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© Hotel Adula

Ein Genusswochenende im «Hotel Adula» in Flims

Luxus
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Graubünden
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Ein Wochenende im «Hotel Adula» in Flims bedeutet Wellness mit Panorama, Fine Dining zwischen Japan, Peru und Apulien aus der Küche von Domenico Zizzi sowie Cocktails in der «Adula Kitchen & Bar» mit Wohnzimmer-Gefühl. Langschläfer:innen können sich am Sonntag auf ein ein à la carte Brunch – inklusive Freeflow-Champagner – freuen.

Ankommen und durchatmen. Geniessen, sich verwöhnen lassen. Im «Hotel Adula» in Flims wird dieser Traum Realität. Das 4-Sterne-Superior-Hotel gehört seit bald vier Jahren zur «Michel Reybier Hospitality»; zuvor befand es sich im Besitz der Familie Hotz. General Manager Christoph Strahm beschreibt das über 100-jährige Haus als Palazzo – das italienische Wort passe besser – für hochstehende Kulinarik und Wellness. 

«Unser Haus ist wie ein grosses Wohnzimmer mitten in Flims, ein Platz zum Wohlfühlen für Gäste aus dem Dorf ebenso wie für Tourist:innen. Und wenn sie bei uns Speis und Trank genossen haben, wartet auch noch ein kuscheliges Bett mit Alpenpanorama.»

Mehrere Genusswelten unter einem Dach

Wer im «Hotel Adula» speisen möchte, hat die Qual der Wahl. In der edlen Stube des «La Muña» wird Nikkei-Küche serviert, eine Fusion aus japanischer und peruanischer Küche. In der stilvollen «Adula Kitchen & Bar» stehen apulisch angehauchte Gerichte auf der Karte, klassisch gegliedert in Vorspeise, Pasta und Hauptgerichte. Auch Pizza-Fans kommen auf ihre Kosten. Im verspielten Berg-Pop-up «Cheese Factory» geniessen Familien, Freund:innen und Paare authentische Fondue- und Raclette-Variationen in heimeliger Atmosphäre.

Nikkei-Küche
Die Nikkei-Küche ist das Ergebnis einer Migrationsgeschichte. Ab Ende des 19. Jahrhunderts wanderten zahlreiche Japaner nach Peru aus und brachten ihr kulinarisches Wissen mit. Vor Ort traf dieses auf die aromatische Vielfalt der peruanischen Küche mit Zitrusfrüchten, Chili, Mais und Kräutern. 
So entstand eine eigenständige Fusion, in der japanische Präzision mit peruanischer Säure und Würze verschmolz. Ein bekanntes Beispiel ist Ceviche: Ursprünglich peruanisch, ist es heute jedoch häufig von japanischen Einflüssen geprägt – etwa durch feinere Schnitte, eine höhere Fischqualität oder eine kürzere Marinierzeit. 

«Ich arbeite sehr gern mit Kontrasten», sagt Executive Chef Domenico Zizzi. Seit Ende 2024 verantwortet er die kulinarischen Outlets im «Hotel Adula». «Lokale Produkte aus Graubünden kombiniere ich mit Aromen aus Apulien oder mit japanischen Techniken – wichtig ist, dass es sich immer natürlich anfühlt.»

Dass die Verbindung dieser beiden Küchen gerade in den Alpen funktioniert, ist durchaus eine Herausforderung. «Wir sind in Flims, wir können hier keine komplett verrückte Küche machen», beteuert Zizzi. Es gehe darum, die Balance zu finden zwischen Vertrautem und Neuem. Dennoch will Zizzi seinen Gästen etwas Besonderes bieten – ausserhalb des Standards. «Es wäre einfach, nur gefällige Gerichte zu servieren», sagt er mit einem entschlossenen Lächeln. So kombiniert er Hummer mit Caciocavallo, einem traditionellen Käse aus Süditalien.

Sonntags wird in der «Adula Kitchen & Bar» zudem ein à la carte Brunch angeboten, optional mit Champagner. Domenico Zizzi beschreibt das Angebot als Spiegel seiner Küche. «Das bin ich». Das tägliche Frühstück mit reichhaltigem Buffet findet im «Adula Dining Room» statt. Helles Holz, unzählige Bücher und warme Farben sorgen dort für ein wohliges Ambiente.

Erholung auf 1100 Metern

Nicht nur das gastronomische Angebot soll Gäste verwöhnen, sondern auch der neu positionierte Spa-Bereich im «Hotel Adula». Die 1200 Quadratmeter grosse Wellnesslandschaft mit 20-Meter-Innenpool, Solebad, Dampfbad, Kräutersauna, Bündner Bergsauna, Eisdusche und Ruheraum schafft beste Voraussetzungen für Erholung.

Spa-Managerin Laura de Carlo beobachtet, dass das Bedürfnis nach Regeneration in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen ist: «Wir durchleben heute viel Stress. Deshalb ist es wichtig, dass wir auf uns achten.»

Entsprechend versteht sich der gesamte Spa-Bereich nicht nur als Ort für klassische Treatments, sondern auch als Impulsgeber für nachhaltiges Wohlbefinden. «Wir möchten unseren Gästen etwas mitgeben, etwas beibringen. Sie sollen sich nach unseren Treatments nicht nur entspannt fühlen, sondern auch angeregt, etwas in ihrem Leben zu verändern, damit es ihnen besser geht.»

Zu den spezialisierten Angeboten zählt auch die Red-Light-Therapie. Bei dieser Anwendung wird Nah-Infrarotlicht von der Haut aufgenommen. Dieses stimuliert die Mitochondrien, Sauerstoff effizienter zu verwerten und mehr zelluläre Energie in Form von ATP zu produzieren. Gleichzeitig kann die Behandlung den circadianen Rhythmus regulieren, die Melatoninproduktion fördern, Stress reduzieren und die Schlafqualität verbessern. Auch hormonelle Balance und entzündungshemmende Prozesse werden unterstützt – ein ganzheitlicher Recharge-Ansatz, der den Spa über klassische Wellness hinaus erweitert.

Wie regelmässig Anwendungen genutzt werden, damit eine Wirkung eintritt, sei sehr individuell: «Manche Kund:innen kommen zweimal pro Woche und haben so schon akute oder chronische Rückenschmerzen gelöst, andere kommen nur alle zwei Monate», so de Carlo.

Am Ende bleibt das Gefühl, dass im «Hotel Adula» vieles bewusst ineinandergreift: alpine Ruhe, eine internationale Handschrift auf den Tellern und ein Spa, das nicht nur Erholung verspricht, sondern auch vermittelt. Ein Genusswochenende in Flims bedeutet hier mehr als eine kurze Auszeit – nämlich ein Innehalten, das über den Aufenthalt nachwirkt.

adula.ch

Linda Carstensen
Linda Carstensen
Portalmanagerin Schweiz und Autorin
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