Frühstück – Restaurants in der Schweiz
Im Mammertsberg servieren Silvio Germann und Team eine kreative, vielfach ausgezeichnete Küche mit regionaler Verankerung. Das stilvoll renovierte Haus bietet ein Fine-Dining-Erlebnis mit Blick auf den Bodensee – und die Möglichkeit, gleich vor Ort zu übernachten.
In stylisher Jachtclub-Atmosphäre mit Blick auf den See trifft mediterran-italienische Finesse auf gelassene Eleganz: offene Küche, grüne Fliesen, Leder-Lounge und eine einzigartige Weinkarte – entspannt, kultiviert, perfekt für das Nizza-Gefühl am Zürichsee.
In ehrwürdigen Stuben mit Blick auf die Limmat wird eine Küche gepflegt, die auf Handwerk und Herkunft setzt. Die Saucen haben Tiefe, die Garpunkte sitzen, der Service ist aufmerksam. Wer einen Tisch auf der Terrasse bekommt, erlebt Zürich von seiner schönsten Seite.
Im Flickflauder trifft stylishe Architektur auf regionale Gourmetküche: Kreative Gerichte – etwa das Emmentaler Milchlamm oder vegetarische Manicotti – rücken feinste Appenzeller Produkte ins Rampenlicht und werden von einer schönen Weinauswahl begleitet.
Health-und-Lifestyle-Küche vom Drei-Sterne-Koch. Hier zaubert Sven Wassmer gesunde Gerichte mit Zutaten aus nachhaltiger Landwirtschaft und fairem Handel. Das verve sei eine Ode an die Lebensfreude und den Genuss. Mehr als nur geniessbar sind hier die innovativen Cocktails.
«Ich will, dass die Gäste wegen eines Gerichts wiederkommen», sagte der neue Executive Chef Stefanos Ioannidis bei seinem Start vor einem halben Jahr gegenüber Falstaff. Mit diesem Satz im Hinterkopf setzten wir uns in seinem Restaurant «Cattani» im Fünf-SterneHaus «Kempinski Palace Engelberg» an den Tisch. Ein prickelndes Glas Besserstein Blanc de Noir aus dem Aargau zum Start und ein sehr gelungener Snack: zwei Holzkohle-Tuilles in Fischgrätenform und dazwischen eine Masse aus geräucherter Forelle und Sardine. Chef Ioannidis raspelt vor dem Gast Bottarga aus seiner griechischen Heimat darüber. Überraschend, erfrischend, umami. Die Bisque wird direkt am Tisch eingegossen und flutet dabei die angetrocknete Cherry-Tomate, den zugeschnittenen Hummer und den schwarzen Trüffel. Sie ist ein wahres Gedicht: samtig, wahnsinnig intensiv. Der Hummer ist perfekt gar, die Tomate bringt einen tollen, fruchtigen Kick und sogar die wohlig dunkle Trüffelnote ist erkennbar. Definitiv eine der besten Bisques, die man in der Schweiz geniessen kann. Seeteufel-Frikassee im Hauptgang: zwei dicke, glasige Fischmedaillons im feinen Kräutermantel, Reminiszenzen an die Küche von Ioannidis’ Grossmutter – Wildkräuter, Zwiebel, Dill, eingelegte Zitrone. Der Service nappiert eine dickflüssige Dill-Beurre-blanc über den Seeteufel und lässt zum Glück das Pfännchen am Tisch. Drei, vier Grad mehr hätten dem Fisch gewiss gutgetan – ansonsten tadellos. Das warme Schoggiküchlein mit flüssigem Kern zum Dessert ist deftig. Dazu eine Nocke Whisky-Vanille-Creme, welche die Schokolade um eine torfig-rauchige Note erweitert. So, würden wir wegen eines Gerichts wiederkommen? Ganz klar ja: wegen der Bisque!
Im Rössli erwartet Geniesser mehr als nur Essen: Das eingespielte Team verwandelt regionale Marktkost und Metzgerware in kulinarische Kunstwerke. Menüs oder à la carte – ehrliche Küche mit Überraschungseffekt. Wer zu voll ist, bleibt einfach über Nacht.
Lange galt die Villa Hundert als Geheimtipp, mittlerweile bekommt sie mehr Aufmerksamkeit. Hier kochen zwei junge Schweden innovative alpine Gerichte mit nordischen Einflüssen. Die Gerichte sind reduziert mit viel Gemüse. Vieles wird im Green Egg oder auf dem Feuerring gegart.
Das Glacier in Grindelwald setzt auf modernes Design und eine ambitionierte Küche. Fein abgestimmte Gänge holen das Beste aus lokalen Produkten heraus. Die alpine Kulisse und die kreative Handschrift machen das Glacier zu einem Ort für zeitgemässen Gourmetgenuss.
Jack's Brasserie ist ein Berner Urgestein mit klassischer französischer Küche und legendärem Schnitzel. Die Jugendstil-Architektur schafft einen eleganten Rahmen, der an die grosse Brasserietradition erinnert und den besonderen Charakter des Restaurants prägt.
Dass alpine Küche auch vegetarisch funktioniert, beweisen André Kneubühler und sein Team. Produkte aus den Bergen werden hier ins Rampenlicht gerückt, wer Fleisch oder Fisch essen möchte, kann diese zusätzlich bestellen – undogmatisch, kreativ und wunderbar raffiniert.
Auf der Moosegg wird aus regionalen Produkten präzise und kreativ gekocht. Fleisch und Fisch aus dem Emmental mit internationalen Einflüssen gestalten die Karte. Schmackhafte Gerichte mit überraschenden Aromen werden mit Blick auf die Hügel des Emmentals serviert.
Ein Familienbetrieb mit Küche zwischen kreativ und klassisch. Besonders gefragt: die Weinabende mit Gastwinzern im Gewölbekeller, begleitet von feinen Menüs und Kaminfeuer. Wer einfach essen will, wird ebenfalls gut versorgt – aber der Abend darf gern länger dauern.
Seit 30 Jahren ist der Seegarten am Jachthafen eine etablierte Adresse – Fisch aus dem Bodensee, saisonale Menüs, ein monatlich wechselndes Set-Menü und das legendäre «Festival de Fruits de Mer» im Winter. Die Günters managen das Restaurant mit Herz und einem gut gefüllten Weinkeller.
Ganz Zürich schaut auf das neue Konzept in der ehemaligen «Brasserie Süd». Die «Brasserie» ist auf dem Logo mittlerweile einfach durchgestrichen – ein ehrliches Statement von den Gründern Valentin Diem und Nenad Mlinarevic. Das alte Konzept hat nicht funktioniert. Doch funktioniert das neue? Die Location bleibt spektakulär, die Tische tragen nach wie vor weisse Tücher. Der Service ist professionell und herzlich, könnte jedoch stellenweise etwas präsenter sein. Vielleicht sind die eleganten Glasscheiben schuld, die zwar eine angenehme Privatsphäre gewähren, dem Personal aber den Überblick erschweren. Statt Krabbencocktail mit Butterbrioche gibt es nun Antipasti, Primi und Secondi. Das Essen des neuen Küchenchefs Andrea Vailati ist italienisch mit einigen internationalen Kniffen. Serviert wird alles zum Teilen in der Mitte, typisch 2025. Bei den Antipasti überzeugt das Vitello tonnato mit hauseigenem Twist: einem kräftigen Kalbsjus. Das Beef Tatar mit getrockneten Tomaten, Haselnüssen und Topinambur-Chips wirkt für uns etwas überkomponiert. Etwas mehr Purismus hätten dem Gericht gut getan. Die hausgemachte Pasta ist hingegen ein Highlight und perfekt al dente. Die Conchiglie al Ragù sind solide, die Trombette – grün gefärbt vom Federkohl – mit Eigelb, Büffelricotta und Chili schlichtweg grandios. Darauf folgt ein leckeres Kalbsribeye Milanese mit Tartarsauce. Bei den Peperoni in Aceto Balsamico hätten wir uns eine süssliche Komponente für etwas mehr Balance gewünscht. Summa summarum: Im neuen «SÜD» gibt es viele Gerichte mit grossem Potenzial – und das schon so kurz nach der Eröffnung.
Im historischen Traubensaal zeigt ein junges Team, wie moderne Gourmetküche funktioniert. Die Gerichte sind eine Hommage an lokale Produkte, serviert als Mehrgänger oder à la carte. Wer es lieber bodenständig mag, bestellt in der gemütlichen Braustube feine Klassiker.
Im Spitzenlokal sind die Saison, Schweizer Tradition und mediterrane Einflüsse wichtig. Im Sommer sitzt man unter den Linden und geniesst die Bergsicht. Der aufmerksame Service tischt vom Kindergericht über «Suure Mocke» bis zum Vier-Gänge-Menü für jeden Gusto etwas auf.
Das Flamel mischt moderne mediterrane Küche mit urbanem Bistro‑Charme: Tagsüber locken leichte «Mezzogiorno»-Gerichte, abends verzaubern Tasting‑Menüs mit Zutaten aus dem hauseigenen Urban‑Garden. Dazu gibt's leckere Cocktails und eine fein kuratierte Weinkarte.
In der getäferten Gaststube schwingt die Küche den kreativen Kochlöffel: ein täglich frisches Drei-Gänge-Menü, elegant komponiert mit regionalem Touch – vom dampfenden Alpenlachs übers Kalbsfilet bis zu erlesenen Käsen. Eine perfekte Adresse für Geniesserinnen!
Im beeindruckenden Ambiente des Burgdorfer Stadthauses überzeugt das Pendule mit gehobener Küche und Gerichten aus dem Mittelmeerraum. Die Karte bietet neben Brasserieklassikern auch überraschende Eigenkreationen – stets mit klarer Linie und hohem Anspruch.