Falstaff Restaurantguide 2026: Die besten Restaurants im Burgenland
Eine der wesentlichen Adressen der heimischen Kulinarik. Dank des istrischen »Außenpostens« kommt zum Gartengemüse auch Wildfangfisch auf die offene Flamme, die Alain Weissgerber meisterhaft führt.
Provokateur und Promiwirt, vor allem aber herausragender Koch – Max »mehr Biber verkochen« Stiegl lässt niemanden kalt. Im Lokal-Schmuckstück pflegt man weiter »Pannonia trifft nose to tail«. Gut so!
Confierte Zwiebel, »Jus à la diable« oder Challans-Ente. Dazu die umfangreiche Burgunder- bzw. Champagnerauswahl auf der Weinkarte – die Frankophilie ist ein Kennzeichen dieser bemerkenswerten Küche.
Das »Great Dinner« in sechs Gängen steht auch Nicht-Hotelgästen zur Verfügung. Damit genießen sie neben Weinschätzen (»Batonnage« glasweise!) Kreatives wie burgenländische Kaspressknödel und Asia-Aromen.
Das Burgenland auf einem Teller liefern die »Starter« aus der Holzofenküche von Jürgen Csencsits. Überraschende Akzente – Ras el Hanout, Pak Choi – zeigen die Kreativität der Ess-Institution im Süden.
Peter Prieler blickt in der Küche ebenso gern Richtung Osten wie Namensgeber Konrad Robitza beim Wein. Daher kommt kein Krautsupperl ohne scharfe Kolbász aus. Spannende Küche »off the beaten track«.
Ja, die Mittelmeermöwe brütet am See. Nicht nur als Namensgeber, sondern auch als Symbol für mediterrane Einflüsse dient sie im Spitzenlokal. Wermutmousse oder Forellen-Basilikum-Rolle belegen das.
Vom winterlichen Skrei bis zum Herbsttrüffel genießt man bei Michael Pilz im Takt der Jahreszeiten. In der oft touristenüberlaufenen Freistadt hat sich dieses Juwel seinen Charme zum Glück erhalten.
Man könnte sich auf die einzigartige Optik verlassen. Doch mit regionalen Erzeugern (»Saps Kraut«, »Leithaland-Gemüse«) bekommt diese Austro-Küche eine Richtung. Köstliche Ausnahme: Vorarlberger Käse.