Piquepoul Noir

Rote Rebsorte

Symbolbild: shutterstock

Die Rotweinsorte Piquepoul Noir zählt in einigen Regionen Südfrankreichs ausdrücklich zu den zugelassenen Rebsorten, etwa im Châteauneuf-du-Pape, denoch stehen weniger als 100 Hektar überhaupt im Ertrag. Die recht fruchtbare Sorte bringt ordentliche Erträge, zumeist aber nur im Wechsel - nur jedes 2. Jahr. Der Piquepoul Noir reift eher spät aus und ist besonders anfällig für Falschen Mehltau und für die Sauerfäule. Darüberhinaus verlangt er für gute Qualitäten einen strengen Rebschnitt. Wegen seines frischen Charakter eignet sich der Piquepoul Noir besonders für die Erzeugung von Rosé-Weinen, spielt dabei aber nur eine untergeordnete Rolle in einer Cuvée. Reinsortig wird er im Regelfall nicht ausgebaut. Wegen seiner geringen Rebfläche ist er ohnehin nur selten anzutreffen. Früher wurde er häufig mit dem Cinsaut verwechselt. Neben Südfranreich existieren weniger als 10 Haktar Rebfläche in Katalonien, wo z.B: der renommierte Erzeuger Alvaro Palacio im Priorat auf ihn zurückkgreift. Zugelassen ist er in Spanien auch in Monsant, wo er allerdings bislang gar nicht vorkommt.

Herkunftsland: Frankreich
Farbe: Rot
Körper: intensiv
Terroir: wenig fruchtbare, karge Gesteinsböden, wie Granit und Schiefer
Preis: 9 bis 12 €

Diese Rebsorte ist auch bekannt unter den Namen:

Avillo, Kek Piquepoul, Picapouya, Picapouia, Picpouille, Picpoule, Pical Negro, Pical Pôlho, Pical, Picalpolho, Piquerette Noire, Picapoll Negra, Pique Poule

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