"Übernachtungsmöglichkeit" Restaurants in Kanton Bern
Küchenchef Martin Göschel setzt in seiner alpinen Küche ausschliesslich auf Schweizer Proteine. Das ist keinesfalls einschränkend, sondern schärft die Sinne der Gäste für das Wesentliche: nachhaltige Gourmetküche auf höchstem Niveau in einem ruhigen, eleganten Ambiente.
Tsutomu Kugota ist Sushi-Meister und einer der besten Chefs für die Omakase-Küche in der Schweiz. Seine Kreationen bereichern die kulinarische Tradition Japans mit überraschenden Kombinationen, die nach einem Besuch unvergessen bleiben. Die Sake-Auswahl ist grossartig.
Das Ambiente lässt sich am besten mit einem französischen Landhaus vergleichen. Dazu passt der moderne französische Kochstil von Kurt Mösching perfekt. Die Teller werden filigran angerichtet und von der charmanten Gastgeberin Iris Mösching und ihrem Team serviert.
Im «Hotel Seepark Thun» lädt der jüngste Sternekoch der Schweizer Gastronomie seine Gäste zu einer kulinarischen Reise im «Centric Dining». Sascha Spring startet sein Degustationsmenu «Im Schein der ersten Stunde» mit einer pochierten Auster, grünem Apfel, Stangensellerie und Sudachi. Dann folgen ein Beignet – gefüllt mit Amsoldinger-Fondue, getoppt mit Röstzwiebeln – und ein Cannelloni-Häppchen, das er seit seinem ersten Menu schickt, gefüllt mit Kalbfleisch, dazu Ponzu, Sauer-klee und Kimizu. Wir sind beeindruckt. Der Brotgang zelebriert alte Handwerkskunst: Bio-Gantrisch-Sauerteigbrot, mit blumenförmiger Käsereibutter, Traubenkonfitüre und Stockhornmutschli. Das hat Susu, wie Sascha Spring auch genannt wird, früher zum Frühstück gegessen. Und wir gestehen: Es passt tatsächlich gut zusammen. Das Amuse-Bouche und das Tatar zeigen die regionalen Produkte, die Spring verarbeitet: Aemme-Shrimp als Ceviche, ein Simmentaler Rind als Tatar. Bei beiden Gängen gibt es rein gar nichts zu meckern. Beim Zwischengang wird ein luftiger Steffisburger Kartoffelstock mit konfiertem Eigelb, Lauch und Loïtas Herbsttrüffel aufgetischt. Diese Zutaten passen nicht nur wegen des Herbstes grandios zueinander. Im Hauptgang geniessen wir eine handwerklich perfekte Taubenbrust aus Bresse mit Pastinake und Cassis-Molke. Das Dessert ist eine Hommage an den Marronikuchen von Susus Tante: serviert als Financier, mit Sanddorn, Vanille-Miso und Oolongtee – eine über-raschende Komposition aus Süsse und Würze. Mit einem Cannelé, Grossmutters Spitzbuben und Kalamansi mit Maracaibo-Schokolade beenden wir das persönliche und passionierte Menu von Susu.
Radius serviert das «Menü vo hie» mit Zutaten aus einem Umkreis von 50 Kilometern – Kräuter aus dem Hotelgarten, Burgdorfer Shrimps, eigenes Obst. Chef Stefan Beer erklärt einzelne Gerichte persönlich. Zum Brot wird Zentralschweizer Butter mit Pilzasche gereicht.
Lokal und saisonal ist hier nicht nur eine Redensart, kommen Obst und Gemüse doch tatsächlich oftmals aus dem eigenen Garten. Als wäre dies nicht schon genug, wird man sogar mit Käsespezialitäten von Kühen von der eigenen Alp verwöhnt. Dazu gibt es passende Weine zum Mehrgänger.
Im Hôtel du Cerf wird mit Überzeugung gekocht: klassisches Handwerk, modern gedacht und mit präziser Technik umgesetzt. Die Gerichte wirken reduziert und klar, ohne Effekthascherei. Ein Ort, welcher Wert auf Substanz legt und Kulinarik ohne Kompromisse anbietet.
Im eleganten Speisesaal kommen die Gäste in den Genuss einer vielseitigen internationalen Küche mit fein abgestimmten, saisonalen Zutaten. Handwerklich perfekt umgesetzt sind die Kreationen, die Einflüsse aus der Schweiz, Italien, Frankreich und Asien vereinen.
La Bagatelle im Grand Chalet Gstaad serviert klassische französische Küche mit mediterranem Einschlag, inspiriert von Markt- und Alpenprodukten. Die Terrasse bietet Panorama auf Gstaad, der Weinservice ist prominent und der offene Holzkern strahlt warme Eleganz aus.
Das junge Team bietet den Gästen Gerichte, die von Reisen durch Japan und Skandinavien inspiriert und von französischem Kochhandwerk geprägt sind. Lokale, qualitativ hochstehende Produkte und die Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten stehen an erster Stelle.
Das Glacier in Grindelwald setzt auf modernes Design und eine ambitionierte Küche. Fein abgestimmte Gänge holen das Beste aus lokalen Produkten heraus. Die alpine Kulisse und die kreative Handschrift machen das Glacier zu einem Ort für zeitgemässen Gourmetgenuss.
Jack's Brasserie ist ein Berner Urgestein mit klassischer französischer Küche und legendärem Schnitzel. Die Jugendstil-Architektur schafft einen eleganten Rahmen, der an die grosse Brasserietradition erinnert und den besonderen Charakter des Restaurants prägt.
Im Waldhotel Doldenhorn treffen alpine Eleganz und Gastfreundschaft zusammen. Mehrere Stuben und Salons bieten den passenden Rahmen für eine abwechslungsreiche Küche, die regionale Produkte tadellos verarbeitet und kulinarisch weit über Kandersteg hinausstrahlt.
Jack's Brasserie in Wengen verbindet den Charme einer klassischen Brasserie mit alpiner Kulisse. Die grossen Fenster geben den Blick auf die Berge frei. Innen sorgt warmes Holz für Gemütlichkeit, während vertraute Klassiker vom angenehmen Service serviert werden.
Das Gourmetrestaurant des Hotels Belvedere ist mit nur sechs Tischen klein. Die Gäste werden mit einer internationalen Küche belohnt, welche die ausgesuchten Produkte in den Fokus rückt. Das Ambiente ist gemütlich, der Service aufmerksam und das Essen hervorragend!
Seit Mai ist die Executive Chefin Laura Magee mit der Kulinarik des Viersternhotels «The Cambrian» und dem «Bryn Williams Restaurant», dem Top-Lokal des Hauses, betraut. Die Irländerin grüsst aus der Küche mit einem Poulet-Häppchen mit Chimichurri, Algenpulver und einer eingelegten Gurkenscheibe. Der vegetarische Gruss: ein Falafelbällchen mit Avocado-Topping. Die «Chef’s Choice» besteht aus fünf Akten und ist von der Küche clever gelöst, damit Omnivorinnen und Vegetarier gleichermassen glücklich werden. Das heisst, dass einige der Gänge gleich sind. Der Start beispielsweise: Spargeln mit gehobeltem Eigelb, Ricotta und Rucola. Anders dann beim nächsten Gang: gebeizter Lachs an Zabaione-Creme mit Fingerlimes, Essig-Perlen und Avocado-Wasabi-Tupfer. Der vegetarische Gang ist ein wohliges Pilzsüppchen. Das «Signature Dish» mit japanischen Auberginen wird allen Geniessern aufgetischt. Als Topping gebratene Gemüsescheiben mit Miso-Espuma, Sesam und Frühlingszwiebel-Ringen. Dieser Gang vermittelt fast alle Geschmacksrichtungen: süss, umami, salzig, sauer. Wir sind uns einig: Dieses Gericht darf man niemals vom Menu streichen. Beim vegetarischen Hauptgang steht ein gebratener und blanchierter Weisskabis-Viertel im Zentrum, auf einem Beet von Tofu, Borlotti-Bohnen und Gemüsewürfeli. Für die Fleischesserin wurde Ente gebraten, Pflaumen konfiert und ein Jus eingekocht. Die Sauce vereint dank dem süss-goldenen Geschmack die anderen Zutaten wunderbar. Zum Dessert: Muscovado-Creme mit dehydrierten Erdbeerenscheiben, frischen Heidelbeeren und einem Erdbeer-Sud, im Glas serviert. Für den Crunch sorgt Granola, für die Frische ein Minzblättchen.
Auf der Moosegg wird aus regionalen Produkten präzise und kreativ gekocht. Fleisch und Fisch aus dem Emmental mit internationalen Einflüssen gestalten die Karte. Schmackhafte Gerichte mit überraschenden Aromen werden mit Blick auf die Hügel des Emmentals serviert.
Die Terrasse über Interlaken bietet mehr als eine tolle Aussicht – sie ist Teil des Erlebnisses. Serviert wird eine Brasserieküche, die Klassiker ernst nimmt, aber gar nicht museal wirkt. Der Service ist stets aufmerksam, der Ton locker und der Ausblick sowieso unschlagbar.
Im The Alpina wurde das Fine-Dining-Lokal verkleinert, dafür empfängt Executive Chef Martin Göschel nun mit einem Sharing-Konzept im Restaurant Monti. Im Sommer auf der schattigen Terrasse, im Winter zwischen Göschels Feinschmeckerlokal und dem Sushi-Gourmetlokal Megu.
Im Belle Vue ist der Name Programm: Die grossen Fenster des eleganten Gastsaals geben den Blick auf die Alpen frei. Auf dem Teller geht es klassisch zu und her, die Küche ist französisch inspiriert, vereint mit Einflüssen aus der Schweiz, Italien und von weiter her.