"deutsche Küche" Restaurants in Berlin
Die Stuckwand von Bildhauer Richard Bieber ist das visuelle Herzstück des Restaurants in Wilmersdorf. Kulinarisch wartet Chef Stephan Garkisch mit drei verschiedenen, sterneprämierten Menüs auf.
Acht Stockwerke über der Potsdamer Straße, Panoramablick über Berlin und eine ehemalige Club-Etage, die für Fine Dining eigentlich zu groß und zu laut ist. Das »Golvet« hatte es nie leicht: zu viel Raum, zu viel Fluktuation in der Küche, zuletzt ein Chef, der mit großem Selbstbewusstsein und noch größeren Menüpreisen kaum wahrgenommen wurde. Wer das weiß, betritt den Fahrstuhl nach oben mit einer gewissen Skepsis. Und verlässt das Restaurant vollkommen anders gestimmt. Nicholas Hahn steht seit Februar am Herd, und es dauert keine zwei Gänge, bis klar ist, was seine Ambitionen sind. Als Gemüsekoch bekannt, macht sein Menü deutlich: Das war immer nur ein Teil seines Könnens. Er kocht Gemüse auf einem Niveau, das in der Stadt seinesgleichen sucht, aber eben auch Wachtel, Garnelen und Zander mit derselben Präzision. Das »Golvet« erreicht damit ein kulinarisches Niveau, das es so noch nicht hatte. Das Paprikatatar mit Paprikaeis und Jalapeño-Jus hat die Konsistenz von Fleisch und die Qualität eines Gerichts, das man nicht vergisst. Die dekonstruierte Baiser-Pizza klingt nach Instatrend, schmeckt aber gewaltig nach Können. Und die Wachtel: glasierte Keulen, soufflierte Brust mit Trüffel, eine gefüllte Spitzmorchel, dazu ein Blaubeerpüree, das man so nicht erwartet und sofort vermissen würde. Sommelier Andrea Agosta hat eine Weinkarte von enzyklopädischer Tiefe zusammengestellt, etwas üppiger als nötig. Was noch fehlt, ist eine alkoholfreie Begleitung, die Hahns Spiel mit Aromen weiterdenkt. Vier Gänge für 110 Euro, sieben für 185 Euro: nicht gerade günstig, aber gemessen an dem, was Hahn auf den Teller bringt schwer zu beanstanden.
Bodenständige, deutsche Küche und kulinarische Kindheitserinnerungen treffen auf regionale Produktverliebtheit, Sterneexpertise aus dem Rutz und Gastlichkeit mit Weinbar-Anspruch im alten Fachwerkhaus.
Das Weinhaus wurde 1912 errichtet und ist das einzige historische Haus unter den 19 Gebäuden auf dem Daimler-Areal am Potsdamer Platz. Es bietet seinen Gästen neben einer umfangreichen Weinkarte mit deutschen, österreichischen und italienischen Weinen eine gutbürgerliche Küche mit österreichischem Einschlag.
Daniela und Udo Knörlein stecken viel Liebe in ihre innovativen deutsch-französischen Gourmetspeisen. In ihrem Restaurant in Charlottenburg servieren sie gehobene Tasting-Menüs.
Tafelspitz, Kasnockerl und Wiener Schnitzel serviert Johanna Nußbaumer im urigen Restaurant in Charlottenburg. Die Salzburgerin setzt auf Klassiker ihrer Heimat, die sie teilweise neu interpretiert.
Österreichisches Wohlfühlessen wie Wiener Schnitzel, Kürbissuppe oder Cordon bleu bekommt man in Spitzenqualität bei Ottenthal. Dazu darf ein Glas Grüner Veltliner aus der Wachau nicht fehlen.
Das gemütliche Ambiente eines Landgasthofs trifft auf feine, deutsche Küche mit mediterranen Einflüssen. Abgerundet werden die Gerichte aus regionalen Zutaten von Weinen in Bioqualität.
Deutsche Gerichte wie Königsberger Klopse oder Schweinebraten werden bei POTS durch einen kreativen Ansatz neu interpretiert. Das Restaurant im The Ritz-Carlton, Berlin ist stylish-chic.
Pfälzer Gastlichkeit erwartet den Gast in den Kurpfalz Weinstuben. Auf der Karte findet man eine große Auswahl an Weinen und bodenständige deutsche Gerichte, die modern interpretiert sind.
Im idyllischen Britz liegt der wunderschöne Gutshof, in dem Chef Matthias Buchholz eine feine Landhausküche zubereitet. Neben Klassikern wie Schnitzel gehört hier auch ein veganes Menü zum Angebot.
1996 wurde aus der denkmalgeschützten Bretterbude aus dem Jahr 1837 eine Gaststätte mit Biergarten. Bauernente, Grünkohl mit Pinkel oder Forelle, uriger geht nicht. Dazu werden ausschließlich deutsche Weine von der Mosel, Nahe oder Pfalz ausgeschenkt.
Tiroler Speckknödel, steirisches Backhendl oder Wiener Schnitzel – die österreichischen Küchenklassiker werden hier gefeiert und von Gastgeber Daniel Rüdiger hervorragend umgesetzt. Dazu schöne Weine.
Der Name stammt noch vom ursprünglichen Standort am Engelbecken in Kreuzberg, doch die Speisewirtschaft mit alpenländischer Küche ist bereits seit 1999 im gediegenen Kiez um den Lietzensee zu Hause.
Im schicken Ambiente der Torstraße gibt es hier alles, was man an der österreichischen Küche liebt: Schnitzel, Knödel, Tafelspitz, Kaiserschmarren und sogar ein Sorbet vom Almdudler.
Deutsch-österreichische Klassiker wie Schnitzel, Kaiserschmarren und Tafelspitz isst man in der Berliner Institution Lutter & Wegner am Gendarmenmarkt. Hervorragend dazu passen die ausgewählten Weine.
Das Gasthaus ist nach dem Pionier der deutschen Landschaftsfotografie Albert Renger-Patzsch benannt. Man genießt bodenständige deutsch-französische Küche mit regionalem Twist und elsässischen Wurzeln.
Alles begann mit einem Feinkostladen, inzwischen kann man im Restaurant Sissi auf zwei Etagen österreichische Küche vom Feinsten genießen. Das Angebot reicht vom Schnitzel bis zu Schwammerln. Kaiserlich!
Speisen wie Gott in Frankreich: Escargots, Bouillabaisse und zum Dessert Crêpes Suzette – diese und weitere Klassiker der französischen Hochküche kommen in dem szenigen Restaurant auf den Tisch.
Französische Köstlichkeiten seit 1931. Bertold Brecht war Stammgast der Brasserie am Schiffbauerdamm. Der Innenraum imposant mit Stuck und Caféhausmöbeln, draußen gibt es Laissez-faire-Sommerurlaubsgefühl zu Coq au Vin, Steak Frites oder Austern.