Fußgesundheit: Das ABC der Fußpflege
Unsere Füße erden uns und geben uns sicheren Halt. Dabei haben sie optischen Aufputz und viel Pflege durchaus auch verdient – für schöne Füße muss man im Beauty-Modus einen Gang zulegen.
Nicht nur Frauen und Senior:innen lieben den Gang zu Podolog:innen, zuletzt hat die Bedeutung von Fußpflege in allen Altersgruppen sowie bei Männern stark zugenommen. Das ergaben die Ergebnisse einer kürzlich erschienenen repräsentativen Umfrage des deutschen Marktforschungsinstituts Ipsos. Während früher die Problemlösung im Vordergrund stand, ist es heute die Prävention. Die geht Hand in Hand mit Aufklärung, denn manches ist immer wieder neu – oder anders.
Vorbereitung
Kann man seine Füße so richtig fit machen? Durchaus! Enges, schweres Schuhwerk tut den braven Schleppeseln keinen guten Dienst. Nur: Das vergessen wir gerne. Denn obwohl uns unsere Füße durch den Alltag tragen, werden sie oft vernachlässigt. Dabei wäre es nicht nur gut, ihnen mehr Aufmerksamkeit zu schenken, sondern auch wichtig, mit gezielten Übungen ihre Muskulatur zu stärken. Der erste Schritt in die richtige Richtung lautet da schon mal: möglichst viel barfuß gehen! Der zweite impliziert die Zehen: Leichte Dehnungsübungen wie das Abrollen der Zehenspitzen oder das Schaukeln auf Zehenspitzen können schon wahre Wunder wirken! Ein kleiner Ball, der unter der Ferse hin und her geschoben wird, massiert zusätzlich die Fußreflexzonen. Tipp: Neuerdings werden auch spezielle Socken made in China angeboten, deren Herstellungsort wirklich mal Sinn macht – auf der Fersenseite sind die Reflexzonen abgebildet. Ein mitgelieferter Massagestift macht die Do-it-yourself-Massage zum spielerischen Vergnügen!
Lack
Bedenkliche Zusatzstoffe wie Weichmacher oder Nitrosamine sollten, wenn irgendwie möglich, vermieden werden. Eine klare Regel besagt: Je länger der Lack hält, desto mehr Zusatzstoffe beinhaltet er! Auch vegane Biolacke sind nicht zwingend »sauber«. Ihre Vorzüge liegen vor allem in ethnischen Aspekten. Man unterscheidet hier übrigens zwischen wasser- oder pflanzenbasierenden Lacken. Ersterer lässt sich spielerisch leicht auftragen, kommt ohne den typisch bissigen Geruch aus, hält aber nur circa drei Tage. Zweiterer hält hingegen bis zu zehn Tage, kann aber wieder Zusatzstoffe enthalten.
Fußbad
Ein warmes Wasserbad für die Füße bereitet diese optimal auf die kommende Pediküre vor. Mit pflegenden Inhaltsstoffen wie ätherischen Ölen ist die Instant-Entspannung gewiss. So weit, so gut. Ein Fußbad kann aber noch viel mehr! Zum Beispiel entsäuern. Geneigte Fans der F. -X.-Mayr-Kur kennen dies bereits: Über basische Fußbäder scheidet man Giftstoffe aus. Während ein Basenbad typischer Bestandteil einer klassischen Mayr-Kur ist, kann man dies auch in den Alltag zu Hause integrieren, denn regelmäßig – mindestes zweimal wöchentlich – angewandt kann es chronischer Übersäuerung entgegenwirken. Außerdem tut es den Gelenken gut und bringt Entspannung bei stressbedingten Erkrankungen. Um diese Vorteile für sich zu nutzen, muss man aber einiges beachten: Für das Bad empfiehlt sich ein hochwertiges Basenpulver, das gerne mit Magnesium angereichert sein darf. Außerdem muss man Zeit mitbringen: Um die idealen Effekte zu erzielen, empfiehlt sich eine minimale Dauer von 4o Minuten und eine Wassertemperatur von maximal 37 Grad.
Nagelöl
Eine willkommene Abwechslung zur klassischen Lackierung ist im Sommer Shellac: Das Gelmaterial ist besonders robust und wächst mit dem Nagel raus. Um seine dementsprechende Langlebigkeit mit perfektem Glanz zu erhalten, empfiehlt sich eine tägliche Pflege mit Nagelöl. Den optischen Vorzügen folgt ein ganz praktischer auf den Fuß, denn nur gesunde Nägel sind eine gute Grundlage für eine -optimale Pediküre! Auch das wird durch Nagelöl gewährleistet, da die dünne Nagelhaut durch Shellac sehr in Mitleidenschaft gezogen wird und dementsprechend eine Extraportion Pflege braucht! Übrigens: Die Marke CND darf sich als Erfinder des Shellac rühmen und bietet ein komplettes Behandlungssystem, auf das man gut und gerne vertrauen darf.
Pediküre
Wer kennt sie nicht? Die klassische Pediküre oder die medizinische, aber auch die Spa-Pediküre inklusive verwöhnender Fußmassagen und Feuchtigkeitspackungen. In heimischen Gefilden weniger bekannt aka beliebt hingegen ist die französische Pediküre. Rose Nägel werden mit einem weißen »Tip«, sprich einer Spitze, versehen. Dieser Look feierte seinen Höhepunkt schon vor ein paar Jahrzehnten in der Maniküre, ist aber nun nach unten gewandert. Vor allem auch deshalb, weil der weiße Tip heute gerne ausgetauscht wird. Gegen einen metallicfarbenen etwa. Dementsprechend wirkt der Look besonders gepflegt und eignet sich für spezielle Anlässe, es lässt sich darin aber auch gut in wilderen Gefilden wandeln.