"Sonntags geöffnet" Restaurants in St. Moritz
Ausgezeichnet ist hier nicht nur die Küche, auch das Panorama kann punkten: Im Da Vittorio trifft italienische Spitzenküche auf alpinen Luxus. Klassiker wie Paccheri alla Vittorio und Maialino da latte con tartufo kommen kunstvoll angerichtet auf den Teller.
Im Restaurant in der ehemals ersten Tennishalle Europas wirkt Chef Nobu Matsuhisa. Er zaubert aus Elementen der japanischen und peruanische Küche unvergessliche Fusion-Erlebnisse. Thunfisch-Tacos oder Gelbschwanz-Sashimi mit Jalapeños vereinen beide Genusswelten.
Modern gestalteter Pavillon, ehemaliges Olympia-Eisfeld, jetzt Kulm Country Club by Mauro Colagreco. Hier zeigt sich der Weltstar nahbar: Es gibt eine bezahlbare Küche für jeden. Viel Fleisch vom Grill, manchmal sogar ganze Tiere für spezielle «Asado»-Happenings.
Die elegante, klassische Atmosphäre im Le Relais versetzt einen in die Belle Époque. Das Setting für ein romantisches Dinner ist so grandios wie die klassischen Köstlichkeiten. Die schmecken mit der passenden Begleitung aus der umfangreichen Weinkarte gerade noch mal so gut.
Das Amaru bietet ein Fest für alle Sinne. Im gemütlichen, bunt eingerichteten Lokal gibt es die aromenreiche Küche von Claudia Canessa aus Lima. Sie findet ihre Inspiration im Streetfood ihrer Heimat und vermischt traditionell peruanisches Essen mit anderen Einflüssen.
Das Konzept der «Sunny Bar» im «Kulm Hotel St. Moritz» ist bestechend einfach: Wir sollen uns wie in einem der legendären Londoner Gentlemen’s Clubs fühlen, erklärt uns Restaurantleiter David – selbstverständlich auf Englisch und, zu unserer besonderen Freude, mit irischem Akzent. Chesterfield-Sofas, dunkles Holz, die gerahmten Fotos der Cresta Runner an den Wänden und die englischen Gesprächsfetzen der internatio-nalen Gästeschar versetzen uns im Nu auf die Insel. Ebenso wie das Menu, das seit gut drei Jahren die Handschrift des britischen Spitzenkochs Tom Booton trägt. Bis vergan-genen Sommer war er Küchenchef im legendären Londoner «Dorchester», wird bald aber sein eigenes Lokal eröffnen, verrät uns David. Den Auftakt macht Toms Fried Chicken – ein knuspriger, zugleich zarter Happen frittierten Hühnchens mit Kaviar-Topping, der Lust auf mehr macht. Es folgen in Bierteig gehüllte Kabeljauwangen auf Tartarsauce mit gepickelten Gurken: frisch, cremig und köstlich. Etwas Crème fraîche verleiht der Sauce eine feine, buttrige Tiefe. Das Rindstatar mit konfiertem Eigelb bereitet David vor unseren Augen auf einem historischen Servierwagen zu und veredelt es mit geriebenem, getrocknetem Ochsen-herz – ein Hauch Umami, der das Gericht erdet. Im Glas: Donatsch Pinot Noir Passion von der kompakten, aber stimmigen Getränkekarte. Als Hauptgang teilen wir uns das perfekt gegarte, saftige Brathuhn, begleitet von einem Salat aus knuspriger Hähnchenhaut, einem Booton-Klassiker. Und obwohl wir längst satt sind, lockt zum Schluss das Kaffee-Rahm-Softeis mit Haselnüssen: angenehm ausgewogen und nostalgisch. Ein besseres britisches Lokal dürfte man hierzulande kaum finden.
Hier wird nicht bloss gegessen – hier wird der Genuss zelebriert. Das Paradiso verbindet alpine Eleganz mit Lounge-Vibe, DJ-Sound und Sommerterrasse. Kulinarisch bleibt's entspannt-mediterran, der Blick schweift über St. Moritz. Das Leben fühlt sich für einen Moment leichter an.
Pasta und Wein – das würde schon mal reichen. Die Teigwaren sind nämlich von der feinen Sorte und die Flaschenauswahl ist riesig. Herrschaft und Piemont sind stark vertreten, Burgund, Champagne und Bordeaux fehlen nicht. Zum Start Bruschetta, zum Abschluss Tiramisu.