Sonntags geöffnet – Restaurants im Wallis
Im modernen Gastraum des Au 1465 mit seinen grossen Fenstern, die den Blick auf See und Berge freigeben, geniesst man eine alpine Gourmetküche der Extraklasse. Küchenchef Mariano Buda stammt ursprünglich aus Italien, kocht hier aber vor allem mit lokalen Ingredienzen.
Gilles Varone führt in Savièse ein Restaurant, das regional verankert und international inspiriert ist. Mit Stationen bei Mosimann, Ramsay und Bosi veredelte er sein Handwerk – heute wächst vieles in seinem eigenen Garten, ergänzt um Produkte kleiner Produzenten.
«Haute Cuisine mit Alpenaroma»: Im Prato Borni wird aus Bodenständigem ein Höhenflug für Feinschmecker. Walliser Terroir trifft auf grosse Weltküche – ob Heimatmenü, Fernwehkomposition oder Weinbegleitung, ein wahres Gipfeltreffen der Aromen.
Niemand wird je behaupten können, dass sich Küchenchef Yannick Crepaux nicht ausreichend Gedanken machte. Im Gegenteil! Was er im Rahmen von Shinrin Yoku («Waldbaden») kocht, ist voller Inspiration. «Eat the Tree» oder «Symbiotic Relationship» sind Beispiele im Menü.
Das ist mal klug gedacht: Im Sommer sind die Capri-Spezialitäten auf Capri zu finden, im Winter in Zermatt. Reisende können also doppelt geniessen! Salvatore Elefante hat das Angebot in der vierten Mont-Cervin-Etage geprägt, begeistert mit Pasta, Fisch oder Desserts.
Dass alpine Küche auch vegetarisch funktioniert, beweisen André Kneubühler und sein Team. Produkte aus den Bergen werden hier ins Rampenlicht gerückt, wer Fleisch oder Fisch essen möchte, kann diese zusätzlich bestellen – undogmatisch, kreativ und wunderbar raffiniert.
Wer vom Ausblick auf die Bergwelt überwältigt sein sollte, bestellt nach ersten Snacks am besten eine Sashimi-Auswahl zur Beruhigung. Küchenchef Miguel de Vega, geschult bei spanischen Topköchen, hat aber mehr drauf, dekliniert Sushi und verzaubert gern mit Seeigel.
In einem Boutiquehotel über den Dächern von Verbier vereint La Cordée alpinen Chic mit französisch inspirierter Küche. Gegrillter Fisch, gute Produkte aus der Schweiz und eine wohl überlegte Weinauswahl machen diesen Ort zur verlässlichen Adresse mit Stil.
Die Küche im Le Restaurant richtet sich an ein anspruchsvolles, internationales Publikum. Verarbeitet werden Produkte aus der Schweiz und der näheren Umgebung. Mediterrane Leichtigkeit in Kombination mit kräftigen, alpinen Spezialitäten schafft einzigartige Gerichte.
Hinter der Bar führt eine Tür zum kulinarischen Himmel. Von der exklusiven Atmosphäre bis zum kreativen Menü ist hier alles perfekt. Das junge Team versteht sein Handwerk und die Lust und Freude, immer wieder Neues zu erschaffen, ist der grösste Benefit für die Gäste.
Ganztagsversorgung für Gourmets. Am Morgen auf ein Croissant, später auf einen luxuriösen Burger zu kommen, um abends Fine Dining der neugierigen Art zu erleben: unbezahlbar! François-Xavier Lemploy arbeitet eng mit den Erzeugern zusammen und setzt auf «fait maison».
Das Relais du Mont d'Orge thront über Sion. Küchenchef Bernard Ricou, einst bei Bocuse, serviert Hummer im Frühling, Trüffel im Winter und Wild im Herbst. Drei saisonale Menülinien: von «Art et Saveurs» über «Eau et Nature» bis zum dekadenten «Découverte Homard».
Vermutlich gehen 90 Prozent der Gäste nach folgendem Prinzip vor: erst mal ein Stück Fleisch für mehrere Personen auswählen, dann Kleinigkeiten vorweg bestellen. Es hat sich herumgesprochen, dass auch Ambiente, Cocktails, Stimmung und Weine zum Gesamterlebnis gehören.
Chez Vrony in Findeln ist ein echtes Familienerbstück: Seit über 100 Jahren serviert die Familie Julen hier traditionelle Walliser Küche – von hausgemachtem Trockenfleisch bis zu Vrony's Burger. Mit Blick auf das Matterhorn und alpinem Charme bleibt kein Wunsch offen.
Die Moosalp ist kein typisches Bergrestaurant. Auf über 2000 Metern über Meer kreiert das Gastgeberpaar hier überraschende Gourmetmomente. Lokale Zutaten werden zu köstlichen Gerichten verarbeitet. Unbedingt bestellen sollte man die Cremeschnitte, sie ist legendär!
Es geht ums Wohlfühlen – und das wissen Damien Gillet und Nicolas Philiponet genau. Der eine ist Gastgeber, der andere Küchenchef. Ob Aubergine mit Harissa, Tomahawk-Steak oder Brioche perdue: Alles klingt verführerisch und unkompliziert zugleich. Reiche Weinauswahl.
Alpine Gemütlichkeit im Gastraum und eine Sonnenterrasse inmitten der Walliser Bergwelt bietet dieses Bistro seinen Gästen. In der Küche werden moderne Gerichte mit fein dosiertem mediterranen Touch zubereitet. Service und Weinkarte lassen keine Wünsche offen.
Das vielleicht italienischste Restaurant von Zermatt ist nur eine von mehreren Einkehrmöglichkeiten im CERVO. Küchenchef Davide Cretoni stammt aus Rom, hat in London gearbeitet und weiss mit hausgemachten Linguine, Rindsfilet im Blätterteig und Zitronentarte zu begeistern.
Edle Produkte werden hier in kreative Kreationen verwandelt. Man wählt entweder die Anzahl der Gänge oder einzelne Gerichte aus dem wunderbaren À-la-carte-Menü aus. Bei schönem Wetter können die Speisen auf der Terrasse und vor spektakulärem Panorama genossen werden.
Selbst wenn kein Sauerklee (Oxalis) ins Essen integriert sein sollte, setzt das nach dieser Pflanze benannte Restaurant auf Frische und Natürlichkeit. Küchenchef Julian Delmazure lässt in seinem in vier Gängen plus Mises en bouche komponierten Menü Kreativität walten.