Die besten Weinbars in Wien
Das Coburg'sche Weinbuch ist zu Recht eine städtische Legende: In sechs historischen Weinkellern lagern Abertausende Flaschen. Vom klassischen Veltliner über die besten Champagner bis zum seltenen Bordeaux ist alles vorrätig, was das vinophile Herz höherschlagen lässt.
Wer seinen Weinhorizont erweitern will, ist hier richtig. Selbst Kenner werden von den Flaschen – teils wirklich nur Einzelexemplare – des Duos Robert Brandhofer und Markus Gould überrascht. Die Küche hält großartig mit, vom Leberkäse bis zum Menü. Ganz großes Weinkino!
Hermann Botolen ist nicht nur ausgezeichneter Sommelier, sondern versteht sich auch auf edles Hochprozentiges. Von alledem kann man sich im netten Lokal überzeugen. Wer von der umfassenden Auswahl überfordert ist, dem steht der Hausherr gern mit Rat und Tat zur Seite.
Zwar betritt man zu ebener Erd' gleich die Bar und hier wartet schon ein breites Angebot an Offenem, doch lohnt sich ein Abstecher nach unten: Denn nicht nur sind Shop und »Schatzkammer« ein Paradies für Vinophile, sie fungieren auch als begehbare Weinkarte für »oben«.
Bei der Küche (exzellent!) heißt es »keine Schäumchen, keine Gelees«. Beim Wein aber lieben Matthias Pitra und Steve Breitzke die volle Bandbreite. Dogmen gibt es nicht, sofern das fachkundige Betreiberduo ein Flascherl für gut befindet. Das Publikum liebt's. Unique!
Es gibt keinen echten Vinophilen in Wien, der noch nie bei einer Vintage-Verkostung im Fünften war. Die über Jahre aufgebaute Sammlung macht solche Abende möglich. Auch das spontane Glas (bei dem es eh nie bleibt) ist möglich, dazu wartet stets verlässliche Tagespasta.
Ein idealer Ort für die Bummelpause: wechselnde Auswahl an offenen Weinen in ruhiger und doch zentraler Lage, begleitet von passenden Snacks. Das eine oder andere Flascherl wird dabei gleich für zu Hause gebunkert, danach nimmt man wieder die Shops der »Mahü« in Angriff.
Umtriebig wie eh und je lässt Friso Schopper seine Energie der Suche nach neuen Champagnern angedeihen. Die große Auswahl, bewusst abseits des Mainstreams, macht die Adresse am Fleischmarkt unverzichtbar. Und auch bei der »Unterlage« ist Stil angesagt – oder Friso-Style!
Wiens Naturweinfreunde haben seit zehn Jahren hier ihr Paradies: Im stylishen Industrial-Ambiente und mit gewohnt famoser Filippou-Handschrift auf dem Teller wird alles aus den Kühlern geholt, was die Winzerwelt so an Etabliertem, aber auch Neuem und Hipperem hervorbringt.
Im Beisl 2.0 wird die österreichische Klassik gern mal auf links gedreht und auch die Weine bewegen sich gekonnt von heimatlichen Standards zu Neuzugängen am Winzerhimmel. So entsteht eine Weinauswahl zwischen gestern, heute und morgen, die keine Wünsche offenlässt.
Perfekt für den Zwischenstopp vor, nach oder während des genussvollen Flanierens über den Markt: Das glasweise Angebot wechselt häufig und erlaubt internationale Gehversuche nebst feinen Snacks. Der Shop sorgt dann für die Ausstattung des heimatlichen Weinregals.
Shopping, Gastro und Weiterbildung auf zwei Etagen: Die zum Bersten gefüllten Weinregale sorgen für Nachschub für zu Hause, eine umfassende Auswahl an offenen Flaschen will probiert werden und im Rahmen von Themenverkostungen und Wein-ABCs wird das Weinwissen vertieft.
Seit Jahrzehnten ein Fixstern in der Wiener Wein- und Barszene! Denn die geschwungenen Regale sind wie eh und je prall gefüllt mit feinen Tropfen aus aller Welt, die Atmosphäre ist ungezwungen, der Service hilfsbereit und auch die kleine, feine Snackauswahl mundet.
Der Champagner-Salon bringt reichlich französisches Savoir-vivre ins Glas. Mit über 200 Flaschen bietet er eine der größten Auswahlen des Landes, darunter exklusive Raritäten und Jahrgänge. Begleitet wird das Erlebnis von passenden Gourmandisen wie Austern und Kaviar.
Imogen und Stefan Friedenreich haben rund 500 ausgesuchte österreichische und internationale Spitzenweine auf der Karte versammelt. Neben großen Namen werden auch überzeugende Neuentdeckungen präsentiert. Bei vielen Raritäten kann man sich sogar glasweise durchkosten.
Charmant und urig geht es beim Evergreen der Wiener Weinbars allabendlich zu, österreichische Spitzenwinzer und eine Handvoll italienisch-französischer Kollegen tragen – wie die mit Köstlichkeiten gefüllte Vitrine – das Ihre dazu bei, dass man gern etwas länger bleibt.
Auf zwei Etagen wird gegenüber der Hauptuni alles feilgeboten, was in der Weinwelt Rang und Namen hat, Delikatessen und Raritäten sind freilich auch im Programm. Vor Ort wird probiert und geschlemmt: große Variation an offenen Weinen und feine kulinarische Begleitung.
Schon das stylische Interieur zeugt von feinen Geschmacksantennen, kein Wunder also, dass die Regale mit allem bestückt sind, was in der Naturweinwelt Rang und Namen hat (oder ihn haben sollte). Die Küche sorgt dann dafür, dass man gar nicht mehr gehen will.
Man muss das Rad nicht immer neu erfinden: Im stylishen Industrial-Ambiente trifft unkomplizierte Kulinarik auf echte Vinophilie. Die herrliche neapolitanische Pizza ist die eine, die mit Geschmack, Gespür und merklichem Fachwissen kuratierte Weinkarte die andere Säule.
Im prachtvollen Palais erstreckt sich auf drei Etagen eine Welt erlesener Köstlichkeiten – von feinsten Lebensmitteln bis zu exklusiven Delikatessen. Mit dem Lift gelangt man in den zweiten Stock zur eleganten Weinbar, wo erlesene Weine und allerlei Prickelndes warten.