Streetfood-Guide: Die besten Adressen für japanische Küche und Sushi in Köln
Die kleine Schwester des ITO ist quirlig und eng bestuhlt. Shimastyle bedeutet kreative Crossover-Küche statt ritueller Zubereitung: Sushi ohne Mainstream-Mayo, starke Produktqualität. Gut: Getrüffeltes Onsen-Ei, Wagyu-Gyoza und die Sashimi-Gerichte. Oder gleich die Dinner-Experience!
Qualitätsorientiertes Lokal mit traditioneller wie moderner japanisch-koreanischer Küche. Das Spiel mit Kontrasten gehört hier zum Programm: Sashimi-Purismus trifft auf Special-Roll-Ambition, crunchy Garnelen-Tempura auf zarten Kimchi-Tofu, Deep-Fried-Makis auf Nigiri-Präzision.
Kölner Sushi-Institution mit drei Filialen – die Ehrenfelder punktet mit lauschigem Innenhof und ästhetischem Design. Fans schwören auf Frische, Auswahl und Kombinationen: Yaki-Udon und Lachs Teriyaki, wer es warm mag, für alle anderen Ebi Nigiri, Futomaki und Sweet Salmon Roll.
Miyu heißt übersetzt »schöner Abend« – und den verbringt man in diesem stilvoll gestalteten Asian-Fusion- und Sushilokal bestimmt. Auf den Tisch kommt ausgesuchte Fisch- und Fleischqualität. Neben Reisröllchen, Salaten und Gyozas sind vor allem das Wagyu-Tatar und die Udon-Nudeln gut.
Der zweite Takumi-Standort im Belgischen Viertel setzt auf japanische Nudelsuppen mit Hühner- bzw. Gemüsebrühenbasis plus einer Vielzahl an Toppings und Optionen. Zur Wahl stehen Miso, Shoyu und Shio – einfach durchtesten. Ein Favorit: die «Creamy White Vegan Tan Tan Men».
Vietnamesisches Streetfood trifft auf unkonventionelles Sushi – früher rein pflanzlich, inzwischen auch mit Meeresfrüchten, Fleisch und Fisch. Gerade bei den Special Rolls, etwa mit Süßkartoffelspiralen und Gemüse-Tempura, kommen Veganer noch immer voll auf ihre Kosten.
Ein Klassiker unter den japanischen Handwerkslokalen, in dem immer noch so gekocht, gerollt und präsentiert wird wie zu Beginn. Kein Schnick, kein Schnack, stattdessen Reduktion aufs Wesentliche – und Qualität. Die zeigt sich vor allem in den kleinen, leisen Zwischentönen.
Sushi- und Crossover-Restaurant mit soliden bis guten Rohfisch-Reis-Happen nahe Rudolfplatz – große Auswahl, gehobene Preise, hübsch präsentiert. Bei gutem Wetter kann man es sich im ruhigen Hinterhof al fresco schmecken lassen. Der Service könnte allerdings konzentrierter sein.
Es muss nicht immer fancy sein! Hier geht es seit vielen Jahren um japanische Küche in ihrer zeitlosen, unaufgeregten, puristischen Form. Besonders beliebt sind die Bento-Boxen. Aber auch Udon-Nudeln, Gyoza und Sushi, klassisch zubereitet, schmecken. Das Bier kommt von Kirin.
Asiatisches Fusion-Lokal im Kölner Süden mit leicht kitschiger, folkloristischer Deko – sicherlich Geschmackssache. Die Karte ist breit gefächert: Sushi, Crispy und Special Rolls, aber auch verschiedene warme Gerichte wie Thunfischsteak, Garnelentempura und Chicken Curry.