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Aperol im Schnee

Aperol
Winter
Schweiz

Dass Aperol Spritz nicht nur im Sommer gut schmeckt, kann man in mehreren Schweizer Skigebieten erleben. Im Gebiet Arosa-Lenzerheide ist zum Beispiel die einzigartige Aperol-Pistenraupe stationiert und lädt bis Ende Saison zu einem unvergesslichen Erlebnis ein.

Aperol Spritz gilt gemeinhin als das Sommergetränk. Mit seiner knallorangen Farbe und seinem erfrischenden Geschmack passt der Drink perfekt zu langen, lauen Sommerabenden. Zudem weckt er bei vielen Menschen Erinnerungen an die letzten Ferien in Italien. Dass Aperol aber auch hervorragend in winterliche Wunderländer passt, beweist die zur Campari-Gruppe gehörende Firma gerade in etlichen Skigebieten Europas. Nicht ist das leuchtende Orange im Schnee ein Eyecatcher, der Aperol-Lifestyle passt perfekt zum Hüttengaudi. Überzeugen kann man sich davon auch in Schweizer Skigebieten wie Arosa-Lenzerheide und Crans Montana. An etlichen Orten dieser zwei legendären Destinationen kann der erfrischende Drink noch bis Ende der Saison genossen werden – und natürlich darüber hinaus. Denn Aperol trinkt man das ganze Jahr gerne.

Extra für die Wintertouristen der Lenzerheide wurde die einmalige Aperol Snowcat aus Italien herangeschafft. Es handelt sich dabei um ein zur Bar umfunktioniertes Pistenfahrzeug mit Aperol Logo und Entertainment-System. Man findet es gerade auf der Sonnenterrasse vor dem etwas über dem Dorf gelegenen Berggasthaus «Crest’Ota». Dort verbreitet es gute Stimmung, zudem schenken die italienischen Barmänner den Gästen literweise perfekt gemixten Aperol Spritz aus. Unter dem Motto «Join the Joy» kann man diese einzigartige Atmosphäre noch bis zum 16. März geniessen.

Die zur Bar umfunktionierte Pistenraupe im Aperol-Design.
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Die zur Bar umfunktionierte Pistenraupe im Aperol-Design.

Kalt auch im Winter

Aperol wurde im Jahr 1919 in Padua von den Brüdern Luigi und Silvio Barbieri erfunden. Damals war es Mode, zum Aperitif bittere Liköre zu bestellen, denn man dachte, dass diese Appetit und Verdauung anregen. Meistens hatten sie allerdings einen hohen Alkoholgehalt, weswegen ihr Konsum unter den Damen der Zeit verpönt war. Also schufen die Brüder Barbieri  einen Aperitif, der nur 11 Prozent Alkohol enthielt, aber ebenfalls Extrakte ausgewählter Pflanzen und Früchte. Das Aperol-Rezept ist streng geheim, als wichtige Zutaten werden aber Rhabarber, Bitterorange und Chinarinde erwähnt.

Von Padua aus verbreitete sich der Likör in der Umgebung, wo er vor allem in Venedig beliebt wurde. Bald wurde der Aperitif dort «gespritzt» serviert, also mit Wein oder Prosecco und Mineralwasser aufgefüllt. Der Rest Italiens verfiel in der Nachkriegszeit ebenfalls dem Spritz-Fieber. Im Jahr 2003 übernahm die Campari-Gruppe den Likör und sorgte für seine weltweite Verbreitung. Heute ist Aperol in vielen Ländern beliebt – und bei Weitem nicht nur bei Frauen! Zubereitet wird er am besten nach dem klassischen Rezept. Drei Teile Prosecco werden mit zwei Teilen Aperol und einem Teil Sprudelwasser vermischt und dann auf Eis mit einem Orangenschnitz serviert. Diese Mischung passt immer, ob im Sommer oder im Winter!


 

Redaktion
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