Die besten Restaurants mit 2 Falstaff-Gabel(n) in Oberösterreich
Rund um das wiederbelebte Wirtshaus mit tollem Fernblick grasen Kühe. In der Küche zaubert Martin Kinast ein Wohlfühlgericht nach dem anderen aus dem Ärmel und schaut in die Herzen der Gourmets.
Außergewöhnlich, liebenswert, außerhalb jeder Norm. Im Muto erwartet Genießer das Unerwartbare auf höchstem kulinarischen Niveau. Einfach fallen lassen, kreative Meisterwerke und Weine genießen.
Ein schönes und schickes Restaurant im Almtal, das mit einer modern interpretierten Küche besonders schön glänzt. Japanische Ramen werden regional umgesetzt, Portobello-Pilz beglückt nicht nur Veganer.
Man nehme ein charmantes Lokal, serviert Feinheiten wie Rieslingschaumsuppe mit Kabeljau-Ravioli, empfiehlt dazu einen tollen Wein aus der umfangreichen Karte und potenziert das. Voilà: Hochgenuss.
Das A und O außergewöhnlicher Küche sind in erster Linie die Bauern, die hervorragende Lebensmittel produzieren. Das O’s holt sie vor den Vorhang und veredelt ihre Produkte meisterhaft und kreativ.
Hui, welch schöner Platz, um das Leben zu genießen. Schickes Hotel mit zauberhaftem Restaurant, das mit sehr modern interpretierten Gerichten (Fischbosna) Wohlfühlen auf oberstes Niveau bringt.
Es war einmal ein Wirtsehepaar namens Essig, das seit den Achtzigern des vorigen Jahrtausends in Linz für exzellente Küche sorgte – erst in ihren zwei »Vogelkäfig«-Restaurants und ab 2010 dann im »Essig’s« im extravagant gestylten früheren Tanzlokal »Froschberg Rondeau«. Ende 2025 hörten die Essigs nach aufregenden 38 Gastronomie-Jahren auf. Nun übernahm der junge Wirt Thomas Huber die Lokalität zusätzlich zu seiner »Huberei« in der Innenstadt. Huber war hier einst schon mal in Diensten, der nur nüchtern aussprechbare Name »zamzamzam« soll das abseits der City gelegene Restaurant als Ort der Begegnung definieren und mit einem Konzept ohne Schwellenangst und Allüren jüngere Leute anlocken. So hält sich die Küche an Klassiker, die in höchst solider Qualität aufgetragen werden. Bei Kalbsbries, gebacken mit Kartoffel-Vogerlsalat und Kernölmayo, ist selbst die kleinere Vorspeisenportion eine kaum bewältigbare Sache. Der sehr mild gewürzten Lachsterrine verleiht der Rhabarber-Fenchelsalat in herbem Rhabarber-Orangen-Basilikum den nötigen Pep. Auf das Vorhandensein klassischer Krautfleckerl mit Röstzwiebel und Salat kann man sich verlassen – die hält Huber für quasi systemrelevante Grundversorgung. Hervorragend – Schokoladen-Allerlei mit Himbeere und knusprigen Schwarzbrot-Stücken. Ein Aviso für Weinfreaks: Huber konnte den exzellent bestückten Weinkeller übernehmen. Die Folge: unvermutete Schätze, teils mit dem Vermerk »letzte Flasche«, zu erstaunlichen Konditionen. Sassicaia aus neun Jahrgängen. Rare Krug-Editionen. Gereifte Wachauer und allerlei aus Bordeaux. Weinaffine Linzer mögen Teile der Karte schon »geplündert« haben. First come, first served.
Wie beginnt man, ein kulinarisches Märchen zu erzählen? Fängt man mit der sensationellen Weinkarte an, dem historischen Familienbetrieb oder den Wild-, Wald- und Wiesengerichten? Einmal alles, bitte!
Im Sommer ist es ein Vergnügen, im Freien mit Seeblick zu sitzen, aber auch die Wirtshausstube zählt zu den schönsten. Die Gerichte stammen aus der Feder von Lukas Nagl – es ist also herausragend.
Gediegenes Gourmetrestaurant, das Wert auf Etikette legt und mit einer guten Weinkarte punktet. Kulinarisch erwartet die Gäste ein Streifzug durch die Region – freilich mit vielen Fischdelikatessen.
Man fragt sich immer, wieso es nicht mehr dieser charmanten Plätze und schön renovierten Wirtshausstuben wie im Schloss Hochhaus gibt. Unaufdringlich, edel, gemütlich. Vorzügliche heimische Küche.
Anpfiff, Pass, Tor. Was im Fußball ein Volltreffer ist, wird hier täglich in der Küche umgesetzt. Die ÖFB-Teamköche Fritz und Tamino Grampelhuber begeistern mit Kochkunst wie die Nationalelf die Fans.
Die Spezialität des Hauses: »zamglegte Knödel«, die eigentlich gefaltete Nudeltaschen sind – außergewöhnlich gut! Vieles stammt aus der Region; man könnte mit den Lieferanten einen Greißlerladen eröffnen.
Der idyllische Garten lässt die Herzen der Romantiker ganz besonders schnell schlagen. Der Pulsschlag von Gourmets stimmt sich dazu passend ein: wunderbare österreichische Küche mit guter Weinkarte.
In einer Bierregion punktet Franz Dafner mit Weinkompetenz. 25.000 Flaschen lagern im 800 Jahre alten und zehn Meter tiefen Weinkeller. Dazu passen trendige Wohlfühlgerichte mit starkem Lokalbezug.
Wer sich im Umland von Linz nicht so genau auskennt – Leonding ist nicht irgendwo in Oberösterreich, sondern gleich an der Stadtgrenze der Landeshauptstadt und liegt nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof entfernt. Die dortige »Bergdiele« gilt als Hochfrequenz-Adresse in Sachen Betreiber. Nun nahmen sich zwei – Eigendefinition – »Mühlviertler Buam« der optisch eher schlichten Gastwirtschaft als neue »Dealer« an – Achtung, Wortspiel bezüglich »Diele«. Florian Gintenreiter machte sich im Lande einen Namen beim »Rahofer« in Kronstorf oder zuletzt im Linzer »Rosso«. Auch David Roither diente an allerlei besten Adressen. Das Resultat ergibt ein Problem: Bei vielen Speisekarten weiß man nicht so recht, was man nehmen könnte. Hier weiß man nicht, was man weglassen soll. Eine somit beste Lösung: das sechsgängige »Abendmenü« zu erfreulichen 95 Euro. Sieht man einmal vom wahrscheinlich zu frischen und somit noch starren, geflämmten Zander ab – wohl dem sichtlichen Ansturm auf Linz’ neue spannendste Adresse geschuldet – werden hier Gerichte mit Eigenständigkeit und Charakter aufgetragen. Zu Cime di Rapa gibt’s cremiges Dotter, Ricotta und nicht penetrant eingesetzten Bärlauch, Bergamotte sorgt für eine zusätzliche Dimension. Mürb gekochte Rindszunge bekommt – kein Scherz – eine süßsaure BBQ-Lackierung, bei der reduziertes Cola eine Hauptrolle übernimmt, dazu jene Wildkräuter, die Wald und Wiese gerade hergeben – Brennnessel, Schafgarbe etc. Schräg und sehr gut: Steinbutt, Grammelschmalz, Räucherjoghurt, nochmals Bergamotte und – Gulasch. Bemerkenswert: die sorgfältig kuratierte Weinkarte und ihr menschliches Pendant Josef Hurmer – selten bekommt man Bouteillen mit so viel Herzblut empfohlen.
Der Postwirt bringt allen etwas: einerseits den Gästen im schönen Wirtshaus die vielen saisonalen Schmankerln aus der Region, andererseits den Feinspitzen die Möglichkeit, das Catering in Anspruch nehmen.
Wie lange muss ein Steak reifen, um geschmackliche Perfektion zu erreichen? Sandro Gamsjäger lässt es vierzig Tage im »Dry-Ager« und beweist bei der Zubereitung, dass er in den besten Häusern gekocht hat.
Für die einen ist es ein schönes Ausflugsgasthaus, das sich nach einer Tour anbietet, für andere ist es ein gastronomisches Highlight, das mit Feinem wie Sulz und Linsen oder Schulterscherzl punktet.
Wer Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit definieren möchte, landet im Stiegl-Gut Wildshut. Ein Slow-Food-Betrieb, wo Genuss und Verantwortung Hand in Hand spazieren. Eigene Landwirtschaft, Top-Bier.