Coffee to go Cafés in Oberösterreich
Spätestens seit dem Lied von Tommy Cash weiß jeder, was ein Espresso macchiato ist. Die Gäste der Kaffeewerkstatt wissen freilich schon viel länger, wieso der Espresso mit einem Klecks Milchschaum so köstlich schmeckt. Genauso wie die anderen Spezialitäten übrigens auch.
Mit viel Liebe wurde ein sympathischer Treffpunkt für Künstler, Autoren und Bonvivants geschaffen. Der Kaffee zählt laut mehrerer Baristas zu den besten in der Stahlstadt, die selbst gemachten Kuchen könnte die Oma nicht besser hinbekommen. Ein Wohlfühlort für alle.
Die Wiener Straße pulsiert, hier findet das globale Leben statt. Und mittendrin befindet sich das stark frequentierte und beliebte Café Die Bohne. Reservierung ist Pflicht, gutes Angebot von Kaffee-Spezialitäten wie Flat White. Frühstück mit Brandl-Gebäck.
Das »Friedl« ist seit mehr als einem Jahrzehnt DER Treffpunkt für Flaneure mit einem Faible für außergewöhnlichen Kaffee und verführerische Mehlspeisen. Da diese so gut schmecken, bietet Elke Torten-Workshops an und lässt sich über die Schulter schauen.
Kurz und heiß zu rösten, kommt für den Qualitätsverfechter Kurt Traxl nicht infrage. Im Gegensatz zu industriellen Röstverfahren gibt der Mühlviertler den Bohnen Zeit und kitzelt die besten Aromen heraus. Sehr gut: die Hausröstung »Kurt«, dezente Säure, vollmundig.
Kaffee ist mehr als nur ein Getränk. Das fängt bei der Produktion an, geht über den Handel, die Röstung bis hin zu den speziellen Zubereitungsformen. Transparenz, Fairness und Qualität in allen Schritten ist das Credo der Jetztzeit. Hier wird es gelebt. Vorzeigecafé.
Wenn man mit Roland Mayer ins Gespräch über Mehlspeisen und Handwerk kommt, dann kann das schon etwas dauern. Aber jede Sekunde ist es wert. Am liebsten würde man bei ihm in die Lehre gehen. Leidenschaft pur, außergewöhnliche Cremeschnitten. Ein Betrieb mit Herz.
Wenn Gäste von außen das historische Gebäude sehen, fühlen sie sich in eine Zeit ohne Sorgen versetzt. Tatsächlich wird hier seit 1878 der Handwerkskunst gefrönt. Und die leichte Kardinalschnitte nimmt tatsächlich viel von den Alltagssorgen.
Der Geheimtipp von Gmunden liegt prominent bei der Traunbrücke, aber doch abseits des großen Trubels. Schickes Ambiente mit trendigen Speisen für die Seele und vorzüglichem Kaffee, der in Italien nicht besser sein könnte. Die Mehlspeisen wecken Kindheitserinnerungen.
Auszeichnungen um Auszeichnungen: Maître Chocolatier Johannes F. Bachhalm wurde mehrfach für seine Pralinen, Schokoladen und Torten geehrt. Zu Recht, denn das Handwerk, einzigartige Geschmackserlebnisse und Engagement für den Nachwuchs verdienen nichts anderes als Gold.
Es ist nicht einfach nur ein Lebkuchen, der hier angeboten wird. Es ist wahre Handwerkskunst. Dass der klassische Lebkuchen, die Nockkante oder die zarten, mit Schoko überzogenen Luchspfoten sündig gut schmecken, versteht sich von selbst. Nur Zutaten aus Österreich.
Gutes Backhandwerk setzt Handarbeit voraus. Und wenn Bäckermeister Marcus jeder Semmel seinen persönlichen Fingerabdruck verleiht, dann freut das die Verfechter von Handwerk und Genießer gleichermaßen. Toller Traditionsbetrieb. Sehr gutes Sauerteigbrot.
Es war ein kleiner Schock für die Gmundner, als sie erfuhren, dass der Pachtvertrag der beliebten Konditorei ab Herbst 2027 nicht verlängert wird. Wie es mit dem Standort weitergeht, ist offen – zumindest garantiert bleibt die vorzügliche Tortenqualität.
Dreimal ertönt das Glockenspiel am Hauptplatz, bei jedem Cafébesuch klingelt es bei den Gästen, und sie denken sich: Hier bin ich richtig, hier wird noch Kaffeehauskultur gelebt. Im Winter betreibt Michael Breitfuß am Taubenmarkt die beste Maronihütte in Linz.
Lange bevor Hausröstereien hip wurden, röstete Bernd Himmetsberger schon Kaffeebohnen von ausgewählten Kleinbauern und bezahlte dafür einen fairen Preis. Und das macht er nach wie vor. Die Qualität ist top, ebenso wie die Frühstücksvarianten und die hausgemachten Kuchen.
Die Verbindung von traditionellem Handwerk, Klassikern und modernen Kreationen gelingt in der Bäckerei perfekt. Für alle Vorlieben gibt es das passende Gebäck und Brot: Mohnflesserl, Salzstangerl oder herzhaftes Schwarzbrot aus Sauerteig. Gute Mehlspeisen.
Von Schülern erhält die Konditorei fix einen Einser, denn die bekommen in der Früh ein Butterkipferl gratis, wenn sie ein Heißgetränk bestellen. Aber auch bei den unzähligen Stammgästen ist der »Sturmi« die unangefochtene Nummer 1. Das Roggensauerteigbrot ist ein Wahnsinn.
Das Traxlmayr muss man nicht beschreiben – man kennt es. Wenn doch nicht, hier ein paar Eckdaten: Familienbetrieb seit 1847, Altwiener Kaffeehaus, idyllischer Gastgarten, Treffpunkt für Politiker und Unternehmer, 112 (!) Zeitungen zur Auswahl. Noch Fragen?
Wer benötigt Heiße Liebe, wenn er Zwetschkenröstereis haben kann. Die Variation mit fruchtigen, einreduzierten Zwetschken, zwei Kugeln Vanilleeis und einen Gupf Schlag hat Kultcharakter. Wie übrigens auch pikante Speisen wie das Eierspeisbrot. Das ist wahre Liebe!
Zu Fuß in die große kulinarische Welt stapfen. Nichts leichter als das, wenn man in Vorchdorf weilt. Die international gehaltene Speisekarte entführt zu Kebab, Spaghetti Carbonara und XXL-Burger. Danach passen Espresso doppio und Baklava. Oder doch Eispala?