Opernball 2025: Köstlicher Blumenschmuck und neue Kulinarik-Partner
Vorgeschmack auf den 67. Wiener Opernball: Strauß am Parkett, funkelnde Schwäne im Haar, »versaute Punschkrapferl« bei »Steirereck & Friends« und essbare Blumengestecke mit Obst und Gemüse.
Am 27. Februar lädt die Wiener Staatsoper zum 67. Mal zum Höhepunkt der Ballsaison. Den rund 5.000 Gästen wird nicht nur ein dichtes Kulturprogramm zur Eröffnung geboten, auch kulinarisch wartet man heuer mit vielen Neuerungen auf.
Johann-Strauß-Schwerpunkt
Zum großen Jubiläum wird Johann Strauß viel Raum auf dem Parkett eingeräumt: Cornelius Meister dirigiert das Orchester der Wiener Staatsoper, es singen Nadine Sierra, Kammersänger Juan Diego Flórez, Maria Nazarova und Daniel Jenz. Eröffnet wird mit dem »Kaiserwalzer«, unter der Leitung von Martin Schläpfer, Ballettdirektor und Chefchoreograph des Wiener Staatsballetts, tanzen unter anderem Elena Bottaro, Natalia Butchko, Sonia Dvořák, Olga Esina, Ketevan Papava und Claudine Schoch. »Der Kaiserwalzer von Johann Strauß (Sohn) ist mit seinen vielfältigen Emotionen ein Werk, das mich schon lange fasziniert – rhythmisch federnd und dabei gleichzeitig so geheimnisvoll: eine tänzerische Kipplage zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt. Ich denke, Wien ist da wirklich getroffen«, so Schläpfer. Weiters auf dem Programm stehen der »Csárdás« aus »Ritter Pásman«, »Bella enamorada« aus »El último rómantico« und »Alle maskiert« aus »Eine Nacht in Venedig«. Das Jungdamen- und Jungherren- Komitee zieht wieder unter der Leitung der Tanschule Santner ein.
Neu am Opernball: »Steirereck & Friends«
Gemeinsam mit Birgit und Heinz Reitbauer wurde heuer ein besonderes Kulinarik-Projekt entwickelt: Mit »Steirereck & Friends« darf man sich über ein Gastspiel jährlich wechselnder Ausnahmeköch:innen freuen. Die ersten »Friends« sind das »Mochi« und Philipp Rachinger von »Ois im Mühltalhof«. Auf der Speisekarte stehen Kreationen wie Rachingers »verrsaute Punschkrapferl mit Radieschen und violetten Erdäpfeln« oder »Steirereck Blunzenbrot« und Rice-Gnocchi von »Mochi«.
In der Weinbar im Schwindfoyer werden Weine von Winzern aus sechs verschiedenen Weinbauregionen ausgeschenkt, unter anderem von Weingut Wieninger, Weingut FX Pichler, Weingut Ott, Weingut Markowitsch, Weingut Dorli Muhr, Weingut Gesellmann und dem Weingut Tement. Auch heuer gibt es wieder einen Sommelier-Service in den Logen. Die »Bar Campari« und das »Schwarze Kameel« bewirten auch heuer wieder die Opernballgäste, auch die Opernball-Dependancen der »Eden Bar« und des »Kleinod« öffnen für eine Nacht wieder ihre Pforten. Zu den weiteren Gastro-Partnern zählen »Gerstner«, »Ströck Feierabend«, »Hausbrandt Trieste 1892 Kaffee«, »Bollinger Ottakringer«, »Schloss Gobelsburg« und »Bollinger«.
Falstaff Champagner-Salon
In Partnerschaft mit »The Ritz-Carlton Vienna« lädt »Falstaff« heuer zum fünften Mal in den den Champagner-Salon, wo Champagner »by the glass« kredenzt wird. Schaumwein-Aficionados dürfen sich auch eine prickelnde Auswahl von über 20 Champagner-Spezialitäten freuen, dazu werden Wienerische Schmankerl gereicht.
Blumenschmuck mit Obst und Gemüse
»Doll's Blumen Wien« und Maryam Yeganehfar präsentieren heuer ein florales Konzept, das einem barocken Stilleben entstammen könnte: Gemüse und Obst wie Weintrauben, Artischocken, Granatäpfeln und Zitrusfrüchten bilden gemeinsam mit Mohn, Tulpen und Anemonen und Hyazinthen ein prächtiges Blumen-Ensemble.
Kunst-Auktion zugunsten »Österreich hilft Österreich«
Auch heuer will man beim Opernball ein deutliches Zeichen für soziale Verantwortung setzen. Beim Eintrittsticket und der Konsumation am Ball (10 Prozent Aufschlag auf die Gastronomie-Umsätze) wird es einen Solidaritätsaufschlag zugunsten »Österreich hilft Österreich« geben. Darüber hinaus wird das Gemälde »Rote Felsenwand« von Franz Grabmayr im Rahmen der Benefiz-Aktion versteigert. Bis 5. März 2025 um 20 Uhr kann man beim Dorotheum mitbieten, der Rufpreis beträgt 50.000 Euro.
Tiara mit Schwanen-Motiv
Swarovski zeichnet seit 1956 für die Tiaras der Debütantinnen verantwortlich. Heuer wird der Kopfschmuck beim Tanz die Bewegungen aufnehmen: »Die dem Unendlichkeitssymbol ähnelnden Kristall-Schlaufen, die federartigen Rundungen und der schwebende, zentrale Kristall versinnbildlichen Romantik und Anmut und spiegeln die magische Atmosphäre des Abends wider«, beschreibt Giovanna Engelbert, Swarovski Global Creative Director, das diesjährige Design, welches das Schwanen-Motiv der Marke aufgreift.
Auch heuer präsentiert Falstaff eine Sonderedition zum Wiener Opernball. Vorab erfahren Sie darin Hintergründe zum Ball der Bälle.
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