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Das Château Lafleur.

Das Château Lafleur.
© Alex Lebon

Château Lafleur künftig ohne Appellation Pomerol

Bordeaux
Weingut

Paukenschlag in Bordeaux: Die Ikone Château Lafleur hält künftig nicht mehr an den Appellationen Pomerol und Bordeaux fest.

Der Wein von Lafleur gilt neben Château Petrus und Le Pin als der gesuchteste und auch teuerste in der Appellation Pomerol am Rive Droite in Bordeaux. Die Besitzerfamilie Guinaudeau hat nun verlauten lassen, dass dieser Schritt mit den Weinen des Jahrgangs 2025 vollzogen wird. »Das Klima verändert sich schnell und drastisch, so viel ist klar. Die Jahrgänge 2015, 2019 und vor allem 2022 waren dafür eindeutige Beweise. 2025 geht noch einen Schritt weiter.

Wir müssen nachdenken, uns neu anpassen, handeln. Unsere Entscheidungen und die daraus resultierenden Praktiken entwickeln sich tatsächlich viel schneller, als es unser Appellations d'origine System zulässt.

Aus diesem Grund haben wir uns unter größter Achtung unserer Mitproduzenten und der Appellationen Pomerol und Bordeaux entschlossen, ab dem Jahrgang 2025 nicht mehr an den Appellationen Pomerol und Bordeaux festzuhalten. Die sechs Weine der Société Civile du Château Lafleur werden ab dem Jahrgang 2025 als Vin de France bezeichnet.« Über die Bezeichnung hinaus ändert sich nichts. Man ist und bleibt den Grundwerten von Lafleur treu: Dasselbe außergewöhnliche Terroir seit 1872, dieselbe edle Rebgenetik, dieselbe Familie, dasselbe Team, dieselbe Philosophie. Hintergrund für diese Entscheidung sind die restriktiven Vorschriften, die es aus Sicht der Winzer erschweren, den Realitäten des Klimawandels präzise und effektiv zu begegnen.

In kaum einer Region der Welt findet man derart hochklassige und berühmte Namen auf engstem Raum wie in Pomerol. Kaum hat man das Kultchâteau Pétrus im Rücken, steht man nur...
4 Chemin de Chantecaille
33500 Pomerol
Frankreich
Peter Moser
Peter Moser
Chefredakteur Wein
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