Streetfood-Guide: Die besten Burger in Nordrhein-Westfalen
Superlative fühlen sich wohl im Bulleversum, das nicht nur großartiges Brot und süße Teilchen, sondern auch saftige Deluxe-Burger zu bieten hat. Verkauft werden die Handwerks-Whopper aus dem Bäckereifenster: Tagsüber grillt man Patties, morgens werden die Brioche-Buns gemacht.
Freddy’s fulminante Burger gehören zur Domstadt wie der Hunger nach dem dritten Kölsch. Buns, Patties, Toppings: alles top. Dazu die hausgemachten Saucen. Der »Köllefornia« kommt mit Cheddar, Avocado, Süßkartoffelfritten, Chipotle-Mayo und natürlich Spiegelei – sunny side up!
Das Beste aus verschiedenen Welten, in einem Japanese-Fusion-Konzept mit Halal-Fleisch vereint. Der Mix aus fluffigen Bao Buns und knusprigem Hähnchen- oder Garnelen-Patty ist besonders stark. Zwei Salate, vier vegane Varianten, superkrosse hausgemachte Fries.
Gönnung Deluxe in Laufnähe zum Ehrenfelder McFit-Fitnessstudio – die einen heben Gewichte, die anderen Smash Burger und Philly Cheesesteaks. In einer perfekten Welt landet natürlich nichts davon auf den Hüften. Ribeye, Cheese-Sauce, grilled Onions – alles so genial wie halal.
Düsseldorfs Burger-Pionier setzt seit 1997 auf galaktisch gute Kreationen und passendes Flair. Chewbacca an der Wand, Nintendo 64 in der Ecke, auf einem Röhrenfernseher läuft VHS, während man in »Ultimate Kimchi«, »Lord Cherry« oder »El Muerte del Torro« beißt.
Durchdrehen ist hier ausdrücklich erlaubt – sowohl beim Fleischwolfen als auch beim Fleischkosten. Frische und Qualität der Patties verdienen kompromisslos den Gargrad Medium. Zur Lunchtime wird fett gesmasht: Classic, Cheesy, Triple Onion oder Chili Cheese Bacon, dazu ein paar Sides.
Smashburger? Müssen draußen bleiben. Seit 2014 werden hier richtig gute Classics gegrillt – frische Zutaten, saftiges Fleisch, voller Geschmack. Der Salat knackig, die Brioche-Buns hausgemacht, die Pommes handgeschnitzt mit Schale. Klingt unspektakulär, überzeugt zuverlässig.
Super-smashiges Burgerlokal mit fluffigen Buns und hippem Style. Publikumsliebling? Der »Molendini Prime«: zwei saftig-krosse Patties, Röstzwiebeln, Beef-Bacon und obenauf ein knuspriger Signature-Käseball. Dazu unbedingt Fritten mit Trüffelöl und geriebenem Parmesan.
Smashige Burger und dicke Fritten zu guten Menüpreisen – vor allem die Mittagskombo ist wirklich fair. Favoriten: Chili Cheese und Truffled Beef. Auch Veggie-Varianten und Süßkartoffelpommes schmecken. In der oberen Etage gibt es eine offene Terrasse. Nettes Team!
Qualitätsburger im Japanviertel mit stylishem »Industrial meets American Diner«-Flair. Das Fleisch kommt täglich frisch vom Niederrhein, die Buns werden selbst gebacken. Zur Wahl stehen klassische Juicy Burger und die knusprige Smash-Linie. Die Milchshakes sind legendär.
Crust unlocked im Belgischen Viertel. Die lokale Antwort auf den sizzle-getriebenen American-Fast-Food-Trend lautet: Ja. Ja zu Fleischqualität, ja zu halal, ja zur Traditionsbäckerei, ja zu Handwerk aus dem Veedel. Der Stoff für die ultra-gesmashten Patties wird frisch gewolft.
Seit 2013 versorgt der kleine Burger- und Grillspot das rechtsrheinische Köln mit liebevoll gestapelten Frikadellenbrötchen – ehrlich, gut und saftig. Das Fleisch für die Patties kommt von Black-Angus-Rindern aus Australien, Süßkartoffel-Buns und Saucen sind hausgemacht.
Baros Streetfood verwandelt den legendären Adana-Spieß des Kebaplands in einen ultrageschmackvollen würzigen Burger – verschieden getoppt und veredelt. Das Fleisch wird hier zu kross gebratenen Patties gesmasht. Für Veggies gibt’s Falafelburger mit allem Drum und Dran.
Fritten und Smashburger statt Trüffel und Kaviar? Mit diesem Down-to-earth-Konzept haben die ehemaligen Spitzenköche Vladislav Gachyn und Kajo Hiesl die deutsche Junk-Food-Szene gecatcht. Die Burger sind frech, flauschig und fett und erfüllen ihren Zweck: Instant-Glücksgefühle.
Auch wenn Fans den alten Beef-Brothers-Zeiten hinterhertrauern, grillt hier trotz Schulterschluss mit der Ruff’s-Burger-Familie immer noch das frühere Team: neben Smash und Double Smash auch klassische Burger, Crispy Chicken, Vegan Smoky BBQ sowie Ribs und Chicken Wings.
Burgerkette mit grün-urbanem Flair an der Flingerstraße. Neben verschiedenen rindfleischpatty-basierten Kreationen stehen Chickenburger, vegetarische und vegane Varianten hoch im Kurs. Auch Low-Carb-Fans kommen voll auf ihre Kosten – ob mit Naked Burgern oder Bowls.
Social-Media-gehypte Schnellgaststätte in bester Innenstadtlage mit minimalistisch-futuristischer Inneneinrichtung und schwankender Burgerqualität. Die Preise sind so gesalzen wie die knusprig frittierten Süßkartoffel-Fries, die man zu seinem ultradünn gesmashten Burger isst.
Premium-Burgerladen mit Kultstatus, auch wenn der Hype und Glamour vergangener Zeiten nicht bei jedem Burger der Woche wieder aufpoliert werden kann. In Sachen Fleischqualität macht man hier dagegen nach wie vor keine Kompromisse. Es muss nicht immer ein Smashburger sein!
Burgerhypes vergehen. Gute Burger bestehen. Seit 2015 gehören in dieser Veedelsburgerbude hausgemachte Saucen, täglich frisch gewolftes Rindfleisch und eine gute Mischung aus Hochstapelei und Griller-Demut fest zum Programm. Vor allem die Specials knallen richtig rein.
Das Motto »Best Bad Food in Town« kann man durchaus wörtlich nehmen: salzig, fettig, schamlos heftig, mit einer Käsesauce zu Pommes und Burgern, die die Sinne verklebt. Für die einen hart an der Grenze zum Essbaren, für die anderen ein wahr gewordener Junk-Food-Traum.