Mehr freie Seezugänge: Drei neue Ufer für Österreichs Badegäste
Österreich investiert weiter in frei zugängliche Seeufer. Am Attersee ist die Eröffnung eines neuen Badeplatzes für 2026 geplant.
Österreichs frei zugängliche Seeufer wachsen weiter: Landwirtschafts-, Umwelt- und Klimaminister Norbert Totschnig hat gemeinsam mit den Österreichischen Bundesforsten (ÖBf) den Ankauf von drei neuen Ufergrundstücken bekanntgegeben.
2024 gingen Flächen am Wörthersee und am Weißensee in öffentliches Eigentum über, 2025 folgte ein über 8.000 Quadratmeter großes Areal am Attersee. Insgesamt wurden damit in den vergangenen zwei Jahren rund 24.000 Quadratmeter Uferfläche gesichert. Hier soll bis zur Badesaison 2026 eine öffentliche Erholungsfläche entstehen. Das Ziel sei, die Zahl der freien Seezugänge in den kommenden Jahren weiter zu erhöhen – ein Vorhaben, das auch im Regierungsprogramm verankert ist.
Rekordniveau bei frei zugänglichen Flächen
Die Bundesforste verwalten 74 größere Seen in Österreich und stellen aktuell rund 350.000 Quadratmeter Seeufer für die Allgemeinheit bereit – so viel wie nie zuvor. Neben rund 70 Naturbadeplätzen zählen dazu Promenaden, Parks, Strandbäder sowie zahlreiche kleinere Zugänge. Zusätzlich betreuen die ÖBf rund 200 Kilometer Naturufer. Wo es möglich sei, kaufe man Uferflächen an – entweder für Badeplätze oder um Naturbereiche zu schützen.
Weitere Zugänge in Planung
Die Bundesforste wollen den Ausbau fortsetzen und sind auf der Suche nach weiteren Kaufmöglichkeiten. Parallel dazu wird in die Pflege und Aufwertung bestehender Flächen investiert – von Wiesenpflege über den Schutz von Schilfgürteln bis hin zu moderner Infrastruktur an Badeplätzen.
»Vorbehaltlich aller Genehmigungen wird das neue Areal am Attersee 2026 für alle frei zugänglich sein«, so Totschnig. »Und wir werden uns österreichweit für weitere Seezugänge einsetzen.«