Die besten Restaurants mit 3 Falstaff-Gabel(n) in Wien
Ein sehr ungewöhnliches Konzept: vorn eine Tagesbar mit großer Champagner-Auswahl und Snacks. Hinten das intime »Esszimmer«, wo Alexander Kumptner ein Sieben-Gänge-Menü zum Fixpreis serviert.
In den ehemaligen Hallen des Dorotheum Fünfhaus zelebriert Sören Herzig große und kleine kreative Fine-Dining-Menüs mit einer schönen Portion Witz und Charme (»Bikini-Toast«!). Großartige Weinauswahl!
Das Lokal gibt’s schon länger. Jetzt wurde es neu definiert als High-End-Steakhaus mit außergewöhnlicher Weinselektion – von guten Tischweinen bis hin zu Pétrus, Cheval Blanc oder Romanée-Conti.
Ungewöhnlich für eine Hotelbar: Hier kann man ganz exzellent in intimem Ambiente speisen. Eigenständige Küchenlinie mit asiatisch inspirierten Gerichten wie Paprikahendl Tandoori oder Gulasch Tantan.
Seit Jahren Spitze in Sachen Wein, das Essen spielt in der gleichen Liga. Küchenchef Michael Gubik steht für eine kreative, produktfokussierte Küchenlinie. Mehrgängige Menüs. Oder einfach perfekten Chilileberkäse.
Beisl, aber in hip: Mit Fingerspitzengefühl und Verve entstaubt Julian Lechner Wirtshauslieblinge wie Backfleisch und Innereien, während Simon Schubert dazu immer genau die richtige Flasche parat hat.
Küchenchef Mike Feierabend hat sich gut eingelebt. Feinste Produkte von Seezunge über Stör bis zum Fasan in kreativer Ausgestaltung, dazu erlesene Weine aus der grandiosen Sammlung von Patron Hermann Botolen.
Die Hauptrolle spielen intensive Brühen mit Nudeln und allerlei weiteren Einlagen, auch in einer veganen Variante. Darüber hinaus ist die Vielfalt an Rollen und vietnamesischen Traditionsgerichten groß, etwa würziges Cari (Curry) und knuspriger Schweinebauch »Bun Heo Quay«.
Auch am zweiten Standort der Pilgerstätte von Japan-Afficionados liegt der Fokus ganz auf herausragender Qualität: Man will (und sollte!) die ganze Karte rauf und runter ordern, denn von knusprigen Takoyaki über Spicy Salmon Don bis zu Udon-Varianten gelingt hier einfach alles.
Der sizilianische Sternekoch Ciccio Sultano hat ein gutes Auge auf seine Filiale im Wiener Ritz-Carlton Hotel. Unter anderem exzellente Meeresfrüchte- und Pastagerichte. Tolles Service, legendäre Weinkarte.
Optisch wurde das kleine, feine Restaurant im Anantara Palais Hansen eben aufgefrischt. Küchenchef Paul Gamauf sorgt für kreative und saisonale »Carte Blanche«-Menüs mit fünf bis neun Gängen.
Kommod lässt es sich im intimen Kommod mit klaren Gerichten verweilen: Beispiel: Forelle, Kürbiskern, Schwarzbeere. Mehrgängige Menüs (auch vegetarisch), tolle Weinkarte, Käse vom Tölzer Kasladen.
Lokale kommen und gehen, wechseln Wirt und Name. Was »Hansen«-Wirt Leo Doppler 2000 ersann und dann Schwester Veronika und ihr Mann Christian Domschitz übernahmen, hat seit 26 Jahren Bestand. Architekt Luigi Blau mutierte die kaiserliche Kutscheneinfahrt des Burgtheaters zum »Vestibül«. 2009 hatte Domschitz die Idee einer »Wiener Brasserie«. Nun erfolgte wieder ein Schritt in diese Richtung, umgesetzt vom formidablen Christoph Schuch. Denn Domschitz steht schon seit Jahren nicht mehr in der Küche. Die gescheiteste Innovation: Wiener Küche »klein« zu machen. Denn die Deftigkeit vieler Gerichte verunmöglicht meist mehrgängigen Genuss. Großartig: Wildschweinbratl als glasiertes Röllchen mit Kimchi-Chinakohl, Aschantinuss und heimischem Wasabi. Kalbskopf gebacken bekommt als frischen Begleiter Spargelsalat und Pommery-Senfsauce. Auf frische Pasta wird hausgemachter »Wiener Alpen-Bottarga« aus geräuchertem Lachsforellen-Rogen gehobelt – hatte man sogar als Großportion sehr gern. Noch kleiner lässt sich das Gros der Gänge in Menüform genießen. Auch neu: Bis kurz vor Mitternacht gibt’s Happen aus der Schankkarte. Ein von manchen vergessener Klassiker gibt ein starkes Lebenszeichen.
Peter Friese ist es gelungen, das neue Restaurant Beletage so aussehen zu lassen, als wäre es schon immer da. Zweigeteilt die Karte: Klassiker plus ein Jahreszeiten-Angebot von Koch Werner Pichlmaier.
Internationale Fusionsküche mit lateinamerikanischen Akzenten bedeutet ein sensorisches Erlebnis. Das unaufgeregte Lokal überlässt den Tellern die Bühne: spektakulär komponiert und voller Spannung.
Während Marcel Ruhm in der Küche tolles Sushi und kreative Nikkei-Küche zubereitet, sorgt sein Bruder Sascha für die passende Wein- und Sakebegleitung – beide mit spürbarer Leidenschaft.
Seit Jahrzehnten wird im urigen Gasthausambiente der authentischen Wirtshausküche gehuldigt. Beste Grundprodukte bilden die Basis, geliebte Klassiker von Krautfleckerl bis Beuschel das Ergebnis.
Japanischer Fine-Dining-Langzeitklassiker in luxuriösem Rahmen. Hoch oben im siebten Stock des Grand Hotels trifft die hohe Sushi-Kunst auf beeindruckende Teppanyaki-Perfektion. Tolle Wein- und Sake-Auswahl.
Unter der Ägide von Martin Pichlmaier und dank verfeinerter Gerichte von Roman Artner erlebt der Herkner eine echte Blütezeit. Traumhafter, begrünter Innengarten. Tipp: Vier- oder Fünf-Gänge-Menüs. Tolle Weine!
Gehobenes italienisches Restaurant mit den Feinheiten und Aromen der toskanischen Küche und starkem Weinsortiment. Keine 08/15-Gerichte – Pasta und Co gibt's auf Wunsch sogar mit Périgord-Trüffel.