Streetfood-Guide: Die besten Adressen für internationale Küche in Köln
In diesem kleinen, sympathischen Imbisslokal bietet jedes Gericht ein Feuerwerk an Aromen. Aufregend gewürzte Currys und authentisches bengalisches Streetfood wie Bhel Puri oder frittierte Linsenbällchen laden zu einer spannenden kulinarischen Entdeckungsreise durch Südasien ein.
Pop-up goes Restaurant! Nach einem erfolgreichen Interimsjahr in der Bredouille Weinbar hat das Duo Herbig-Krings den Sprung zum eigenen Lokal gewagt. Seit April kann man in der Kölner Innenstadt die gewaltig guten Feinripp-Sandwiches genießen, dazu gibt's ausgewählte Naturweine.
Die in Sharing-Dishes-Größe servierten Gerichte bringen original peruanische Klassiker und gut austarierte Fusionsgerichte auf den Tisch, etwa »Ceviche Chifa« mit Thunfisch, Tosazu, Radieschen und Noriblatt oder Rumpsteak mit Knochenmark, Aji Amarillo und Rotweinessig-Soja-Sauce.
Chronischer Pommes-Mangel? Der lustige Frittendoktor auf der Neusser Straße weiß, wie man diesen kuriert. Die nach belgischer Manier doppelt frittierten Kartoffelstreifen werden mit verschiedenen hausgemachten Saucen serviert, dazu gibt es Burger – vegetarisch und halal.
American BBQ-Paradies in gemütlich-rustikalem Restaurant mit Terrasse und Spielplatz. Hier werden Väterträume wahr. Während Kids auf der Rutsche turnen, genießen Eltern Pulled Pork, Ribs, Brisket, Burger, Wings und Bratwurst. Regelmäßig gibt es All-you-can-eat.
Raph's BBQ Deli, der kleine City-Cousin des BBQ Diner in Widdersdorf, holt Sandwiches aus der Pausenbrotecke und macht aus ihnen handliche Genusskultur. Dabei legt Ex-Spitzenkoch Saloum Raphael Doucouré größten Wert auf Qualität, Kreativität und Spaßfaktor – zu jeweils gleichen Teilen.
Kölns neuer heißer Spot für tibetische Küche liegt mitten in der City und eignet sich daher perfekt für eine angenehm stärkende Mittagspause oder ein unkompliziertes Dinner. Die köstlichen Nudelgerichte, Salate und Momos – gefüllte gedämpfte Teigtaschen – sind alle hausgemacht.
Nichts für Kalorienzähler. Egal, ob Original Philly, Mushroom oder Chimichurri Cheesesteak vom Rib-Eye-Steak mit gegrillten Zwiebeln und reichlich Käsesauce, ob Biggie Double Cheese Smashed Burger oder Halal-Hotdog mit Mexican Fries – hier werden keine halben Sachen gemacht.
American Comfort Food mit Diner-Vibes. Direkt am Rudolfplatz kann man sich US-Klassiker wie Mac 'n' Cheese, Chicken & Waffles und Tuna Melt schon zum Frühstück schmecken lassen. Wer's klassischer mag, ordert Miami Omelette, Egg Benedict, French Toast oder Banana Walnut Pancake.
Das süße Take-away-Café mit Straßenterrasse am Friesenplatz ist eine kleine Sensation. Innerhalb weniger Monate hat der gerade mal 25-jährige Inhaber Bastian Staunau den Laden mit Baked Oats, Bagels, Eierspeisen, Açai-Bowls und frisch gepressten Säften auf Erfolgskurs gebracht.
An gleich zwei festen Standorten sowie mit mobilem Foodtruck beglücken die beiden Hackfleisch-Aficionados Jacques und Lukas die Domstädter mit Bauch und Seele wärmenden Chili-Variationen. Die teils auch veganen Kreationen sind inspiriert von Einflüssen aus der ganzen Welt.
Indisch mal anders: Das unkomplizierte Imbisslokal in Mühlheim serviert Evergreens wie Aloo Gobi, Tikka Masala oder Vindaloo wahlweise als klassisches Currygericht mit Basmatireis und Naan oder als »Naanizza« auf Naanboden mit Extratoppings und Käse überbacken im Pizza-Style.
Tradition? Verpflichtet! Für viele im Exil lebende Kölner sowie eingeweihte Besucher gehört eine Ladung aus der Gulaschkanone zum Domstadtbesuch dazu. Das Publikum ist bunt gemischt, das Ambiente rustikal. Wer nach dem Nachschlag immer noch Hunger hat, greift sich noch eine Dose.
Winner Winner Chicken Dinner: In diesem kleinen Imbiss gibt es die vielleicht leckersten Chicken Wings der Stadt. Ob Korean mit Glasur aus fermentierten Sojabohnen, Knoblauch und Honig, Teriyaki-Style oder BBQ-Marinade, die Saucen sind alle hausgemacht. Vegane Wings? Gibt's auch.
Wer noch nie Injera gegessen hat, sollte das gesäuerte Fladenbrot aus Teffmehl unbedingt in diesem kleinen Ehrenfelder Imbisslokal probieren. Die gemischte Injera-Platte ist ein guter Einstieg in die verschiedenen Traditionsgerichte und Aromen der äthiopischen Küche.
Trendiger Bagel-Spot mit großer Auswahl an überhippen Matcha-Getränken – hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Bei den Toppings überzeugt vor allem die Kombination Dattel-Curry-Frischkäse und Pastrami, die man nach Lust und Laune mit weiteren Add-ons aufrüschen kann.
Seit über zwei Jahrzehnten werden in diesem schlichten irakischen Imbiss Falafel gedreht, Dürüm belegt und Dönertaschen gefüllt, das Schawarma würzt eine sagenhaft gute Marinade. Kein Wunder, dass sich mittags oft lange Schlangen bilden. Auch das Catering ist sehr beliebt.
Im neuesten Zuwachs der Kebabland-Familie dreht sich – der Name verrät es – alles um Brot, Wein, Fisch und … wir ergänzen: gelebte Gastfreundschaft. Gebratene Dorade, Calamari, Lachs: Die Gerichte sind schlicht gehalten, für Würze sorgen etwa Petersilie, Sumach und Zitrone.
Fritten ohne Frittenbude? Hier genießt man in gemütlicher Atmosphäre handgeschnitzte belgische Pommes mit hausgemachten Saucen, knusprige Bitterballen, Kipcorn, Kibbeling und Frikandel Speciaal. Dazu ein belgisches Bier! Hier stehen immerhin über 40 Sorten zur Auswahl bereit.
Cocktailbar mit leicht südamerikanisch angehauchten Speisen – leider finden sich nur noch selten die Tacos und Quesadillas der Anfangszeit darauf. Zu Nachos mit Guacamole, Gambas Mazatlan oder gegrillter Avocado mit Gemüse passen Mezcal-basierte Drinks ebenso wie ein Pisco Sour.