Die 10 besten Weinbars in Berlin
In der Bar im Rutz Zollhaus trifft Industrial-Chic auf zeitlose Eleganz. Warme Holztöne und dezentes Licht laden zum Verweilen an der Bar ein. Die Getränkekarte bietet eine kreative Auswahl an Cocktails, klassischen Favoriten und sorgfältig kuratierten Spirituosen.
Ein Besuch der sechsten Etage des KaDeWe lohnt sich nicht nur wegen der internationalen Delikatessen, sondern auch wegen der gastronomischen Angebote. In der Weinbar werden am langen Tresen ausgewählte Weine kleiner und großer internationaler Winzer ausgeschenkt.
Z steht für Ralf Zacherl, KO für Mario Kotaska. Die TV-Köche haben sich mit Anja und Carsten Schmidt vom Weinladen Schmidt zusammengetan. Das Ergebnis ist eine vinophile Genusswerkstatt mit Kochkursen.
Die österreichischen Weinaficionados Willi Schlögl und Johannes Schellhorn haben mit ihrem Weinlokal nicht nur sich, sondern auch vielen Gästen einen Traum erfüllt. Über 600 Weine stehen auf der Karte, dazu wird sehr gutes Barfood (Spinatknödel!) serviert. Amore!
Guter Wein ist hier zu Hause: Im historischen Ambiente bei Lutter & Wegner in Mitte stehen über 750 Weine renommierter Winzer aus Europa und der Welt auf der Karte. Begleitet werden die feinen Weine und Weinraritäten von alpenländischen und saisonalen Gerichten.
Danny Benedettini kocht mit einer bemerkenswerten Klarheit, die überrascht. Seine Küche kennt keine Schnörkel, keine überflüssigen Komponenten, sondern nur die konsequente Konzentration auf das Wesentliche. Antonio Bragato eröffnete das »Il Calice« bereits im Jahr 2001, konzipiert als großzügiges Restaurant mit Weinhandlung. Nach einer Unterbrechung übernahm er 2016 gemeinsam mit seinem Sohn Louis, der als Sommelier arbeitet, erneut die Leitung. Die Weinkarte mit stattlichen 750 Positionen zählt zweifelsfrei zur Berliner Spitze. Küchenchef Benedettini aus der Romagna setzt auf Produkt und Handwerk statt auf modische Effekte. Seine Teller fokussieren sich auf zwei, maximal drei Komponenten. Das zeigt sich bereits bei den Antipasti wie Crudo di Ricciola oder handgeschnittenem Rinderfilet-Tatar mit Bärlauch, bei hausgemachter Pasta wie Cappelletti mit Ragù alla Bolognese oder Tagliatelle al Burro mit 36 Monate gereiftem Parmigiano. Mittags bietet das »Il Calice« ausgezeichnete italienische Küche mit einem Zwei-Gänge-Menü ab 25 Euro, abends wird die Auswahl deutlich umfangreicher. Die Hauptgerichte reichen von La Nostra Milanese, panko-paniertes Schnitzel vom toskanischen Freilandschwein, über gegrillte Taube mit Dolce-Forte-Sauce bis zur Tagliata di Entrecôte vom Holzkohlegrill. Besonders erwähnenswert: Die moderaten Preise erlauben es, mehrere Gänge zu probieren. Und genau so ist das Konzept gedacht. Benedettini führt die Tradition des Hauses konsequent fort: sorgfältige Produzentenauswahl, handwerkliche Qualität, zeitgemäße Interpretation italienischer Klassik, die ziemlich überzeugt.
Die wunderbaren deutsch-französischen Crossover-Menüs des neuen Küchenchefs Tilo Roth harmonieren genial mit der perfekten Beratung und Weinauswahl des charmanten Chefs und Sommeliers Serhat Aktas.
Einer der lauschigsten Orte, um im quirligen Kreuzberger Kiez gute Weine zu trinken und dabei Leute zu gucken. Der Italien-Experte Stephan Pelzl hat rund 200 exquisite autochthone Weine im Angebot, die man kaufen, aber auch gemütlich draußen bei einem Snack genießen kann.