"Sitzplätze am Wasser" Restaurants in Slowenien
Großes Können beweisen David Žefran und sein Team. Ihre Inspirationsquelle ist die Natur, die sich rundherum beeindruckend mit imposanten Bergen und einem klaren See zeigt. Lokale Produkte werden mit viel Gefühl zu kunstvollen Miniaturen veredelt. Auch die Weinkarte begeistert.
Andrej Smogavc kocht in einem ehemaligen Kloster, das auch das Zuhause des ältesten Gasthauses Sloweniens ist. Der junge talentierte Koch zelebriert eine zeitgemäße slowenische Küche mit modernen Ideen. Der Service ist sehr bemüht und charmant, die Weintipps passen auch.
Das Restaurant der besonderen Art teilt sich in zwei Bereiche: Unten in der Bar gibt es rund 15 kalte und warme Fisch- und Fleischgänge, im ersten Stock serviert Jakob Pintar ein Blind-Tasting-Menü mit Schwerpunkt auf Gemüse aus seinem Garten. Exzellente biologische und biodynamische Weine.
Holztramen, schöne Rundbögen und ein gemauerter Holzofen versprühen nostalgischen Charme; über dem Türrahmen steht die Zahl 1905. Die vierte und fünfte – junge – Generation der Familie Martinčič nimmt diese Tradition auf und überträgt die Rezepte von gestern ideenreich ins Heute.
Glamping ist jetzt im parkähnlichen Anwesen mit großem Teich angesagt. Bestens essen kann man aber noch immer, die Öffnungszeiten des Restaurants variieren nun allerdings (siehe Website). Niveauvolle Fischküche steht im Zentrum, Weine kommen vom eigenen Gut in der Brda.
Sich an einen Tisch im Marina zu setzen, ist wie zu Hause ankommen. Das liegt zum einen am herzlichen Personal und zum anderen an Ivica Evačić-Ivek – seit über 20 Jahren ein Garant für eine gehobene mediterrane Küche. Manche Gänge sind klassisch gut, andere innovativer. Guter Weinservice.
In der Ausgehmeile von Portorož ist das Angebot groß, mit ihrer engagierten Küche stechen Tomaž und Patrizia Bevčič aber heraus. Die Herkunft der Produkte und die artgerechte Haltung der Tiere sind ihnen wichtig. Auf die Teller kommt authentische Mittelmeerküche mit feiner Klinge.
Diese Lage macht Stimmung, von der Terrasse hat man die Boote der Marina gut im Blick – ein optimaler Rahmen für Fischküche. Die Teller sind eine Augenweide, besonders beliebt ist der Fisch aus dem Ofen. Wer Lust auf Abwechslung hat, wird sich über die gut gereiften Steaks freuen.
Ein Jahrhundert alt ist der Familienbetrieb und die vierte Generation ist nun am Ruder. Eine typische Landküche darf man aber nicht erwarten, denn mit regionalen Zutaten wird jeder Gang ein zeitgemäßes Vergnügen. Die Weine kommen vor allem aus Slowenien, aber auch aus Chile und Spanien.
Mit bodentiefen Fenstern – mit Blick auf einen Teich – wird man empfangen. Das Degustationsmenü spannt einen Bogen von Süßwasserfischen zu Fleischgerichten, alle gekonnt arrangiert. Die sehr gute Weinkarte listet die besten slowenischen Winzer, aber auch einige noch unbekannte.
Über die Brücke und den grünen Fluss fährt man in den Park des mondänen Schlosses. Die Zutaten kommen aus dem Schlossgarten oder von Produzenten aus der Region. Klassiker werden modern interpretiert, so wird Beef Steak mit Kartoffelpüree, Zwiebelmarmelade und Senf kombiniert.
Man hat das Gefühl, in einer italienischen Osteria zu sitzen. Kein Wunder, Seniorchefin Mara kommt aus Venedig. Zusammen mit ihrem Sohn Marco pflegt sie eine Melange aus italienischen und slowenischen Klassikern. Gefüllte Calamari, Muscheln, Fischplatte – herzhaft und gut.
Nach der Arbeit fühlt man sich im schönen Garten mit einem großen Baum in der Mitte wie zu Hause. Cocktails, Wein und Champagner versüßen den Drink nach der Arbeit. Dazu werden San Daniele Prosciutto, Kanapees, Oliven und Chips gereicht. Die Hungrigen bestellen Pasta oder Burger.
Das Restaurant auf dem Campinggelände wurde im alpinen Stil mit viel Licht gestaltet. Umgeben von schöner Natur wird moderne slowenische Küche serviert. Beispiel ist die Maissuppe mit Kastanien und Popcorn. Fleischliebhaber freuen sich über das 45 Tage gereifte Rindersteak.
Ein stilvolles Boutiquehotel in einer charmanten Seitenstraße. Der gekonnte Mix aus klassisch und modern unterscheidet sich spürbar vom üblichen Angebot am Ufer der Ljubljanica. Ein schönes Beispiel ist das Wolfsbarschfilet mit Babyspinat, Quinoa, Kokosnuss und Zitronengras.
Bis in das Jahr 1870 reicht die Geschichte zurück – und das rundumerneuerte Haus hat seit damals nichts von seinem Charme verloren. Bereits in der sechsten Generation werden Klassiker wie saure Magensuppe, Kalbspastete mit gerösteten Pflaumen oder gefüllte Kalbsbrust serviert.
Über 220 Jahre Tradition – und die wird noch heute gepflegt: in Form von Špehovka (Potitze mit Grammeln) oder Krapi (ravioliartige Pasta). Bekannt ist das Haus für seine Fleischgerichte, etwa Kalbsbäckchen, Wildgulasch oder Schweins- und Kalbsmedaillons. Auch die Forelle gelingt bestens.
Die Lage ist überragend: Nur fünf Schritte vom Wasser entfernt genießt man das Meer und den Salzduft. Das Restaurant verbindet die Aromen des Hinterlands mit deftigen Rezepten und der Küste mit leichter Küche. Sehr gute Weinkarte, eine große Auswahl lagert in der Vinothek.
Gute Hausmannskost ohne Firlefanz steht auf dem Programm – und das so richtig geschmackvoll. Ein Muss ist die Forelle, ganz ausgezeichnet in Maismehl gebraten. Die Flusskrebse auf Chardonnay-Schaum sorgen für Vergnügen, ebenso wie die wirklich fluffigen Gnocchi mit Steinpilzen.
Im wildromantischen Naturgebiet rund um die Soča liegt das urtümliche Gasthaus. Bodenständige Gerichte stehen auf der Karte. Hausgemachte Žlikrofi mit Pršut und Knoblauch zum Einstieg, dann schmeckt Schweinslende mit Gorgonzola. Der Štruklji kommt wie die Pizza aus dem Holzofen.