Die besten Restaurants in Kanton Appenzell Ausserrhoden
Silvia Manser kocht hier seit Jahren mit grosser Expertise und wunderbarer Leichtigkeit. Ihre Küche bewegt sich irgendwo zwischen lokal und mediterran, manchmal mit exotischem Kick. Derweil kümmert sich ihr Partner Thomas um die Gäste und den gut ausgestatteten Weinkeller.
«Darf ich Ihnen noch den Weinkeller zeigen?» Unbedingt! Es geht durchs Restaurant hindurch ein paar Treppenstufen hinunter und da ist er: einer der spektakulärsten Weinkeller der Schweiz. Über 30.000 Flaschen schlummern hier, darunter eine lückenlose Sammlung Mouton Rothschild ab 1938. Und natürlich die über lange Zeit grösste Weinflasche der Welt: 480 Liter Trockenbeerenauslese Nummer 7 vom Weingut Kracher. Doch es sind nicht nur beeindruckende Zahlen, die den Weinkeller ausmachen. Highlight der Architektur ist die Geheimtür, die sich mit Knopfdruck öffnen lässt, ehe man im Raum mit den edelsten Flaschen steht. Raus aus dem Keller, zurück unter den Sonnenschirm. Pilzsüppchen und Hacktätschli als Gruss aus der Küche. Ersteres erinnert an die Kraft und Präzision jener Suppen, die man früher in Beat Caduffs «Wine Loft» geniessen durfte. Zur Vorspeise gibts Lachstatar auf krosser Rösti an Meerrettichcrème. Der Kollege vis-à-vis schwärmt derweil vom lauwarmen Kalbskopf mit Bratkartoffeln und Vinaigrette – ein Klas-siker. Die perfekt gegarten Scampi mit Artischocke und Erbsen werden nur von etwas Hüttenkäse gestört, der sich auf den Teller verirrt hat. Handwerklich astrein ist der Wolfsbarsch mit Brotkruste im Hauptgang, dazu serviert Manuela, die Frau von Chef Walter Klose, weisse Spargeln an einer Hollandaise. Der Winzer-Champagner «L’Accomplie» von Frédéric Savart passt auch zum Dessert: weisse Schoggimousse, Erdbeeren, Waldbeerensorbet. Was von diesem klassischen Menü den neuen Ideen von Sohn und Sous-chef Sebastian entstammt, ist unklar. Die zahlreichen Stammgäste dürfen weiter auf Vertrautes zählen.
Der Anker vermischt Eleganz und gemütlichen Appenzeller Charme miteinander. Im Restaurant im ersten Stock speist man mit Blick auf den Alpstein, es gibt perfekt gekochte, bodenständige Küche. Schön ist: Das Fleisch, das hier verarbeitet wird, stammt aus eigener Metzgerei.
Das Treichli liegt hoch über dem Bodensee und punktet mit einer Aussicht, die schon fast allein den Ausflug rechtfertigt. Auf den Tellern dominieren frischer Fisch aus dem See und Fleisch aus der Region. Ein Ort, der Natur, Küche und Panorama gekonnt verbindet.
Im Bären fühlt man sich schnell wohl – dank des gemütlichen Ambiente und der angenehmen Gastfreundschaft. Die Küche ist klassisch, beim Kochen wird viel Wert auf die Produkte, das Handwerk und die Präsentation geachtet – besonders beim abends servierten Gourmetmenü.
In diesem schönen Gasthof wird eine abwechslungsreiche Küche angeboten, die der Jahreszeit angepasst wird. In der Basis sind die Gerichte schweizerisch und französisch, mit guten Optionen für Vegetarier und Veganer. Im Sommer nimmt man im lauschigen Garten Platz.
Hier wird schon in der dritten Generation gekocht. Es dreht sich alles um Frische und Herkunft: saisonale Schätze aus der Region. Damit's nicht langweilig wird, gibt's regelmässig Themenwochen: mit Burger, Steaks, Wild oder Tatar im Fokus. Ein Genusszirkel für Entdecker.