hochkalorischen Handgranaten zusätzlich in Schalen mit Käsesauce. Wer es auf die Spitze treiben möchte, bestellt dazu Fritten und frittierte Hühnerteile.
Der Laden lässt mittlerweile T-Shirts von sich drucken. Ob der Merch gut läuft? Sicher ist: Die gut gemachten, oft in kreativen Varianten angebotenen Smashed Burger sind so beliebt, dass in der Kneipe schnell Platznot herrscht. »Loaded Fries« machen das Kalorienglück perfekt.
Manche schwören im Curry Culum auf die heilsbringende Kombination aus flüssig und fest: Es gibt hier nicht nur hervorragende Burger mit guten Fritten, sondern obendrein verschiedene Gin-Sorten in Hülle und Fülle, die ganz klassisch mit Tonic Water vermählt werden.
Edle Zutaten wie Hummer, Trüffel oder Kaviar kommen bei den »New Style Sushi« im TresOr zum Einsatz. Oder soll es doch lieber ein Wagyu-Tramezzini oder ein Fassona-Rind-Burger sein? Dazu vielleicht ein Sake, Whisk(e)y oder Gin von der profilierten Getränkekarte? Macht Spaß.
Mit Engagement und Überzeugung werden in dem Bio-Restaurant Waren beschafft und daraus Suppen, Bowls oder Burger zubereitet. Eine Wochenkarte rundet das Angebot ab, darauf etwa »Bulettenstulle mit Spiegelei und Grünzeug« oder »Neue Kartoffeln, Nordseekrabben und Dill-Schmand«.
Ein Dutzend Bowls und Salatteller werden in dem kleinen Lokal zubereitet – mit Rind oder Thunfisch, Hühnchen oder Schafskäse. Selbstredend gibt es auch vegetarische oder vegane Varianten, gut schmeckt der Salat »Crazy Guy« mit Rotkohl, Roter Bete, Avocado und Röstkartoffeln.
Hier trifft sich nach Feierabend das Lister Publikum auf einen Teller Nudeln und ein Glas Wein. Das liegt sicher auch an den grundsympathischen Gastgebern, die zwar nicht unzählige Gerichte anbieten, dafür aber alles frisch kochen – der Antipasti-Teller vorweg lohnt!
Das Lokal ist zentral in einer Häuserschlucht gelegen. Aber das ist schnell vergessen, wenn sich in nettem Flair der Tisch mit der qualitativ hochwertigen türkischen Küche füllt. Am besten die Mezze-Platte mit vielen Köstlichkeiten bestellen und einfach genießen.
Nicht nur junges Publikum lockt das Angebot des BoBo an. Röstbrote werden hier mit Trüffel-Walnuss- oder Avocado-Feta-Omelette gedeckelt. Dazu kommen pfiffige Bowls wie »Surf & Turf« mit Rinderfilet und Garnelen oder »Oh mein Goat« mit Ziegenkäse, Rosmarinkartoffeln und Kürbis.
Hier ist regelmäßig der Teufel los, schon vor Betriebsbeginn bildet sich ab und an eine Menschenschlange. Besonders beliebt ist die Dönertasche mit Gemüse im Antipasti-Stil und mit krümeligem Käse. Auch gratiniert wird gerne, und zwar ganz nach der kulinarischen Weisheit »Zu viel Käse gibt es nicht«.
Manchmal hören Gäste die Affen im benachbarten Zoo schreien. Überhaupt liegt das Lokal, das an den Tennisverein angeschlossen ist, sehr idyllisch, mit großem Garten und kleinem Spielplatz. Die Nudelgerichte (etwa Aglio e Olio) und Pizzen (etwa Frutti di Mare) sind klasse.
Es gibt hier zwar auch eine Handvoll Suppen und Donburi, aber das Hauptaugenmerk liegt in dem kleinen Lokal am Thielenplatz seit 20 Jahren auf Sushi, das gerne auch zum Mitnehmen bestellt wird. Die etwas gehobeneren Preise erklären sich durch die ordentliche Fischqualität.
Es gibt drei Filialen in Hannover. Jene in der Osterstraße liegt zentral, aber ist nicht so überlaufen wie die im Hauptbahnhof. Das Food-Konzept ist natürlich überall ähnlich: Es gibt Wraps, Sandwiches, Currys oder Bowls, die man sich auch selbst zusammenstellen kann.
Hier gibt es Bagels, Sandwiches und Smørrebrød, etwa mit Matjes, Curry-Ei-Salat, Lauch und Gewürzgurke oder mit Avocado, Kimchi, Tomate, Pesto Rosso und Kresse. Für hausgemachte Kuchen und Törtchen sollte man Platz lassen. Auch sehr beliebt: die bunten Frühstücksboxen to go.
Multiple Choice am Healthy-Food-Tresen: Man wählt eine Basis, etwa Reis oder Zoodles, dann ein Protein, etwa Lachs oder Tofu, und zuletzt allerhand Kräuter und Gemüse, alles getoppt mit einer Sauce wie Erdnuss, Soja-Limette oder Majo-Wasabi – fertig ist die individuelle Bowl. Und gut ist sie sowieso.
Pikantes Korean Fried Chicken oder vegane und im Übrigen ganz exzellente Tantanmen-Ramen gehören zum Menü des Lokals in Linden. Die Gerichte sind beherzt zubereitet. Eine Besonderheit den Durst betreffend: Es gibt Gin in Hülle und Fülle, darunter auch asiatische Sorten.
Eine Bowl mit Rinderspitzen, Zwiebeln, Spargel, Erdbeeren, Erdnüssen und Chili-Soja-Dressing begegnet einem so selten wie Hühnerspieße mit Tamarinden-Fisch-Sauce. Im Vietal-Kitchen sind das Tagesangebote. Zum Abschluss lockt ein starker vietnamesischer Kaffee mit Salzschaum.