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Laserbehandlungen gegen vergrößerte Poren

Beauty-Routine
Skin Care

Sie sind so klein wie essenziell: Poren transportieren als kleine Kanäle Talg nach außen und schützen vor Umwelteinflüssen, prägen aber auch unser Hautbild – schön oder schlecht.

Neue Studien geben ganz klar Auskunft: Nicht die Anzahl der Falten in unseren Gesichtern ist entscheidend, ob dieses als jugendlich oder alternd wahrgenommen wird, sondern ein ebenmäßiges Hautbild ist der ausschlaggebende Indikator in der Bewertung. Nebst diversen Hautschäden tragen vor allem auch Poren zu dieser ästhetischen Schieflage bei.

Die kleinen Kanäle, die so essenziell sind für hauteigenen Stoffwechsel und Schutzfilm, verändern sich mit zunehmendem ­Alter, der Hormonumstellung und schlicht: dem Lebenswandel.

Größere Poren durch Alkohol

Alkohol etwa ist eine Talgdrüsen stimulierende Substanz, deren Folge vergrößerte Poren und ein Hautbild sind, das ­uneben wirkt. Und: Ist die Pore einmal ­erweitert, zieht sie sich ohne Hilfe nicht mehr zusammen. Wenn das eintritt, muss man aber nicht zwangsläufig bis zum Ende aller Tage zu Camouflage-Make-up greifen. Astringierende Produkte, die auf ölfreier Basis funktionieren, sind gute Erste-Hilfe-Lösungen.

Das schafft Abhilfe

Langfristig Abhilfe schafft nun die neueste Generation des fraktionierenden Lasers: »LaserMe«s integrierter Diodenlaser hat eine ideale Wellenlänge, die die Kollagenproduktion anregt und in Folge auch die Poren verkleinert. Idealerweise bucht man drei Behandlungen, nach circa vier Monaten ist das Hautbild gefestigt, ebenmäßig und die verkleinerten Poren sind ein viel antizipierter Side-Effekt.

Während viele Institute diese Behandlung medizinisches Personal machen lassen, ist Dr. Cristian Creixell in Wien einer der wenigen, der selbst Hand anlegt. Die Mikroverbrennungen, die in der Haut verursacht werden, verlangen viel Umsicht. Im Schnitt werden 120 Schüsse gesetzt, die eine ideale Ergänzung zu Botox und ­Filler darstellen. Dr. Creixell: »Es tut nicht weh, man kann seinen Alltag weiterleben und hat seine Haut nachhaltig verändert.« art-aesthetic-institute.com

Drei Fragen an...

Dr. Mirian Rehbein, Dermatologin und Spezialistin für ästhetische Medizin mit eigener Medical Skincare Doctor Mi.

Happy Life: Was erzählt Ihnen Ihre ­Erfahrung im Bereich Dermatologie und ästhetische Medizin?

Miriam Rehbein: Heute geht der Trend zu einer Natürlichkeit, die ohne großes Make-up auskommt. Unsere Haut ist unser größtes Schmuckstück, das wir zeigen wollen. Allerdings bekommen Frauen in den Wechseljahren durch sinkendes Östrogen größere Poren, was das Hautbild unruhig erscheinen lässt. Wir assozieren ein großporiges Gesicht mit einem altem Gesicht. Der größte Negativfaktor in diesem Kontext ist die Genetik, aber auch der Lifestyle spielt maßgeblich mit rein.

Was kann man also tun?

Ich betrachte die Haut meiner Patient:innen immer ganzheitlich und mache eine Bestands­aufnahme, die alles integriert, auch den Hormonstatus. Folgende Treatments wirken unterschiedlich intensiv, aber haben alle einen gemeinsamen Nenner: Dazu gehören der CO2-Laser, die Radiofrequenz, das Retinol-Peeling und das Micro-Needling – in abfallender Stärke aufgezählt. Diese vier Methoden erneuern die Haut auf unterschiedlichen Ebenen und verbessern die Ausstrahlung. Ausstrahlung darf man nicht unterschätzen: Sie ist nicht auf den ersten Blick greifbar, aber schlussendlich eine messbare Kategorie in Sachen Schönheit.

Was würden Sie gerne besser verankert ­wissen?

Die Haut ist unser größtes Organ. Ich frage nie das Alter meiner Patient:innen ab, ­sondern sehe mir nur den Zustand der Haut an. Viele behandeln ihre Haut wie ein abwaschbares Produkt, aber das ist sie nicht. Ich versuche, meinen Patient:innen ein tiefes Bewusstsein dafür mitzugeben, dass wir sie lieben, hegen und pflegen ­müssen. Deshalb stelle ich auch meine ­eigenen Produkte her – entsprechend ihren Bedürfnissen.

Melanie Gleinser-Moritzer
Autor
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