So bereiten Sie die Haut auf eine Laser-Haarentfernung vor
Mit dem Herbst beginnt die Saison der Laserbehandlungen. Vor allem dauerhafte Haarentfernungen erfreuen sich großer Beliebtheit. Um eine maximale Wirkung der Behandlungen zu erzielen, bedarf es bereits im Vorfeld einige Dinge zu beachten.
Haare an ungeliebten Stellen dauerhaft »adieu« sagen? Eine Laser-Haarentfernung verspricht genau das. Es handelt sich dabei um ein medizinisches Verfahren, bei dem unerwünschte Haare mithilfe eines konzentrierten Lichtstrahls, des Lasers, entfernt werden. Der Laser sendet Licht aus, das vom Pigment Melanin im Haar absorbiert wird. Die Lichtenergie wird in Wärme umgewandelt, die die röhrenförmigen Haarfollikel schädigt, die die Haare produzieren. Dieser Schaden hemmt oder verzögert das zukünftige Haarwachstum wesentlich. Glatte Haut und haarfreie Stellen sind das willkommene Ergebnis. Für immer hält die Wirkung meist nicht an, aber einzelne Erhaltungsbehandlungen garantieren meist einen dauerhaften Effekt. Die Laser-Haarentfernung ist am effektivsten für Menschen mit heller Haut und dunklem Haar, kann aber bei allen Hauttypen eingesetzt werden. Zu den häufigsten Behandlungsstellen gehören Beine, Achselhöhlen, Oberlippe, Kinn und die Bikinizone. Es ist jedoch möglich, unerwünschte Haare in nahezu jedem Bereich zu behandeln, mit Ausnahme des Augenlids oder des umliegenden Bereichs. Auch tätowierte Haut sollte nicht behandelt werden.
Tatsächlich dauerhafte Haarentfernung?
Haarfarbe und Hauttyp beeinflussen den Erfolg der Laser-Haarentfernung. Das Grundprinzip besteht darin, dass das Pigment des Haares, nicht jedoch das Pigment der Haut, das Licht absorbieren soll. Der Laser sollte nur den Haarfollikel schädigen und gleichzeitig eine Schädigung der Haut vermeiden. Daher führt ein Kontrast zwischen Haar- und Hautfarbe – dunkles Haar und helle Haut – zu den besten Ergebnissen. Das Risiko einer Hautschädigung ist größer, wenn der Kontrast zwischen Haar- und Hautfarbe gering ist. Fortschritte in der Lasertechnologie haben jedoch die Laser-Haarentfernung zu einer Option für Menschen mit dunklerer Haut gemacht. Die Laser-Haarentfernung ist bei Haarfarben, die das Licht nicht gut absorbieren, weniger effektiv: betroffen sind dabei Menschen mit den Haarfarben Grau, Rot, Blond und Weiß. Das Risiko von Nebenwirkungen variiert je nach Hauttyp, Haarfarbe, Behandlungsplan und Einhaltung der Vor- und Nachbehandlungspflege. Zu den häufigsten Nebenwirkungen der Laser-Haarentfernung gehören: zeitweilige Hautreizung nach der Laser-Haarentfernung und dauerhafte Pigmentveränderungen. Letztere Variante wiegt ob der Dauer schwerer. Eine solide Vorbereitung kann das Risiko jedoch verkleinern.
Diese Dinge sollten vor der Laserbehandlung beachtet werden
Wichtig ist im ersten Schritt die Wahl eines soliden Instituts. Dermatologen oder zertifizierte Schönheitschirurg:innen garantieren ob der Fachkenntnisse für ein gewisses Leistungsniveau. Ein Beratungsgespräch vor der Behandlung ist jedenfalls angeraten. Gewünschte Behandlungsergebnisse, die Einnahme von Medikamenten, Hauterkrankungen oder Narbenbildung sollte dabei ein Thema sein. Weiters sind auch Vorher-Nachher-Fotos für eine Dokumentation angeraten. Weiters sollte man sich vor und nach der Behandlung zumindest sechs Wochen aus der Sonne halten. Vorgebräunte Haut wirkt sich auf den Behandlungserfolg negativ aus. Ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor ist daher vor dem Verlassen des Hauses empfehlenswert. Haarentfernungsmethoden, wie Zupfen oder Wachsen sollten vier Wochen vor der Behandlung eingestellt werden, das sie die Haarfolikel beschädigen können. In Absprache mit dem Arzt sollten blutverdünnende Medikamente, wie Aspirin oder entzündungshemmende Medikamente, möglichst vermieden werden. Generell sollten Nahrungsergänzungsmittel und Dauermedikamentation Teil des Aufklärungsgesprächs sein. Das Trimmen und Rasieren wird am Tag vor der Laserbehandlung empfohlen. Es entfernt Haare oberhalb der Haut, die durch verbrannte Haare zu oberflächlichen Hautschäden führen können, lässt aber den Haarschaft unterhalb der Oberfläche intakt.