Thuns im Hotel Dorfkrug
Eigenbeschreibung
Thuns Dorfkrug
Das traditionsreiche Hotel mit Gaststube wurde in den 1920er-Jahren von einer Familie aus dem Dorf erbaut – und war von Anfang an als Gasthaus gedacht. Schon früh war es ein Ort der Begegnung für Einheimische und Reisende, die gutes Essen und herzliche Gastfreundschaft schätzen.
Im Jahr 1970 übernahmen Erika und Karl-Heinz Thun, beide ausgebildete Gastronomie-Profis, den Betrieb als Pächter. Nach einem Brand, der Küche und Gasträume schwer beschädigte, entschieden sich beide, das Haus zu kaufen und nach ihren Vorstellungen zu renovieren. Mit viel Engagement und Liebe zum Detail entstand ein Gasthaus, das auf dem Land bereits früh mit hochwertigen Zutaten und einer leicht gehobenen Küche Akzente setzte. Dazu wurde eine kleine, aber feine Auswahl guter Weine angeboten – eine Seltenheit in jener Zeit.
Nach Lehr- und Wanderjahren in Bonn und Wiesbaden – zuletzt als Sommelier im renommierten Restaurant Ente im Nassauer Hof – kehrte Sohn Martin Thun zurück, um den elterlichen Betrieb prägend fortzuführen. Mit Leidenschaft für Wein und gutem Geschmack gelang es ihm, auch im Sauerland die Freude an wirklich guten Weinen zu wecken. Gemeinsam mit dem langjährigen Küchenteam entwickelte er Schritt für Schritt eine Küche, die bald in verschiedenen Restaurantführern Erwähnung fand. Heute erwartet die Gäste ein modern-gediegen eingerichtetes Restaurant mit viel Holz, stimmungsvollem Licht und einer feinen Tafelkultur – ergänzt durch wechselnde Kunstwerke einer heimischen Künstlerin. Die Atmosphäre ist herzlich und entspannt – getragen von Gastgebern, die trotz aller Anerkennung stets bodenständig geblieben sind.
Die Küche verzichtet bewusst auf übertrieben verspielte Präsentationen. Statt kunstvoller Saucenpunkte stehen hier ehrliche, geschmacklich präzise Gerichte im Mittelpunkt, deren Anblick Vorfreude auf den Genuss weckt. Gäste lassen sich verwöhnen von Kalbsleber mit Bratapfel, Zander mit Forelle und Rieslingschaum sowie von gebratener Blutwurst „Himmel und Erde“ mit Portweinjus. Selbstverständlich dürfen auf dem Land auch das auf den Punkt gebratene Roastbeef oder das in Butterschmalz gebratene Kalbsschnitzel nicht fehlen.
Die Weinkarte bietet eine mit Kennerschaft kuratierte Auswahl fair kalkulierter Gewächse aus Deutschland und der Welt – sorgfältig ausgewählt, harmonisch kombiniert und immer mit einem offenen Ohr für die Wünsche der Gäste.
Wer hier einkehrt, spürt sofort, was das Haus seit Generationen ausmacht: Tradition, Authentizität und die Freude, ehrliche Gastlichkeit zu leben. Und wer nach einem geschmackvollen Abend bei gutem Wein über Nacht bleiben möchte, der fühlt sich wohl in geschmackvoll eingerichteten Hotelzimmern.