Diese Benefits haben Sun-Sticks
Sun-Sticks erobern gerade die Beauty-Routinen im Sommer. Wir zeigen, wo die Vorteile der praktischen Sonnen-Stifte liegen.
Ein Swipe, fertig, weiter geht's: Sun-Sticks versprechen Sonnenschutz ganz ohne Fingerkontakt, weiße Rückstände oder verschmiertes Make-up. Kein Wunder, dass die festen Formulierungen gerade auf Social Media für Gesprächsstoff sorgen. Doch wie gut schützen sie wirklich, und für welche Regionen eignen sich die kompakten Sticks besonders? Wir haben recherchiert.
Praktisch für unterwegs und für die Nachpflege
Der größte Vorteil von Sun-Sticks liegt in der Anwendung.Das feste Produkt lässt sich einfach auf die Haut auftragen, ohne dass Creme in die Hände genommen oder eingerieben werden muss – praktisch für Strandtasche oder Rucksack, da nichts auslaufen kann. Auch für das Nachcremen zwischendurch eignen sich die Sticks besonders gut: Da kein Spiegel, Pinsel oder Schwamm nötig ist, lässt sich der Sonnenschutz jederzeit auffrischen, selbst über bestehendem Make-up. Sun-Sticks spielen ihre Stärken besonders bei kleinen, schwer erreichbaren Flächen aus: Nase, Ohren, Scheitel oder die Umgebung der Augen lassen sich präzise und gezielt behandeln, ohne dass Produkt an Stellen landet, wo es nicht hin soll.
Wo die Grenzen liegen
So bequem Sun-Sticks sind, so leicht wird bei ihnen auch unterdosiert. Die UCI-Health-Dermatologin Dr. Natasha Mesinkovska weist darauf hin, dass die durchschnittliche Anwenderin oder der durchschnittliche Anwender bei wenigen Zügen mit dem Stick kaum die von der US-Arzneimittelbehörde FDA empfohlene Menge von etwa 2 Milligramm Sonnenschutz pro Quadratzentimeter Haut erreicht: Die Schutzwirkung bleibt dann unter dem angegebenen Lichtschutzfaktor. Die American Academy of Dermatology empfiehlt deshalb für Sticks grundsätzlich einen LSF von mindestens 30, idealerweise höher, um diesen Anwendungsfehler auszugleichen. Wer nur mit dem Stick arbeitet, sollte also bewusst mehrfach und gründlich über jede Hautpartie gehen. Sun-Sticks sind also kein Wundermittel, aber eine sinnvolle Ergänzung zur klassischen Sonnencreme, vor allem für die Nachpflege unterwegs und für empfindliche Zonen wie Lider oder Nase.
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