Die 10 besten Luxus Restaurants in Berlin
Mehr geht nicht: Sternekoch Marco Müller versteht es, aus den besten Lebensmitteln inspirierendes Essen zu erschaffen, »das den Kopf füttert, das Herz berührt und den Bauch wärmend glücklich macht«.
Mit Blick aufs Brandenburger Tor speist man im Lorenz Adlon Esszimmer raffinierte Gerichte, die Küchenchef Jonas Zörner kreiert. Im Mittelpunkt seiner Menüs stehen herausragende Produkte.
Der umtriebige Starkoch serviert in seinem Sternerestaurant eine asiatisch inspirierte Küche, die japanische Produktperfektion mit thailändischer Aromatik und chinesischer Küchenphilosophie verbindet.
Seit zehn Jahren legen Küchenchef Micha Schäfer und Patron Billy Wagner den Fokus auf hervorragende Lebensmittel und ihre Produzenten. Nur die erlesensten Produkte werden für die Menüs verwendet.
Sebastian Frank verbindet im Horváth in Kreuzberg seine österreichische Heimat mit einer Portion Kreativität. Regionale Zutaten stehen im Vordergrund, die meisten Gerichte sind vegetarisch.
Ein Besuch im Facil ist ein Komplettpaket: Der Gastraum strahlt durch den Blick auf die grüne Terrasse Ruhe aus, die Küche von Michael Kempf entführt auf eine kulinarische Reise der Extraklasse.
Die Küche von Patissier René Frank lädt Gäste dazu ein, außerhalb traditioneller Kategorien wie »süß« oder »salzig« zu denken. Getränke sind dabei keine Begleitung, sondern Teil des Menüs.
Die Stuckwand von Bildhauer Richard Bieber ist das visuelle Herzstück des Restaurants in Wilmersdorf. Kulinarisch wartet Chef Stephan Garkisch mit drei verschiedenen, sterneprämierten Menüs auf.
Acht Stockwerke über der Potsdamer Straße, Panoramablick über Berlin und eine ehemalige Club-Etage, die für Fine Dining eigentlich zu groß und zu laut ist. Das »Golvet« hatte es nie leicht: zu viel Raum, zu viel Fluktuation in der Küche, zuletzt ein Chef, der mit großem Selbstbewusstsein und noch größeren Menüpreisen kaum wahrgenommen wurde. Wer das weiß, betritt den Fahrstuhl nach oben mit einer gewissen Skepsis. Und verlässt das Restaurant vollkommen anders gestimmt. Nicholas Hahn steht seit Februar am Herd, und es dauert keine zwei Gänge, bis klar ist, was seine Ambitionen sind. Als Gemüsekoch bekannt, macht sein Menü deutlich: Das war immer nur ein Teil seines Könnens. Er kocht Gemüse auf einem Niveau, das in der Stadt seinesgleichen sucht, aber eben auch Wachtel, Garnelen und Zander mit derselben Präzision. Das »Golvet« erreicht damit ein kulinarisches Niveau, das es so noch nicht hatte. Das Paprikatatar mit Paprikaeis und Jalapeño-Jus hat die Konsistenz von Fleisch und die Qualität eines Gerichts, das man nicht vergisst. Die dekonstruierte Baiser-Pizza klingt nach Instatrend, schmeckt aber gewaltig nach Können. Und die Wachtel: glasierte Keulen, soufflierte Brust mit Trüffel, eine gefüllte Spitzmorchel, dazu ein Blaubeerpüree, das man so nicht erwartet und sofort vermissen würde. Sommelier Andrea Agosta hat eine Weinkarte von enzyklopädischer Tiefe zusammengestellt, etwas üppiger als nötig. Was noch fehlt, ist eine alkoholfreie Begleitung, die Hahns Spiel mit Aromen weiterdenkt. Vier Gänge für 110 Euro, sieben für 185 Euro: nicht gerade günstig, aber gemessen an dem, was Hahn auf den Teller bringt schwer zu beanstanden.