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© Stine Christiansen

Saftgulasch »Chengdu-Wien«

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Lebensmittel
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Gulasch

Die aromatische Urgewalt eines guten Gulaschs wartet nur darauf, mit etwas Sichuanpfeffer elektrisiert zu werden.

Zubereitungszeit: 4 Stunden Schwierigkeitsgrad: 3 von 5

Zutaten (6 Personen)
1 kg weiße Zwiebeln, in Ringe geschnitten
Öl oder Rinderfett zum Anbraten
3 EL Doubanjiang
1 EL Kümmel, ganz
2 EL roter Sichuanpfeffer, ganz
300 ml Bier
1 kg durchzogenes Rindfleisch, am besten vom Wadschunken, in etwa 4 x 4 cm große Würfel geschnitten
1 EL Paprikapulver edelsüß
Essig
Salz
Zucker zum Abschmecken
1 EL Sichuanpfeffer, gemahlen (zum Würzen am Tisch)

Zubereitung:

  • In einem schweren Bräter etwas Öl oder Rinderfett erhitzen. Die Zwiebelringe schmoren, bis sie zusammengefallen sind und etwas Farbe genommen haben, gerne 20–30 Minuten. Herausheben und für später zur Seite stellen.
  • Etwas mehr Öl in den Bräter geben und die Hitze hochschalten. Doubanjiang, Kümmel und Sichuanpfeffer unter Rühren etwa 2 Minuten darin braten, dann mit Bier ablöschen. Fleisch, Zwiebeln und Paprikapulver zugeben, Deckel auflegen und sanft auf ganz niedriger Hitze oder im Rohr bei 140 °C schmoren, bis das Fleisch ganz weich und die Sauce sämig ist, etwa 3 bis 4 Stunden. Mit Essig, Salz und Zucker abschmecken und nochmals 10 Minuten köcheln lassen.
  • Am besten auskühlen lassen und am nächsten Tag aufgewärmt mit Semmel- oder Serviettenknödeln servieren. Vor dem Genuss nochmals mit gemahlenem Sichuanpfeffer würzen. 

Tipp:

Das Miso Chinas!

Doubanjiang ist eine scharfe vergorene Bohnenpaste und eine wichtige Würze in Sichuan. Muss nicht im Gulasch sein, schmeckt aber sehr gut!

Einfach nachgekocht

Unsere Videoanleitung zeigt, wie Sie dieses würzige Gulasch ganz leicht zu Hause nachkochen können.


Erschienen in
Falstaff Rezepte Österreich Nr.3/2020

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