Die jungen Talente haben's drauf: Das bemerkte die Jury beim Wettbewerb in Sölden.
© Ötztal Tourismus/Markus Greisler
Nachwuchs auf Sterne-Niveau: Sölden sucht wieder das »Gastro-Supertalent«
Mit internationaler Beteiligung und hochkarätiger Jury positioniert sich Sölden erneut als Bühne für junge Talente. Der Wettbewerb zeigt, welches Potenzial in der nächsten Generation steckt – und warum Betriebe genau jetzt hinschauen sollten.
von Brigitte Radl
30. März 2026
Beim Wettbewerb »Sölden sucht das Gastro Supertalent« wurde das »Falcon Restaurant« erneut zur Bühne für 36 Schüler aus Österreich und der Schweiz. Sie traten in den Disziplinen Küche, Service und Marketing gegeneinander an.
Die vierte Auflage des Formats hat ein klares Ziel: Talente sichtbar machen und dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Dabei war eine Entwicklung zu beobachten: Das Niveau steigt und mit ihm die Relevanz für – insbesondere international ausgerichtete – Betriebe. Eine Jury mit insgesamt sechs Michelin-Sternen und 20 Hauben unterstrich den professionellen Anspruch der Veranstaltung.

Starke Leistungen – auch international
Den Gesamtsieg holte sich der »Tourismus Campus Bludenz«, der insbesondere in den Bereichen Service und Marketing überzeugte. In der Königsklasse Küche setzte sich die »Schweizerische Hotelfachschule Luzern« durch. Ein weiteres Signal für die hohe Ausbildungsqualität in der Schweiz.
Ein wesentlicher Treiber des Formats ist die Praxisnähe: Mitverantwortlich für die Umsetzung ist unter anderem das »Das Central«, das sich seit Jahren aktiv in der Nachwuchsförderung engagiert. Fachlicher Leiter des Wettbewerbs ist Spitzenkoch Philipp Stohner (»s’kammerli« im »Das Central«), der das Niveau der Teilnehmer lobt: »Wir haben hier Gerichte gesehen, die man problemlos in Spitzenrestaurants servieren kann. Wenn man sieht, mit welcher Freude der Nachwuchs ans Werk geht, weiß man: Gastronomie ist einer der coolsten Jobs der Welt.«
Sein »Central«-Kollege Stefan Speiser betont die Bedeutung der Initiative: »Lehrlingsförderung ist das Wichtigste in unserer Branche. In Sölden bieten wir dafür eine absolute Traumkulisse und Top-Infrastruktur.«

Plattform gegen den Fachkräftemangel
Für die Schüler stand neben ihren kulinarischen Leistungen vor allem Netzwerken und Orientierung für den weiteren Karriereweg im Fokus. Für Betriebe wiederum gilt: Formate wie in Sölden zeigen, wie Employer Branding, Ausbildung und Praxis zusammenspielen können – und dass, wer Nachwuchs frühzeitig erreicht und fördert, sich langfristig Wettbewerbsvorteile sichert.
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