Die besten Restaurants mit 2 Falstaff-Gabel(n) in Köln
Roberto Carturans kunstfertige Interpretation der Cucina italiana lebt weniger von Show-Effekten als von tadelloser Produktqualität und klassischer Schlichtheit. Purezza bis zur Perfektion!
Auch unter neuer gastronomischer Führung bleibt die traditionsreiche »gute Stube« im altehrwürdigen Grandhotel ihren Leitlinien treu. Lars Wolfs französisch-rheinische Hochküche wirkt sehr vertraut.
Szenelokal mit toller Weinkarte. Frei nach dem Motto »geteilte Teller sind doppelter Genuss« kann man sein Programm individuell gestalten. Zur Auswahl stehen je eine Handvoll kalte und warme Speisen.
Gekonnt bricht Kengo Nishimi im fünfgängigen Omakase-Menü die traditionelle japanische Küche durch internationale Aromen auf, etwa beim Rochen mit Lauch-Barigoule, Tomaten-Dashi und Vadouvan.
Nach dem Umzug kocht das Duo Sonja Baumann und Erik Scheffler nun mit deutlich mehr Platz. Geblieben sind der Fokus auf echte, naturnahe Küche und der Mix aus Frühstück und Casual Fine Dining.
Der Ableger des nebenan gelegenen Gourmetrestaurants überzeugt mit gehobener gutbürgerlicher Küche sowie einem herrlichen Blick auf den Rhein. Der Weinhandel bietet Gutes aus Österreich.
Alen Radics Gourmetbistro im Belgischen Viertel blieb lange unter dem Radar. Völlig zu Unrecht, denn aus der winzigen Kombüse kommen handwerklich präzise, elegante Kreationen – als Menü und à la carte.
Schicke Gourmetbar von Daniel Gottschlich im Basement eines Boutiquehotels. Aus der Küche von Head Chef Johannes Langenstück kommen eindrucksvolle Kreationen: Kleines, Großes, Solo-Dishes oder welche zum Teilen.
Mit viel Herzlichkeit geführtes Speiselokal mit bodenständiger Wirtshausküche und hervorragender, deutsch-österreichischer Weinauswahl. Der erste Donnerstag im Monat ist für saftig-krosse Backhendl reserviert.
Was in den Metropolen der Welt längst Alltag ist, füllt in Köln eine Lücke, die bisher kaum jemand bewusst wahrgenommen hat. Zwischen Streetfood-Spots und Sternerestaurants bietet das »Kluth« eine gefühlvolle Marktgartenküche, für die sich erst allmählich eine Zielgruppe formt. An gleicher Adresse hatte sich zuvor die »Frohnatur«-Weinstube versucht, bevor in diesem Sommer Kevin Rademacher und »Kluth«-Mitbegründer Hannes Radeck das Zepter übernahmen. Beide kennen sich aus ihrer Zeit im »Ox&Klee« und haben gemeinsam den Weg von Luxus und Performance hin zu Nachhaltigkeit und Nahbarkeit eingeschlagen. Gemüsepopcorn, Steinpilz-Chawanmushi, Kaffeesatz-Shoyu, nordisch-lässige Gemütlichkeit und Musik vom Plattenspieler öffnen den Horizont für eine neue Vorstellung von zeitgemäßer Gastronomie. Rademacher und Radeck verarbeiten ausschließlich ganze Tiere – etwa für ein Lammgericht mit roter Zwiebel und schwarzem Reismiso, bei dem verschiedenste Schmorstücke über Stunden zu einem intensiven Ragout verschmelzen. Herz, Niere und Lunge werden mehrfach gesalzen, getrocknet und geräuchert. Die so konservierten Innereien lassen sich, ähnlich wie Bottarga, hauchfein über den Kartoffelschaum reiben – ein echtes Aromenfeuerwerk. Spitzengastronomische Finesse zeigt sich auch in der Kunstfertigkeit, mit der aus einfachen Zutaten wie Mehl, Wasser, Zitronensalz, Waldfrüchten und Molkenkäse aromenstarke Ricotta-Agnolotti entstehen – in einer Sauce, die gleich- zeitig schaumig, erdig, tief und zitrisch-frisch ist.
Gastronomieinstitution mit sehr guten arabischen Spezialitäten. Am neuen Standort überzeugen nun Muna Nazzals Söhne mit Premiumdrinks, schickem Ambiente und neuer Speisekarte im Sharing-Stil.
In wenigen Jahren hat Maria Karpathiotaki gemeinsam mit Ehemann und Küchenchef Nikos Kasotakis aus dem elterlichen Betrieb einen neuen Gourmet-Hotspot gemacht. Griechische Küche? Ja, aber neu gedacht.
Etwas versteckt in einer einstigen Kapelle gelegenes Feinschmeckerlokal mit lauschiger Terrasse, aber eher wenig Sitzkomfort. Gekocht wird nach alter Schule, mehr klassisch als kreativ und mit Sinn für Details.
Zwischen Dom und Rhein gelegenes, schickes Weinlokal von Sternekoch Maximilian Lorenz, der hier namentlich den Großvätern ein Denkmal setzt. Serviert wird eine deutsch-mediterrane Bistroküche mit Pfiff.
Kölns wohl stilvollstes Bistrokonzept begeistert Fans mit seiner unaufgeregten Produktküche wie etwa Freilandhuhn mit Sauce Albufera oder Färöer-Lachs mit grünem Papaya und Curry-Limetten-Schaum.
Julia Komp lädt Gäste gern auf kulinarische Entdeckungsreisen ein. In ihrer Mezze Bar – angrenzend an das Spitzenrestaurant – werden orientalische Gaumenfreuden in ihrer ganzen Vielfalt zelebriert.
Von der Wahl der Zutaten über die präzise Technik bis zur behutsamen Präsentation folgt alles dem Geist einer Jahreszeitenküche zwischen jetzt und damals. Hideyuki Takahashi kocht Kaiseki-inspiriert.
Seit der Schließung des Astrein im Januar kann sich Eric Werner nun voll und ganz auf sein Zweitrestaurant konzentrieren. Gekocht wird gutbürgerlich-ambitioniert sowie französisch inspiriert. Solide Weinkarte.
Ein Stück Frankreich in Köln, und das seit über zwanzig Jahren! Die frische, unprätentiöse Brasserieküche – Coq au Vin, Jakobsmuscheln, Beurre blanc – passt gut zum detailverliebten, authentischen Ambiente.
Charmantes Italo-Bistro im Agnesviertel mit hausgemachter Pasta sowie Menü-»Zwang« beziehungsweise -Konzept, wobei man frei entscheiden kann, wie viele der drei oder vier Gänge Antipasti, Primi oder Dolci sind.