"Take Away" Streetfood-Lokale in Düsseldorf
Wein-Celebrity Toni Askitis hat auf einer Düsseldorfer Verkehrsinsel Currywurst von der Metzgerei Schlösser und »Pommes Schranke« neben Spitzenweinen platziert. Das matcht nicht nur geschmacklich überraschend gut, sondern zieht auch ein denkbar buntes, gut gelauntes Publikum an.
Superlative fühlen sich wohl im Bulleversum, das nicht nur großartiges Brot und süße Teilchen, sondern auch saftige Deluxe-Burger zu bieten hat. Verkauft werden die Handwerks-Whopper aus dem Bäckereifenster: Tagsüber grillt man Patties, morgens werden die Brioche-Buns gemacht.
Düsseldorfs Burger-Pionier setzt seit 1997 auf galaktisch gute Kreationen und passendes Flair. Chewbacca an der Wand, Nintendo 64 in der Ecke, auf einem Röhrenfernseher läuft VHS, während man in »Ultimate Kimchi«, »Lord Cherry« oder »El Muerte del Torro« beißt.
Bilderbuch-Kebap mit blitzschnellem, superfreundlichem Premium-Service und sehr guter Fleisch-Carb-Salat-Ratio. Trotz nüchternen Ambientes eine echte Pflichtadresse – egal ob für Döner, Dürüm, Lahmacun oder Pide. Teig und Saucen werden frisch und im Haus gemacht.
Wie der Vater, so der Sohn – seit 1999 am Carlsplatz, seit 2023 in der nächsten Generation. Die Fischsuppe aus Frischfisch ist längst über Düsseldorf hinaus bekannt: cremig, leicht scharf, mit Baguette von Hinkel. Fischbrötchen für den kleinen Hunger, Kibbelinge für den großen.
Lisa Marie Tokloths kleiner vegetarisch-veganer Mittagstisch wechselt wöchentlich – immer drei Gerichte aus regionalen und saisonalen Zutaten, frisch gekocht. Dazu gibt’s frische Säfte aus dem Slow Juicer. Geöffnet ist Montag bis Freitag von 10–15 Uhr. Wer zu spät kommt, hat Pech.
Japanischer Streetfood-Spot in Little Tokyo. Die Takoyaki – außen knusprige, innen cremige goldbraune Oktopus-Teigbällchen – werden mit Mayo, Mentaiko oder Kimchi serviert. Dazu warm gewickelte Onigiri und Croissant-Taiyaki mit roter Bohnenpaste. Wartezeiten einplanen!
Wer Falafel bisher für günstiges Studentenfutter hielt, wird hier eines Besseren belehrt. Inhaber Kavoosh packt in jeden Lavash-Wrap selbst gemachte knusprige Kräuter-Kichererbsen-Bällchen, in Safran eingelegten Weißkohl und eine Mango-Sauce, die es so woanders nicht gibt.
Kleiner familiärer Poke-&-Sushi-Laden mit großer Auswahl an Bowls, Vorspeisen, Makis, Special-, Premium- und Crunchy Rolls sowie Sashimi – trotz der Bandbreite erstaunlich frisch. Die hawaiianisch-japanisch inspirierte Einrichtung wirkt etwas rumpelig, aber die Vibes sind nett.
500 Gramm Dürüm inklusive Fleisch für 8 Euro: Für die einen eine ordentliche Summe, für die anderen eine ordentliche Portion. Gut gewürzte Zutaten, geschmackvolles Brot, hausgemachte Saucen, viel Gemüse und Salat sorgen für lange Schlangen. Geöffnet ist fast rund um die Uhr.
Handgezogene Biang-Biang-Nudeln mit Saucen, die zwischen süß, säuerlich, salzig, scharf und würzig changieren. Dazu Jiaozi, Schweinebauch, Yuxiang-Aubergine, Mapo Tofu, Fenzheng-Rippchen, Süßkartoffel-Glasnudeln und vieles mehr. Hungrig kommen, unbedingt reservieren!
Knuspriges Fried Chicken in drei Schärfegraden: »mild«, »really hot« und »afterlife«. Tolle Craftbier-Auswahl. Mixed Pickles und Coleslaw fungieren als knackig-frischer Löschzug. Wer eine Abwechslung vom Crunch braucht, ordert die Mac & Cheese als süffig-cremigen Konterpart.
Kleiner Imbiss mit großer Stammgemeinde – auch wenn die Einrichtung etwas kärglich ist. Wechselnde Tagesgerichte ergänzen die umfangreiche Standardkarte mit Burgern, Schnitzeln, Brat-, Currywurst und mehr. Man vermutet es nicht, aber der Döner zählt zu den besten der Stadt.
Stundenlang gekochte Phở-Brühe ist das Herzstück dieses kleinen vietnamesischen Restaurants an der Stresemannstraße – intensiv, aromatisch, mit zarter Rinderhüfte, die Fleischbällchen hausgemacht. Dazu Chiliöl, Frühlingsrollen und salzige Mini-Pancakes, »Bánh Khọt«.
Das Pozangmatcha ist Bar, Lokal und Kult zugleich — klein, immer voll, mit von Gästen bemalten Wänden aus der Düsseldorfer Kneipenvergangenheit. Zu Korean Fried Chicken, Kimchi Jeon und Dwaeji Bulgogi trinkt man den koreanischen Reisschnaps Soju. Bier passt natürlich auch.
Imbissrestaurant an der Alexanderstraße: oft mit Warteschlange, die sich dank des eingespielten Teams aber meist recht schnell lichtet. Das Schawarma – Hähnchen oder Lamm – kommt mit sauren Gurken, frischem Salat und Knoblauchsauce in dünnem Fladenbrot. Legendär.
Hähnchen statt Schwein, Gemüse statt Tonkotsu: Dieser Takumi-Spot macht sein eigenes Ding. »Katsu Ramen« kommt mit Schnitzel-Topping. Die »Mala Paitan« hat einen cremigen, die »Yuzu Shio« einen fruchtig-leichten Charakter. Vegane Takoyaki und Mala-Gyoza probieren!
Von außen unscheinbar, innen dagegen 100 Prozent Vietnam. Die Phở hat eine tiefe, aromatische Brühe, die Sommerrollen kommen frisch und knackig, die gebratene Ente ist kross. Auch die Saucen schmecken wie in Hanoi, mit dem richtigen Verhältnis zwischen salzig und süß.
Kleiner Bowl-Laden in Oberkassel mit persönlicher Note. Duftreis oder Nudeln bilden die Basis, dazu wählt man aus verschiedenen Toppings – Hähnchen, Garnelen, Tofu, Thunfisch – und eine Sauce nach Wahl. Preise: fair. Die Zutaten sind frisch und die Portionen üppiger, als man denkt.
Süßer Bao-Spot in lauschiger Carlsplatz-Lage. Die fluffigen Dampfbrötchen sind mit Crispy Chicken, Shrimps, Tofu oder Blumenkohl gefüllt. Dazu schmecken hausgemachtes Kimchi, Süßkartoffelpommes und Lychee-Limonade – immer Dienstag bis Samstag, 11.30 bis 17 Uhr.